Die Touristensaison ist in Venezuela ganzjährig, doch beim Planen der Reise sollte man das Klima und die venezolanischen Feiertage in Betracht ziehen. Venezuela hat eine Trockenzeit (Ende November bis Anfang Mai) und eine Regenzeit (übriges Jahr). Die Trockenzeit ist auf jeden Fall die angenehmere Reisezeit, besonders zum Wandern und für Aktivitäten im Freien. Aber auch Städtetouren kann man ohne Regenschauer besser genießen. Einige Sehenswürdigkeiten wie z.B. Wasserfälle sind in der Regenzeit weitaus beeindruckender. Der Angel-Fall ist nach starken Regenfällen in den Regenmonaten besonders spektakulär, während er in der Trockenzeit nicht mehr als ein dünner Wasserstrahl ist. In der Trockenzeit kann es auch vorkommen, dass man die Wasserfälle per Boot nicht erreichen kann.
Die Venezolaner besuchen zu Weihnachten (bis Mitte Januar), Karneval (mehrere Tage vor Aschermittwoch) und Semana Santa (Karwoche vor Ostersonntag) gern ihre Freunde und Familie und fahren auch gern an den Strand. Zu diesen Zeiten wird voller Farbenfreude und Überschwang gefeiert, doch Unterkunft und Transport sollte man im Voraus planen.
Das größte und ausgelassenste Fest des Landes ist der Karneval, der am Montag und Dienstag vor Aschermittwoch stattfindet. Musik, Tanz, Umzüge und Verkleidungen gehören überall dazu, auch wenn er sich von Region zu Region unterscheidet. Die Städte Carúpano und El Callao sind am berühmtesten für ihre aufwändigen Karnevalsfeierlichkeiten.
Andere nationale Feste richten sich nach dem christlichen Kalender. Neben Ostern, Weihnachten und Fronleichnam werden in verschiedenen Orten die Tage der Heiligen gefeiert.
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