
Hauptattraktionen:
Bowali Besucherzentrum:
Bevor man sich aufmacht um den Nationalpark zu erkunden, lohnt es sich im Bowali Besucherzentrum vorbeizugehen. Neben einer 25-minütigen Audiovorführung, die ein gutes Verständnis für die Landschaften und den Charakter des National Parks vermittelt, gibt es auch noch einen sehr einprägsamen Informationsrundgang. Jede halbe Stunde werden Videos über die Bedeutsamkeit des Nationalparks und die internationalen Aspekte des Weltkulturerbes gezeigt. Die Ausstellung und Bücherei beherbergt Unmengen an Informationen über den Park und seine Sehenswürdigkeiten.
Twin Falls:
Die Twin Falls befinden sich an den Steilhängen des Arnhem Lands und sind über den Twin Falls Gorge Boat Shuttle Service erreichbar. Der Shuttle Service fährt an den Fuß der Wasserfälle, von wo aus ein schöner Spaziergang entlang der Uferpromenade zu den herabtosenden Fällen führt. Belohnt wird man mit einem Ausblick auf gigantische rote Felshänge und sprudelnde Ströme. Die sandigen, weißen Ufer laden zum Hinsetzen und Ausruhen ein.
Jim Jim Falls:
Wenn man die Herausforderung der anstrengenden, vierstündigen Fahrt durch das südliche Ende des Parks gemeistert hat ist der Anblick dieses majestätischen Wasserfalls eine wahre Augenweide. In das rote Ocker des Arnhem Landes gebettet und von strahlend weißen Sandstränden und kristallklarem Wasser umgeben, lohnt sich der 900m lange Marsch über die Felsen. Der Jim Jim Wasserfall ist ein beliebtes Motiv und ziert viele Kalender, Bücher und Fernsehberichte und ist ein unbedingtes Muss für alle Besucher des Nationalparks.
Nourlangie:
Die Wände der Felsmalereien am Nourlangie Felsen haben tausende von Jahren als Unterschlupf und Leinwand für Aborigines gediehnt und sind das Fenster zu einer reichen, spirituellen Tradition. Malereien wie z.B. der Mamarrgon (Blitz-Mann) erleuchten die Beziehung zwischen den Ureinwohnern, ihrer Umgebung und ihrem Glauben. Die Felsmalereien können über einen 1.5 km langen Weg erreicht werden. Von April bis Oktober teilen Parkangestellte gerne ihr Wissen über diese historische Freiluftgalerie mit den Besuchern. Der nahe gelegene Aussichtspunkt ist einen Abstecher wert. Für Abenteuerlustige empfiehlt sich außerdem der relativ steile Aufstieg der beeindruckende Aussichten auf die Kakadu Steilfelsen und den Nourlangie Felsen bietet.
Ubirr:
Ubirr ist eine der zwei bekanntesten Felsmalerei Stätten. Sie kann über einen einfachen, 1 km langen Rundweg erreicht werden. Im Winter ist der Zugang zur Stätte begrenzt und es werden kostenlose Führungen durch das Parkpersonal angeboten. Nur 250m oberhalb des Felsens gibt es einen Aussichtspunkt mit Blick über das Flachland und den spektakulären tropischen Sonnenuntergang von dort sollte man nicht verpassen.
Yellow Waters:
Yellow Waters, ein vom Land eingeschlossener Billabong in der Nähe der kleinen Siedlung Cooinda, ist einer der bekanntesten Attraktionen des Kakadu Nationalparks. Das lebendige Feuchtgebiet ist Zufluchtsort für viele wilde Tiere, wie Krokodile, Wildpferde und Büffel. Der Billabong, der während der Regenzeit an fließende Gewässer angeschlossen ist, ist auch Sammelstelle für Millionen von Zugvögeln wie Seeadlern, Elstern, Silberreiher und eine Vielzahl anderer Vogelarten. Mangrovenwälder umsäumen das Gebiet und auf dem Wasser spiegeln sich gelbe und weiße Wasserlilien. Yellow Waters kann am besten auf einer Wildlife Cruise erkundet werden und der Sonnenuntergang von der Aussichtsplattform rundet den Tag perfekt ab.
Gunlom:
Gunlom, eine der Hauptattraktionen, liegt am Waterfall Creek. Eine atemberaubende Kombination aus Wasserfall und einladendem Pool gesäumt von schattenspendenden Eukalyptusbäumen. Ein steiler Aufstieg führt zum oberen Ende des Wasserfalls mit Blick über den südlichen Teil des Kakadu National Park. Hier fühlt man sich wie auf dem Dach der Welt.
Mamuakala:
Das Mamukala Feuchtgebiet liegt am Arnhem Highway ca 2 Stunden von Darwin entfernt am Eingang des Kakadu Nationalparks. Die Beobachtungsplattform ermöglicht es, das Spektakel der tausend Zugvögel zu beobachten. Von April bis Oktober ist es auch möglich auf einem der Wege durch das Feuchtgebiet zu schlendern.
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