User-Bewertung:
Bis 1933 hatte Frankfurt nach Berlin mit mehr als 35.000 Mitgliedern die größte jüdische Gemeinde in Deutschland. Das Jüdische Museum im ehemaligen Rothschildpalais zeigt die Entwicklung dieser Gemeinde vom 12. bis zum 20. Jahrhundert. Der Besucher erhält einen Überblick über verschiedene Aspekte der jüdischen Kultur und des Zusammenlebens zwischen Juden und Christen. Ein originalgetreues Modell der Frankfurter Judengasse des Mittelalters vermittelt Einblicke in das damalige Alltagsleben im Ghetto. Verschiedene Kult- und Gebrauchsgeräte zeugen vom häuslichen Leben und den religiösen Zeremonien. Wandtafeln, Film-, Ton- und Diavorführungen ergänzen diese Exponate. Diese Ausstellung soll auch zur Aufklärung über die jüngste Vergangenheit beitragen. Eine Wand der Namen nennt die jüdischen Bürger, die während der Nazizeit aus Frankfurt verschleppt und ermordet wurden.
Erweiterte Web-Suche nach Frankfurt
Die besten Angebote im Preisvergleich: