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Napoleon selbst war es, der um 1800 anordnete, die Begräbnisse fortan außerhalb der Stadtmauern vorzunehmen. Damit knüpfte er an die römische Tradition an. 1810 eröffnete man den Zentralfriedhof an der Stelle eines nicht mehr genutzten Leprosenhauses. Der Name 'Melaten' geht auf das französische 'malade' (deutsch: krank) zurück. Der Friedhof hat einen schönen Baumbestand, in dem sich viele Vogelarten finden. Dazwischen stehen die eindrucksvollen Grabdenkmäler aus zwei Jahrhunderten, die zum längeren Betrachten einladen. Wer Statuen mag, hat auf dem Melatenfriedhof eine große Anzahl (z.B. zum Fotografieren) verschiedener Stile zur Auswahl. Unter den Gräbern finden sich auch viele namhafte Kölner wie z.B. Willy Millowitsch. Bei schönem Wetter sollte man unbedingt einen Spaziergang über den Friedhof machen.
ein Rundgang über Melaten bringt Abwechslung und Entspannung vom Alltag, Ruhe und Meditation. Auch kulturell ein unvergleichliches Erlebnis.
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