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Eines der baugeschichtlich bedeutendsten Gebäude der Stadt stellt die Mauthalle dar, die nach dem Krieg fast vollständig wiederaufgebaut wurde. Um 1500 als Kornhalle erbaut, wurde sie 1898 in ein Geschäftshaus umgewandelt, bis in den Kellerräumen 1929 das Brauhaus Nürnberg eröffnet wurde. "Erst ein Kornhaus, dann ein Zollhaus, jetzt ein Wirtshaus" ist auf einem der Wandsprüche zu lesen. Das Eingangsportal der Mauthalle ziert ein geflochtenes Stabwerk mit einem Tympanon-Relief, das die Nürnberger Wappen darstellt und von dem weltberühmten Nürnberger Bildhauer Adam Kraft stammt. Die prächtige Fachwerkfassade des Gebäudes ist allerdings nur noch am Ostgiebel zu sehen - der Rest wurde im Krieg zerstört.
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