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Tausend Jahre lang war die Stadt eine der dauerhaftesten Seehandelsmächte der Welt. Heute sind Brillanz und Einfluss schon lang verblasst und haben eine Stadt mit leicht ramponierten Glanzstücken zurückgelassen, jenseits von Zeit und Raum, so schmerzlich schön und so kulissenhaft, dass man unwillkürlich versucht, hinter das Filmset zu blicken.
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Biserica Santa Maria de la Salute
 
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Biserica Santa Maria de la Salute
Grand Canal at Twilight
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Venice
Isola di San Giorgio Maggiore
VENICE
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Burano Island-Venice
P1011132
Piazza San Marco, empty
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Venice Canal
Venice
Canal Street
Venice 1
Classic
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Piazza San Marco
piazza San Marco
 
 
 
 
 
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Ponte di Rialto
ponte de Rialto
 
 
 
 
 
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Basilica di San Marco
San Marco, 385
 
 
 
 
 
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Basilica di San ...
San Marco, 385
 
 
 
 
 
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Museo Correr
San Marco, 52
 
 
 
 
 
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Scuola Grande di San Rocco
San Polo, 3052
 
 
 
 
 
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Scuola Grande di San Rocco
San Polo, 3052
 
 
 
 
 
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campo Santo Stefano
 
 
 
 
 
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isola San Lazzaro degli Armeni
 
 
 
 
 

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1
Birraria La Corte
San Polo, 2168
 
 
 
 
 
2
Da Ivo
calle dei Fuseri
 
 
 
 
 
3
Trattoria alla Madonna
San Polo, 594
 
 
 
 
 
4
Vini da Arturo
 
 
 
 
 
5
Trattoria al Gatto Nero
Giudecca, 88
 
 
 
 
 
6
Alla Zucca
 
 
 
 
 
7
Club Del Doge
 
 
 
 
 
8
Ribo
Santa Croce, 158
 
 
 
 
 
9
Vecio Fritolin
calle de la Regina
 
 
 
 
 
10
Grand Canal
calle Vallaresso
 
 
 
 
 
 
 

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Venedig Verkehrsmittel
Bereitgestellt von Lonely Planet

Nur wenige Städte belohnen Fußgänger so wie Venedig: Los geht's über diese uralten Pflaster! Bloß nicht den unzähligen Schildern "San Marco", "Rialto", "Ferrovia" oder alle drei auf einmal folgen – viel spannender ist es, sich in den zeitlosen Seitenstraßen, Sackgassen, den Fondamente am Kanal und verlassenen Plätzen zu verlieren, die das wahre Venedig ausmachen. Die andere nicht wegzudenkende Möglichkeit der Fortbewegung ist der Vaporetto, der ebenso lohnend sein kann: Wo sonst findet sich eine so unvergessliche Route für den öffentlichen Nahverkehr wie die Strecke mit dem Vaporetto Nr. 1 auf dem Canal Grande. Eine Gondelfahrt unternehmen ist Klischee pur, teuer, peinlich und...na gut, wer wirklich will, warum nicht? Wassertaxis sind beinahe so teuer wie Gondeln, aber ihre Steuermänner tragen keine Streifenshirts und trällern nicht "O Sole Mio".

Nur wenige Städte belohnen Fußgänger so wie Venedig: Los geht's über diese uralten Pflaster! Bloß nicht den unzähligen Schildern "San Marco", "Rialto", "Ferrovia" oder alle drei auf einmal folgen – viel ... Mehr
Venedig Kultur
Bereitgestellt von Lonely Planet

Die Inseln in der venezianischen Lagune wurden erstmals während der Invasionen der Barbaren im 5. und 6. Jh. n. Chr. besiedelt, als die Bevölkerung des Festlands des Veneto sich in das sumpfige Gebiet flüchtete. Die Flüchtlinge bauten wässrige Dörfer auf Plattformen mit Holzpfosten, die in den Untergrund getrieben wurden und legten so das Fundament für die heutigen schwimmenden Paläste. Traditionell wird als Venedigs Gründungsdatum der 25. März 421 angegeben, doch es gibt wenig, was diese Vermutung stützen könnte.

Die Besiedelung konzentrierte sich auf den Rivo Alto (später bekannt als Rialto, der höchste Punkt der Lagune), und langsam wurde Venedig zur Republik. Nach außen hin bekannte man sich zum Byzantinischen Reich, dem ehemaligen östlichen Zweig des Römischen Reichs, und 697 wurde der erste der schließlich 118 Dogen (oberster Ratsherr) Venedigs gewählt. Der Name Venedig wurde untrennbar verknüpft mit dem von St. Markus, als Kaufleute die sterblichen Überreste des Apostels Markus 828 in Alexandria mitgehen ließen. Schließlich wurden die heiligen Reliquien im speziell zu diesem Zweck gebauten und 1094 eingeweihten Markusdom zur letzten Ruhe gebettet.

Die Repubblica Serenissima (Erlauchteste Republik) stellte 1095 Schiffe für den Ersten Kreuzzug von Papst Urban II., der zur Vergewaltigung und Plünderung des Byzantinischen Reichs und Jerusalems verkam. Diese schändliche Veranstaltung war allerdings ein harmloses Kaffeekränzchen im Vergleich zum Vierten Kreuzzug 1202, bei dem die Venezianer Konstantinopel plünderten und schließlich unter ihre Herrschaft beachten. Berühmte Beutestücke waren vier prachtvollen Pferde, das juwelenbesetzte Altarbild Pala d'Oro und die Marmorstatuen, die den Markusdom schmücken. Venedig beherrschte nun ein aufblühendes und expandierendes Handelsimperium, und sein Banner des heiligen Markus flatterte über dem größten Teil der östlichen Mittelmeerstaaten Währenddessen regelte sich die Gewaltenteilung der venezianischen Regierung, die dem Großen Rat unterstand. Dieser setzte sich aus den mächtigsten und reichsten Familien des Landes zusammen.

Die schnelle Expansion Venedigs blieb von seinen Konkurrenten nicht unbemerkt, schon gar nicht von der ebenso maritimen Stadt Genua. Trotz verschiedener entscheidungsloser Schlachten und Friedensverträge verfolgten die beiden Flotten sich gegenseitig rund ums Mittelmeer mit wachsendem Zorn, aber wenig eindeutigen Erfolgen, bis zum Sieg Venedigs in der Schlacht von Chioggia 1380. Danach richtete Venedig seinen Blick aufs Landesinnere, wurde Selbstversorger und fand Verbündete, um seine Bevölkerung wieder aufzustocken, die der Schwarze Tod 1348 dezimiert hatte. Der Handel florierte auch weiterhin, doch die Eroberung Konstantinopels durch die Türken im Jahr 1543 markierte auch den Anfang vom Ende der Vormachtstellung Venedigs.

Es entwickelte sich eine Weltordnung von Nationalstaaten und Weltreichen; Venedig war nun eindeutig ein kleiner Fisch. Die Türken rückten schnell in das Mittelmeerreich von La Serenissima vor, nahmen 1570 Zypern und 1669 Kreta ein. Zu Hause nahm die Korruption zu, die Politik ging in die Knie und Venedig hatte weder den Willen noch genügend Menschen, um ausreichend große Flotten auszurüsten, ganz zu schweigen von Armeen, die denen seiner Widersacher ebenbürtig gewesen wären. Wieder und wieder schlug die Pest zu und löschte ein Viertel der Bevölkerung aus. Eine Menge von Kunstschätzen war unwiederbringlich dahin, als der Dogenpalast in Flammen aufging. Der Boden war bereitet für das Eintreffen Napoleons im Jahr 1797, und schließlich wurde die Stadt in österreichische Hände verschoben.

Den Österreichern gelang es nie, sich bei den Venezianern beliebt zu machen, und 1848 schloss die Stadt sich der langen Liste Aufständischer an, die sich gegen die etablierte europäische Ordnung auflehnten. Die Bewegung für ein einiges Italien verbreitete sich in Venezien schnell, und schließlich vereinigte sich Venedig 1866 mit dem Königreich Italien. Während der letzten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts summte die Stadt vor Aktivität wie ein Bienenkorb: Mit der zunehmenden Industrialisierung einher ging der wachsende Hafenverkehr; eine Eisenbahnbrücke zur Verbindung Venedigs mit dem Festland wurde gebaut, was den Inselstatus der Lagunenstadt für immer untergrub; Kanäle wurden erweitert und vertieft; im Stadtzentrum wurden Fußgängerzonen angelegt, und es begann der Aufstieg des Tourismus.

Das 20. Jh. festigte Venedigs Verbindungen mit dem festen Land. Unter Mussolini wurde eine Straßenbrücke parallel zur Eisenbahnbrücke gebaut. Der Wandel von Wirtschaft und Industrie zu dem, was heute "Groß"-Venedig ist – Mestre and Marghera – machte die Stadt zu einem Ziel für alliierte Luftangriffe während des zweiten Weltkriegs, dennoch kam es einigermaßen heil aus dem Konflikt. In den Nachkriegsjahren brachte die Errichtung und Erweiterung von Erdölraffinerien und der metallverarbeitenden, chemischen und Kunststoffindustrie in der Region Marghera Tausende von Arbeitsplätzen nach Venedig – und reichlich Probleme. Die verheerenden Überschwemmungen von 1966 zogen die Aufmerksamkeit der Welt auf die wässrige Notlage der Stadt, und in den Folgejahren gab es zahlreiche Debatten um eine Reihe von Lösungen, von schwimmenden Barrieren bis zu unterlegten Plattformen. In der späteren Hälfte des letzten Jahrhunderts ging die Bevölkerung um mehr als die Hälfte zurück. Gründe waren die hohen Wohnungspreise, der unbequeme Transport und mangelnde Arbeitsplätze.

Im Mai 2003 wurde das Projekt "Moses" in Gang gebracht, in der Hoffnung, dass mobile Flutbarrieren die Stadt vor weiteren Schäden bewahren würden, doch zur Zeit der Einweihung war die Frage der Finanzierung noch nicht abschließend gelöst, und einige Kommentatoren prophezeiten, dass dies ein teurer weißer Elefant werden würde. Einen Beitrag zur Verwirrung leistete auch der links vom Zentrum anzusiedelnde Philosoph Massimo Cacciari mit seiner Rückkehr auf den Bürgermeisterposten im Jahr 2005. Er war prinzipiell gegen das Projekt, doch inzwischen sind die Maßnahmen wohl so weit gediehen, dass der Umkehrpunkt schon überschritten ist. Optimisten schätzen, dass die Arbeiten 2011 abgeschlossen sein dürften – wenn sie nicht erneut gestoppt werden. Die Debatte ist vielleicht eine rein theoretische: Wenn die Entvölkerung weitergeht, ist Venedig eines Tages vielleicht wirklich bloß noch ein Erlebnispark für Touristen.

Ein anderes heißes Eisen, das Cacciari erbte, ist die unendliche Geschichte von der vierten Brücke über den Canal Grande, entworfen von Santiago Calatrava. Gut möglich, dass sie bereits steht, wenn Sie dies lesen, aber seine Hand ins Feuer legen würde in Venedig dafür keiner!

Die Inseln in der venezianischen Lagune wurden erstmals während der Invasionen der Barbaren im 5. und 6. Jh. n. Chr. besiedelt, als die Bevölkerung des Festlands des Veneto sich in das sumpfige Gebiet flüchtete. Die Flüchtlinge bauten ... Mehr
Venedig
Bereitgestellt von Lonely Planet

Überflutung und Umweltverschmutzung haben Venedigs Kanälen, Gebäuden und Denkmälern schwer zugesetzt. Regierung, Unesco und die gemeinnützige Organisation "Venice in Peril" (Venedig in Not) finanziert Reparaturen, dennoch ist die Stadt nach wie vor in Gefahr, unter den Meeresspiegel zu sinken.

Überflutung und Umweltverschmutzung haben Venedigs Kanälen, Gebäuden und Denkmälern schwer zugesetzt. Regierung, Unesco und die gemeinnützige Organisation "Venice in Peril" (Venedig in Not) finanziert Reparaturen, dennoch ist die ... Mehr
 
 
 
 

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