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Die beiden Ufer des Neckars waren ursprünglich durch Holzbrücken verbunden, die regelmäßig durch Wasserfluten, Eisschollen oder Feuer zerstört wurden. Kurfürst Karl Theodor beauftragte deshalb den Bau einer Steinbrücke, die 1786-1788 errichtet wurde. Das Südende zur Stadtseite war einst mit der Stadtmauer verbunden und hat deshalb ein Falltor; der Turm auf der Westseite diente als Kerker. Auf zwei Brückenerkern sind Denkmäler für den Kurfürst Karl Theodor und Pallas Athene, die Göttin der Weisheit, zu finden. Zu Füßen Karl Theodors befinden sich Allegorien der Flüsse Mosel, Rhein, Isar und Donau, die zu seinem pfälzisch-bayrischen Herrschaftsgebiet gehörten. Pallas Athene ruht über Figuren für die Gerechtigkeit, Frömmigkeit, Ackerbau, Handel und die Künste. Heute zählt die Brücke zu den schönsten Sehenswürdigkeiten Heidelbergs. Ein Tipp für die Fotofreunde: Besonders gut lässt sich die gesamte Alte Brücke vom Wehrsteg, etwa 600 Mete r weiter flussaufwärts, ablichten.
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