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Am Sakralbau aus rotem Sandstein fallen zunächst die beiden schlanken Türme auf. Doch sollte man es beim Staunen nicht einfach belassen, sondern mindestens einen der Türme erklimmen: Es lässt sich eine wunderbare Rundsicht geniessen. Der Münsterhügel war zwar schon zur Zeit der Kelten besiedelt, der jetzige, spätromanische-frühgotische Bau stammt aber mehrheitlich aus dem ausgehenden 12. Jahrhundert. Von den diversen Vorgängerbauten sieht nur noch das Kennerauge was. 1356 liess ein Erdbeben fünf Türme und den Chor in sich zusammenstürzen. Im beeindruckenden, fünfschiffigen Kirchenraum liegt der berühmte Humanist Erasmus von Rotterdam begraben. Speziell erwähnenswert ist auch die Galluspforte mit ihren diversen archaisch anmutenden Steinfiguren.
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