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Wenn man erst einmal den lauten und hektischen (aber trotzdem noch malerischen) Teil der Andrassy ut hinter sich gelassen hat, der zum Oktogon führt, merkt man, dass die Straße plötzlich ganz anders aussieht. Riesige und wunderschöne Gebäude mit verschnörkelten und verzierten Fassaden sind durch grüne Inseln von der Straße getrennt. So sollte gute Stadtplanung aussehen! Diese Straße wurde anlässlich der Jahrtausendfeier Ungarns im Jahre 1896 gebaut - zusammen mit der Untergrundbahn M1, die direkt unter der Straße verläuft. Mit dem Bau wurde schon 1872 begonnen, und es dauerte zwölf Jahre, bis die Straße fertig war. Seitdem ist sie bereits mehrmals umbenannt worden: zuerst nach einem Premierminister (Andrassy), danach – man kann es kaum glauben - nach Stalin (Sztalin), und nach Stalins Rückzug wurde sie zur 'Straße der Volksrepublik'. 1990 wurde sie schließlich wieder in Andrassy ut umbenannt – so war sie die ganze Zeit über sowieso von vielen genannt worden. Man kann bis ganz hinauf zum Heldenplatz spazieren und von dort dann wieder mit der M1 nach Vorosmarty zurück fahren.
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