Die offensichtlichsten Outdoor-VergnÜgungen der TÜrkei stammen von den Üppigen KÜsten: Schwimmen, Wasserski, Schnorcheln und Tauchen sind sehr beliebt. Im Binnenland locken Ski fahren und Bergsteigen. Ausdauernde Sportler mÖchten vielleicht das Fahrrad fahren ausprobieren - eine wunderbare und intensive MÖglichkeit, um die Landschaft zu erkunden.
Der Berg AraratDie Doppelgipfel des Bergs Ararat - ein absolutes Highlight aller AusflÜge in die Ost-TÜrkei - sind seit Urzeiten Thema zahlreicher Legenden, vor allem, weil sie auf ihm Noahs Arche gelandet sein soll. Mehrere Jahre wurde eine Genehmigung, den Ararat zu besteigen, aus SicherheitsgrÜnden verweigert; dieser fantastische Gipfel ist jetzt jedoch - wenn auch mit EinschrÄnkungen - wieder auf der Wanderkarte zu finden.
Eine Genehmigung und ein BergfÜhrer sind obligatorisch, und Sie mÜssen sich mindestens 45 Tage vorher anmelden. Mehrere BergfÜhrer und Hotel-Mitarbeiter in Doğbayazıt behaupten, die Genehmigung innerhalb weniger Tage beschaffen zu kÖnnen. Glauben Sie ihnen nicht. Es ist wesentlich sicherer, das offizielle Verfahren einzuhalten, auch wenn Sie dabei die sich qualvoll langsam drehenden RÄder der BÜrokratie erdulden mÜssen.
Das Besteigen des Ararat ist - trotz der Schwierigkeiten und Kosten - eine fantastische Erfahrung. Sie werden mit einer fantastischen Aussicht und unglaublichen Landschaften belohnt. Die besten Monate fÜr eine Besteigung sind Juli, August und September.
Sie kÖnnen auch Tageswanderungen in den Bergen unternehmen. Unter der Voraussetzung, dass Sie sich unterhalb des Dorfes ElikÖyÜ (2500m/8200ft) aufhalten, kÖnnen Sie sich einen offiziellen Wirbel weitestgehend ersparen; allerdings benÖtigen Sie eine Genehmigung von der Örtlichen jandarma (Polizei), die Sie am besten mit einem lokalen Agenten einholen.
SafranboluSafranbolu kann - versteckt in einer hÜgeligen Landschaft - mit einer besonderen Sammlung alter osmanischer HÄuser prahlen, die so wunderbar erhalten sind, dass sie zum Unesco-Weltkulturerbe ernannt wurden und mit Florenz auf gleicher Stufe stehen. An diesem Ort kann man ausspannen, das gemÄchliche Wandern auf schmalen, mit Kopfstein gepflasterten Gassen genießen und traditionelle Handwerker und HÄndler beobachten, die noch wie zu Zeiten des osmanischen Reiches arbeiten.
WÄhrend des 17. Jahrhunderts verlief die wichtigste osmanische Handelsroute zwischen Gerede und dem Schwarzen Meer durch Safranbolu und brachte der Stadt wirtschaftlichen Erfolg, allgemeine Bekanntheit und Geld. Im Laufe des 18. und 19. Jahrhunderts bauten die reichen Einwohner von Safranbolu herrschaftliche WohnhÄuser aus Holz, Stuck und sonnengetrockneten Ziegelsteinen, wÄhrend die BevÖlkerung der wohlhabenden Handwerker weniger beeindruckende aber dennoch genau so stÄmmige HÄuser bauten. Safranbolu verdankt seine Bekanntheit den vielen HÄusern, die bis heute erhalten geblieben sind.
Auch das Wetter kann bei dieser einzigartigen Erfahrung eine wichtige Rolle spielen: HÄufig verschließen Sommergewitter das tiefe Tal wie ein schwerer schwarzer Deckel und Sie kÖnnen beobachten, wie die von Blitzen durchzogene Dunkelheit Zentimeter fÜr Zentimeter bedrohlich aufzieht, bis die Sonne verschwunden ist und der Regen auf die mit Dachziegeln bedeckten DÄcher herunterprasselt. Einfach magisch.
EphesusDas altertÜmliche Ephesus war eine wichtige Handelsstadt und ein Zentrum fÜr den Kult der Kybele, der anatolischen FruchtbarkeitsgÖttin. Unter dem Einfluss der Ionier wurde aus Kybele Artemis, die jungfrÄuliche GÖttin der JÄger und des Mondes, zu deren Ehren ein fabelhafter Tempel gebaut wurde. Als die RÖmer die Macht Übernahmen, wurde aus Artemis Diana, und Ephesus wurde die Provinzhauptstadt der RÖmer.
Unter den Hunderten altertÜmlichen StÄdten und klassischen Ruinen ist Ephesus die wichtigste und am besten erhaltene Stadt. TatsÄchlich ist sie die mutigste klassische Stadt am Mittelmeer und ein idealer Ort, um sich einen Eindruck von dem Leben zur Zeit der RÖmer zu verschaffen.
356 v. Chr. wurde der Tempel der Kybele/Artemis durch ein von Herostratus gelegtes Feuer zerstÖrt, der behauptete, die getan zu haben, um berÜhmt zu werden. Es belegt, dass die moderne Gesellschaft kein Monopoly der Prominenz im entstellten Sinne hat. Die Bewohner von Ephesus planten einen neuen großartigen Tempel, der nach seiner Fertigstellung als eines der Sieben Weltwunder anerkannt wurde.
Um der Hitze des Tages aus dem Weg zu gehen, sollten Sie am frÜhen Morgen oder am spÄten Nachmittag kommen, wenn es nicht so ÜberfÜllt ist. Falls Sie kÖnnen, sollten Sie auch gesetzliche Feiertage meiden. Nehmen Sie sich Wasser mit, da die GetrÄnke dort sehr teuer sind.
IstanbulIstanbul, das sich rittlings auf dem Bosporus sitzt und deren Skyline durch Kuppeln und Minarette geprÄgt ist, gehÖrt zu den wirklich romantischen StÄdten. Seine Geschichte lÄsst sich von Byzanz und Konstantinopel bis zu seinem Platz an der Spitze des Osmanischen Reichs verfolgen. Heute ist es als das kulturelle Zentrum und Hauptstadt der TÜrkei voller AktivitÄten.
In dieser sich Über zwei Kontinente ausbreitenden Stadt kÖnnen Sie durch die Straßen wandern, in denen einst Kreuzritter und Janitscharen marschierten; Moscheen bewundern, die mit ihrer prÄchtigen Architektur die islamische FrÖmmigkeit verkÖrpern; einen Blick in den Harem des Sultans werfen; und im Kapalı çarşı (Großer Basar) auf SchnÄppchenjagd gehen.
Direkt neben dem Alten İstanbul finden Sie trendige Bars und Clubs, prunkvolle GeschÄfte, Einkaufszentren und Haute Cuisine. Und natÜrlich gibt es auch eine reichhaltige Kunstkultur - Oper, Musik, Kino - deren Kopf sich in Richtung Osmanisches und Byzantinisches Reich verneigt und sich gleichzeitig an Europa orientiert. Diese Geschichte und die GeschÄftigkeit kÖnnen an der Spitze des Bosporus nebeneinander existieren; eine kontinuierlich geschÄftige Masse, ÜbersÄt mit Schiffen und FÄhren, die eine Verbindung zwischen Europa und Asien herstellen.
Wo auch immer Ihre Interessen liegen, sei es Architektur, Kunst, Nachtleben, KÜche, Geschichte, Religion oder Einkaufen: Istanbul hat mehr als genug davon, und das zu den niedrigsten Preisen in Europa.
BodrumBodrum, das schÖnste Urlaubsgebiet der SÜdlichen ÄgÄis, hat einen Yachthafen und einen Hafen fÜr FÄhren zur griechischen Insel Kos. Von Palmen gesÄumte Straßen umringen die Buchten, wÄhrend sich weiße zuckerwÜrfelartige HÄuser und zahlreiche Villen an den HÜgeln drÄngen. Boot fahren, Schwimmen, Schnorcheln und Tauchen sind die wichtigsten AktivitÄten in Bodrum.
In der Nacht hÄmmern, drÖhnen und plÄrren die berÜhmten Discos von Bodrum und halten einen Großteil der Stadt bis zum Morgengrauen wach. Sowohl die TÜrken als auch auslÄndische Besucher beschweren sich Über die ohrenbetÄubende Kakophonie, aber die lokale Einstellung scheint offenbar zu sein: "Wenn du Ruhe und Stille suchst, warum kommst du dann nach Bodrum?"
Wenn sich das fÜr Sie nach einer idealen Stadt anhÖrt, kÖnnen Sie nahezu Überall einen Bus nach Bodrum nehmen; mit dem Auto erreichen Sie Izmir innerhalb von 4 Stunden. Im Sommer werden regelmÄßig FÄhrverbindungen nach Kos angeboten, und ein TragflÜgelboot fÄhrt von Mai bis September nach Rhodos.
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