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Ihren Namen erhielt die älteste Kirche Nürnbergs vom Hl. Sebald, einem Bamberger Domherrn, der als Einsiedler in die Stadt kam und nach seiner Heiligsprechung ihr Schirmherr wurde. Die evangelische Pfarrkirche am nördlichen Pegnitzufer, die aus dem 13. Jahrhundert stammt, weist zwei 79 Meter hohe, zum Rathaus blickende Türme auf. Die Eingänge sind besonders sehenswert: auf der Nordseite die wunderschöne Brauttüre aus dem 14. Jahrhundert und die Marienpforte mit Tympanon, auf der Südseite die Schautüre mit dem Jüngsten Gericht. Im Inneren finden sich wertvolle Kunstwerke der Malerei und Plastik von den Nürnberger Künstlern Veit Stoß und Adam Kraft. Auf Bildteppichen sind Szenen aus dem Leben des heiligen Sebald dargestellt. Die bedeutendste Sehenswürdigkeit der Kirche stellt jedoch das Sebaldusgrab von Peter Vischer dar; in dem silbernen Sarg befinden sich die Gebeine des Stadtpatrons, die Außenseite des Schreins zieren Reliefs und Wappen der frei en Reichsstadt Nürnberg. In der Sebalduskirche werden regelmäßig Orgelkonzerte veranstaltet.
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