Auf Grund geringer Nachfrage und Treibstoffmangel verbindet Air Zimbabwe nur Harare und Bulawayo mit Victoria Falls. Manchmal sind Pauschalangebote erhältlich, die den Flugpreis sowie Übernachtungen beinhalten - es ist also sinnvoll, in dieser Richtung nachzuhaken. Es gibt zwei Buskategorien: lokale Busse und Express-Busse. Die meisten Touristen benutzen die nach festen Fahrplänen verkehrenden Express-Busse, um von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten zu gelangen, aber die lokalen Busse sind oftmals genauso schnell und meistens um einiges billiger. Lokale Busse folgen keinem festen Fahrplan und fahren nur vom frühen Morgen bis zum späten Nachmittag. Ihre Haltestellen liegen in den afrikanischen Townships, nie in den Stadtzentren. Man kann auch mit Lkw-Fahrern einen Fahrpreis aushandeln und so von Stadt zu Stadt kommen. Mietwagen sind in Simbabwe recht teuer, speziell für Fahrzeuge mit Vierradantrieb wird viel Geld verlangt. Auch sind die Autos nicht immer in allzu gutem Zustand.
Fahrradfahrer dürfen sich freuen: Die meisten Straßen sind geteert und in gutem Zustand und selten wird der Wind so stark, dass er das Radeln beeinträchtigt. Die Distanzen von Ort zu Ort sind für europäische Verhältnisse zwar sehr weit, doch gelangt man meistens innerhalb eines Tages in die nächste Stadt und auf dem Land finden sich viele kleine Läden, wo man eine Erfrischung erhält und für ein Schwätzchen pausieren kann. Das Bahnnetz des Landes verbindet Harare mit Bulawayo, Mutare und Victoria Falls. Die Eisenbahn ist relativ langsam und in letzter Zeit sind mehrere schwere Unfälle passiert. Die meisten Züge fahren nachts und bieten Schlafwagen mit vorhandenem Bettzeug an. Man achte auf jeden Fall auf seine Sachen. Auf dem Karibasee verkehren zwei fahrplanmäßige Fähren, die Kariba mit Binga und Mlibizi verbinden, was sehr angenehm ist, wenn man eine Rundtour durch Simbabwe machen und die Strecke Victoria Falls - Bulawayo nicht zweimal zurücklegen will. Die derzeit ausbleibende Nachfrage und der Mangel an Benzin haben den Fährverkehr jedoch zum Stillstand gebracht.
Die meisten internationalen Flüge kommen in Harare an. Wer schon im südlichen Afrika ist, für den gibt es regelmäßig Flüge zwischen Johannesburg/Südafrika und Harare und Bulawayo in Simbabwe. Air Zimbabwe betreibt regionale Flüge innerhalb von Afrika und bedient die bedeutendsten europäischen Städte. Die wichtigsten Grenzübergänge sind bei Victoria Falls/Kazungala nach Botsuana (von dort Weiterreise durch den Chobe-Nationalpark nach Namibia), Victoria Falls/Livingstone nach Zambia sowie Beitbridge nach Südafrika (Straßen- und Bahnverbindungen). Nach Mosambik (und Malawi) fährt man von Harare nach Blantyre über die Grenzstationen Nyamapanda und Mwanza. Auf dieser Strecke verkehren auch tägliche Busse.
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