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Diese ausserordentliche Villa wurde von Kaiser Hadrian 118 n. Chr. In ägyptischem und griechischem Baustil errichtet. Der Palast besass viele Gästezimmer, Bankettsäle sowie Bibliotheken, mit vielen griechischen und lateinischen Stücken. Hadrian liess ausserdem Theater bauen, Bäder, Brunnen und Pools. Das Teatro Marittimo muss ein unglaublicher Anblick gewesen sein, ein Pool mit einer Insel im Zenrum, die durch Zugbrücken erreicht werden konnte. Angeblich war es einer der Lieblingsplätze es Kaisers, in denen er sich der Architektur und der Malerei widmete. Unter den Nachbauten befand sich auch ein Canopus, ein Tempel, der dem Gott Serapis gewidmet war, und der mit vielerlei ägyptischen Statuen versehen wurde. Im 8. Jahrhundert verfiel das Gebäude, als es Barbarenstämme als Lager nutzten. Die Kunstwerke tauchten später in Privatkollektionen wieder auf. Die restaurierten Überreste können zwischen Bäumen ausgemacht werden, zusammen mit Fragmenten des Mosaiks aus dem imperialen Palast. Zur Villa gelangt man mit dem Bus Richtung Tivoli oder mit dem Zug Richtung Bahnhof Tivoli. Von dort aus bringt einen Bus 4 direkt ans Ziel.
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