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Der Alexanderpalast, der auf Befehl von Katharina der Großen für ihren Enkel, den zukünftigen Zaren Alexander I, gebaut wurde, hat viele verschiedene Bewohner miterlebt. Die einstige Hauptresidenz von Russlands letztem Zar, Nicholaus II, und seiner Familie, wurde nach der Hinrichtung derselben in ein Museumshaus umgestaltet. 1941 nahmen die Nazis den Palast als ihr Hauptquartier ein und in den fünfziger Jahren beherbergte er eine hochgeheime Raketenbodenstation.
Heute wird eine Hälfte des Palastes vom Militär genutzt, während die andere Hälfte, die privaten Wohnräume von Nicholaus II und seiner Familie, Besuchern offen steht. Die den Palast umgebenden friedlichen Parkanlagen sind bezaubernd. Es wird immer noch am Alexanderpalast gearbeitet und er ist daher einer der am wenigsten bekannten Paläste, dessen Besuch sich aber am meisten lohnt.
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