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Ein reicher und angesehener Kölner Kaufmann ließ sich 1464 dieses repräsentative Patrizierhaus errichten. Die imposante Steinfassade war angesichts der damals in Frankfurt vorherrschenden Fachwerkarchitektur besonders ungewöhnlich. Das Gebäude diente vor allem als Lager für Waren aller Art, die zu den Messen in die Stadt gebracht wurden. Im Zweiten Weltkrieg brannte das Haus fast vollständig aus und wurde 1960 wieder originalgetreu aufgebaut. Heute ist es als Ausstellungsort des Frankfurter Kunstvereins bekannt.
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