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Im Jahre 1747 folgte der erst 26jährige venezianische Maler Bernardo Bellotto, genannt Canaletto, einem Ruf des sächsischen Königshauses und ließ sich in Dresden nieder. Bei seinem berühmten Onkel Antonio Canal hatte der junge Mann die Kunst der Vedutenmalerei erlernt, der topographisch genauen Abbildung von Stadtlandschaften. Nur ein Jahr nach seiner Ankunft wurde er in den Rang eines "Peintre du Roi", eines kursächsisch-königlichen Hofmalers erhoben. In Dresden schuf Canaletto insgesamt 17, meist mehrfach wiederholte Stadtansichten. 15 der weltberühmten Gemälde gehören noch immer zu den Schätzen der Dresdner Gemäldegalerie Alte Meister. Eines seiner bekanntesten Bilder ist der sogenannte Canalettoblick. Und den kann man noch heute von der rechten Elbseite aus bewundern - mit Hofkirche, Residenzschloss, Augustusbrücke und bald auch der wiederaufgebauten Frauenkirche.
Die barocke Stadt am Strom mit dem alternativen Flair der Neustadt, einfach gut!
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