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Eigentlich gibt es ihn als solchen gar nicht mehr: Seit einer aufwendigen Asbestsanierung ist der "Palast" nur noch ein Stahlbetonskelett ohne Inhalt. Dabei war das in den Siebzigerjahren mit enormem Aufwand auf dem Areal des einstigen Schlosses erbaute Gebäude selbst der Stolz manch eines regimekritischen Ostdeutschen. Verständlich, dass gerade die nostalgischeren Ex-Bewohner des sozialistischen deutschen Staates auf den - von Spöttern einst "Palazzo Prozzo" oder "Erichs (Honeckers) Lampenladen" getauften - Spiegelglaskoloss schon gar nicht verzichten wollten. 1976 wurde der Palast der Republik auf dem verwaisten
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