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Mit dem Bau des Doms wurde schon 1173 begonnen. Daher weist die wuchtige Kirche auch trotz späterer Umbauten noch deutliche Züge einer romanischen Gottesburg auf, die die Macht und Bedeutung des Bischofs von Lübeck widerspiegeln sollte. Im 13. und 14. Jahrhundert wurde er um gotische Elemente ergänzt, wie etwa die hohen Turmhelme, den Chor und das Paradies an der Westfassade. Dennoch erweckt er gegenüber der Marienkirche den Eindruck massiger Monumentalität. Auch nach der Reformation blieb der Dom Bischofskirche, nun aber für einen lutherischen Bischof. Wie die meisten Kirchen der Lübecker Altstadt ist auch der Dom 1942 durch Bomben ausgebrannt, aber einige bedeutende Kunstschätze blieben erhalten. Besonders sehenswert ist die 17 Meter hohe Triumphkreuz-Gruppe aus dem Jahre 1477 und der gotische Lettner mit einer Uhr von 1628.
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