Egal worauf man abfÄhrt - Bungee-Springen im Adams- oder EvakostÜm, Organic Ballooning, Power Fishing - in Amerika findet sich immer ein Ort, wo dies mÖglich ist und Leute, mit denen dies mÖglich ist. Und es wird grÖßer, schneller, intensiver und besser sein als sonstwo auf der Welt.
Death-Valley-Nationalpark (Tal des Todes)Der Name allein deutet schon auf was Heißes und HÖllisches hin - einen leblosen Platz heißer als des Teufel's HÖlle. Naja, nicht ganz so. Sieht man genau hin, zeigt sich das Todestal als ein zeitloses Medley von Canyons, SanddÜnen, Oasen und Bergskulpturen. Viel Wasser fÜr sich selbst und das Auto sollten unbedingt mitgebracht werden. Wildblumenfans kommen im MÄrz und April am beste auf ihre Kosten.
Hier gibt es einige Rekorde zu verzeichnen: 1913 wurde die heißeste Temperatur der USA mit 56 °C gemessen, bei Budwater befindet sich mit 86 m unter dem Meeresspiegel der tiefste Punkt und der Death-Valley-Nationalpark ist mit 12.139 km² der grÖßte Nationalpark (Alaska ausgenommen).
FreiheitsstatueDiese großartige Statue ist Symbol von Amerika und das bekannteste Wahrzeichen von New York. Die Besucherzahlen sind aufgrund von Bedenken nach dem 11. September leider deutlich zurÜckgegangen. Es ist nicht mehr mÖglich in den Kopf der Statue zu gehen, man kann ihn nur noch von unten bewundern, wo eine spezielle Glasdecke einen Blick in das eindrucksvolle Innere ermÖglicht.
Mount Rushmore National Monument18 m hoch sind die KÖpfe der PrÄsidenten George Washington, Thomas Jefferson, Abraham Lincoln und Theodore Roosevelt in Granit gemeißelt und sehen aus, als ob sie aus dem Berg herauskommen. Mount Rushmore ist mit Über 3 Millionen Besuchern pro Jahr eines der berÜhmtesten Wahrzeichen der USA.
Sowohl die GrÖße als auch der enorme kÖrperliche Einsatz des KÜnstlerteams (unter Leitung von Bildhauer Gutzon Borglum), das diese Skulpturen geschaffen hat, sind einfach ÜberwÄltigend. WÄre Washington in voller KÖrpergrÖße nachgebildet, wÄre er 142 m hoch!
NiagarafÄlleSchÄumende Gicht und die ÜberwÄltigende GrÖße der herabbrausenden Wassermassen bieten ein phantastisches Schauspiel. Als Grenze zwischen New York und Kanada, ist die kanadische Seite noch atemberaubender (und bietet auch Las Vegas-artige Attraktionen wie z. B. ein alles Überragendes Casino), wohingegen auf der New Yorker Seite ein paar einfache Naturparkangebote zu finden sind.
Black Hills National ForestDer grÖßte Teil der Attraktionen in den Black Hills liegt in einem 4856 km² großen Gebiet mit einer Mischung aus geschÜtztem und abgeholztem Wald, wo sich entlang der meisten Straßen immer wieder kleine PrivatflÄchen befinden. Am besten erkundet man die "schwarzen HÜgel" auf einem der 568 km langen Wanderwege oder den vielen malerischen Nebenstraßen und Schotterstraßen. CampingmÖglichkeiten sind im Wald zahlreich vorhanden.
New OrleansNew Orleans Überzeugt schon seit langem mit seinem karibischen Glanz, der schwÜlen Hitze des SÜdens, den sÜßen Cocktails und Voodoo-GetrÄnken. Das inoffizielle Motto lautet, laissez les bons temps rouler, was soviel heißt wie: Genießt das Leben und eigentlich alles aussagt. Dann schlug der Hurrikan Katrina im August 2005 zu, Deiche brachen, die Stadt wurde weitestgehend Überflutet und alles Änderte sich.
New Orleans, von einigen auch "The City That Care Forgot" genannt, trÄgt zurecht den Ruf fÜr Extreme und Ausschweifungen. Es ist eine kulturelle Mischung aus afrikanischen, indianischen, Cajun- und Creole-EinflÜssen. Katrina hatte eine Massenflucht zur Folge. UngefÄhr 40 % der Bewohner sind angeblich nach New Orleans zurÜckgekehrt, wobei nur die Zeit zeigen wird, wie viele Menschen letztendlich wieder in der Stadt leben werden.
New YorkGibt es etwas GrÖßeres als den Big Apple, "King of the Hill, Top of the Heap, New York, New York"? New York bietet von allem etwas: mÜde Menschen, arme Menschen, eng gedrÄngte Menschenmassen, aber auch weltklasse Museen, große Statuen und noch grÖßere GebÄude, Extreme aller Art und noch vieles Aufregende mehr.
New York - das sind viele Menschen auf engstem Raum - und dieses enge Zusammenleben macht den New Yorker zu einer ganz besonderen Person. Es ist schwer zu sagen, was New York zu einer derart aufregenden und rastlosen Stadt macht, aber gerade diese rastlose GeschÄftigkeit zieht immer mehr und mehr Menschen an.
In einer Stadt, die weltweit so sehr Teil des Unterbewussten ist, ist es schwer, wenige Highlights herauszupicken. Denn wo immer man auch hingeht, es entsteht der Eindruck, bereits dort gewesen zu sein. UnumgÄngliche SehenswÜrdigkeiten sind natÜrlich die Freiheitsstatue, das Empire State Building, der Central Park und Times Square. Das Museum of Modern Art ist eines der berÜhmtesten Museen der Welt, und das Guggenheim-Museum und das American Museum of Natural History stehen ihm in nicht viel nach. Buchhandlungen, Essen, Theater, Shoppen, Menschen: es ist in New York eigentlich ziemlich egal, was man macht und wo man hingeht, diese Stadt ist alleine schon eine faszinierende, aufregende und inspirierende Erfahrung.
San FranciscoDiese Stadt hat eine zurÜckhaltende Klasse, die dem arroganten New York und dem Plastik-L.A. fehlt - eine AtmosphÄre von vornehmer Eleganz gemischt mit einfallsreichen Innovationen. Die hÜgeligen Straßen ermÖglichen atemberaubende Blicke auf die glitzernde Bucht und die berÜhmten BrÜcken.
Was San Francisco zu bieten hat ist nicht nur fÜr Einheimische. Die VergnÜgungen des Lebens werden hier allen geboten: wunderbares Essen, schillerndes Nachtleben und herrliche Aussichten. Beobachtet man, wie weißer Nebel die Golden Gate-BrÜcke umhÜllt und die untergehende Sonne in die Fenster gegenÜber der Bucht scheint, werden dies unvergesslich romantische Momente sein.
Am besten sind San Francisco und seine Viertel zu Fuß zu erkunden. Ein gemÜtlicher Spaziergang durch North Beach mit seinem lockeren europÄischen Charme fÜhrt direkt zum lebhaften Stadtteil Chinatown. Der Weg hinauf zum noblen Nob Hill fÜhrt dann hinunter in den verrufenen Bezirk Tenderloin. Der tagsÜber belebte Einkaufsbezirk, South of Market, wird nach nachts zum Mittelpunkt der Nachtclubszene. Der Mission District ist vielseitig: viele Straßen sind Latino-Enklaven, doch seit sich mehr und mehr Szene-Jugendliche dort aufhalten hat sich das Straßenbild geÄndert. Im nahegelegenen Bezirk Castro mit seinem selbstsicheren, nahezu Mainstream-Flair finden sich seit den 1970ern vorwiegend Schwule, was sich bis heute nicht geÄndert hat.
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