Karl-Marx-Allee - Angaben
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Nach dem Krieg mussten beide Hälften Berlins langwierige und mühsame Wiederaufbauarbeit leisten. Der Oberbürgermeister von Ostberlin, Friedrich Ebert, weihte schließlich im Jahr 1959 den ersten Abschnitt des riesenhaften Neubau-Projekts der damaligen Stalinallee ein. Später sollte das architektonische Ensemble, außer geräumigen und komfortablen Wohnungen für verdiente Arbeiter und Bauern, ein Touristenhotel und ein Großkino (das heutige International) umfassen. Die Stalinallee (die 1961 in Karl-Marx-Allee umbenannt wurde) hatte bereits Jahre vorher Schlagzeilen gemacht, als Bauarbeiter und Handwerker hier am 17. Juni 1953 den in Aufstand gegen die DDR-Regierung gingen und Panzer mit Steinen bewarfen. Heute ist die Karl-Marx-Allee eine eigentümlich beeindruckende Magistrale - mit ihren achtstöckigen Wohnhäusern im Zuckerbäckerstil und ihrer gewaltigen Breite. Die hat sie nicht ohne Grund: Die auftrumpfenden 1.-Mai-Paraden DDR-Armee zogen hier bis zuletzt am greisen Politbüro vorbei.
Kontakt
- Adresse: Karl-Marx-Allee, (Alexanderplatz - Strausberger Platz - Frankfurter Tor), Berlin, 10243
- Telefon: +49 (0)30 25 0025
- Fax: +49 (0)30 2500 2424 (Touristen Information)
- Nächste Haltestelle: Frankfurter Tor (U5)
- Stadtteil: Friedrichshain
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- Kategorie: Sehenswürdigkeiten
- Redaktionstipp: Nein
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