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Die Marienkirche wurde von den Lübecker Kaufleuten finanziert und sollte den Reichtum der Stadt demonstrieren. Der Bau begann 1251, und 1350 wurde die Kirche mit den 160 Meter hohen Türmen vollendet. Sie diente als Vorbild für zahlreiche gotische Backsteinkirchen im gesamten Ostseeraum. Ursprünglich eine katholische Kirche, wurde St. Marien mit der Reformation im 16. Jahrhundert protestantisch. Von der einstmals reichen Innenausstattung ist heute nur noch wenig erhalten, da die Kirche bei einem Bombenangriff 1942 fast vollständig ausbrannte. Zur Erinnerung an die Zerstörung der Marienkirche liegen die aus dem Turm gefallenen Glocken bis heute zerschellt auf dem Boden. In den Nachkriegsjahren ist St. Marien von außen originalgetreu wiederhergestellt worden, während der Innenraum schlicht restauriert wurde. Dadurch kommt das hohe, lichtdurchflutete Hauptschiff besonders gut zur Geltung. Die Kirche beherbergt die größte mechanische Orgel der Welt, die be i den jeden Donnerstag und Samstag stattfindenden Orgelkonzerten gehört werden kann.
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