Sehenswürdigkeiten

Auf Grund der beiden KÜsten und der zahllosen Inseln ist Thailand auch fÜr TauchanfÄnger besonders interessant. Entdecken Sie die Unterwasserwelt bei einem Tauchgang oder erkunden die HÖhlen in einem aufblasbaren Kanu. Wenn sie mehr auf Wasserwege im Inland stehen, sollten Sie einen Ausflug nach Norden unternehmen. Die nÖrdlichen Regionen sind auch die besten Orte fÜr Wanderer und Fahrradfahrer; dort sollten Sie auch etwas Über die KÜnste der thailÄndischen KÜche und Massage lernen. Auch Meditationskurse sind ideal geeignet, um sich auf die Straße einzustimmen. Wenn Sie jedoch eine Therapie mit etwas mehr Aggression bevorzugen, ist Kick-Boxen genau das Richtige fÜr Sie. Eine "intensive" Thai-Massage wird Sie aber auch richtig wachrÜtteln.

Ancient City Ancient City

Ancient City (Muang Boran), sÜdlich von Bangkok gelegen, gilt als das grÖßte Freilichtmuseum der Welt. Mehr als 100 der beeindruckendsten Monumente Thailands sind auf einer FlÄche von 80 Hektar (200 acre) maßstabsgetreu und etwas weniger beeindruckend als Modelle zu sehen. Auf dem GelÄnde, das sich an der allgemeinen Form Thailands orientiert, sind die Monumente entsprechend ihrem Vorbild angeordnet.

Sofort muss man an Las Vegas und an kleine SchÄtze denken, aber Ancient City ist architektonisch hochmodern und dient der Erhaltung klassischer GebÄude und Kunstformen. Wenn Sie ein Architektur-Fan mit einem kurzen Aufenthalt sind oder diese Art der pÄdagogisch wertvollen Themenparks sind, ist ein Ausflug nach Ancient City auf jeden Fall die Anfahrt aus der Stadt wert.

Wat Phra Kaew & Grand Palace Wat Phra Kaew & Grand Palace

Wat Phra Kaeo (Tempel des Smaragd-Buddha) ist ein architektonisches Wunder vergoldeter Chedi (Stupas), die sich nahtlos Über dem Boden erheben; orange und grÜner Dachziegel, die den feuchten Himmel durchdringen, mosaikartig Überlagerter SÄulen und reichhaltig verzierter Marmor-Ziergiebel. Der Tempel, einer der heiligsten und besonders SpektakulÄren Orte, lÖst selbst beim abgestumpften Reisenden maximale Ehrfurcht aus.

Es ist nicht schwer, das GelÄnde mit einer gewissen Benommenheit zu durchqueren, wÄhrend man vom Thai-Buddhismus gefesselt und verwirrt ist, um erst viel spÄter festzustellen, dass man die Figur, der das GelÄnde seinen Namen verdankt, Überhaupt nicht gesehen hat. Der Grund ist einfach: Der Smaragd-Buddha ist nur 66cm (26 Zoll) groß und befindet sich im Haupttempel so weit Über den Anbetern, dass der vergoldete Schrein eindrucksvoller ist, als die kleine Figur darin.

Neben dem Wat Phra Kaeo befindet sich der Große Palast (Phra Borom Maharatchawong), eine ehemalige Residenz des KÖnigs (der aktuelle Monarch lebt im Chitralada Palast). Das Exterieur der vier GebÄude des Großen Palasts sind auf jeden Fall einen kurzen Blick wert, wenn auch nur auf Grund des kÖniglichen Bombasts.

Nationaler Meerespark Sirinat Nationaler Meerespark Sirinat

Der Nationalpark Sirinat, der aus den StrÄnden Nai Thon, Nai Yang und Mai Khao sowie dem ehemaligen Nationalpark Nai Yang und dem Wildreservat Mai Khao besteht, erstreckt sich Über 22 km² KÜstenland und 68 km² Meer. Nach dem Tsunami sahen die StrÄnde ziemlich niedergeschlagen aus, aber sie werden sich bald erholen und auch die gesperrten Parkanlagen werden sicherlich wiederhergestellt.

Verbesserte Straßen nach Hat Nai Thon haben diesem breiten Streifen mit unberÜhrtem Strand, Kasuarinen und SchraubenbÄumen nur eine geringe Entwicklung beschert. Hier kann man ganz gut schwimmen (außer beim hohen Wasserstand nach dem Monsun), und es gibt auf beiden Seiten der Bucht auch einige Korallen in der NÄhe der Landzunge. Unten am Strand werden Sonnenschirme und LiegestÜhle angeboten.

Chiang Mai Chiang Mai

Chiang Mai hat eine beeindruckende Bergkulisse, mehr als 300 Tempel und eine idyllische, historische Aura. Es ist auch eine moderne und freundliche Stadt mit internationalem Flair, die dem Besucher viel zu bieten hat: Essen, UnterkÜnfte und EinkaufsmÖglichkeiten sind erstklassig und preiswert, und die NÄchte sind relativ kÜhl.

Die zweitgrÖßte Stadt Thailands und das Tor zum Norden des Landes wurde im Jahr 1296 gegrÜndet. Der Stadtgraben, der die ursprÜngliche Stadt umgab, ist noch heute zu sehen. Doi Suthep, der nur von dein heiligsten Wats Thailands Übertroffen wird, erhebt sich hinter der Stadt und sorgt fÜr eine dramatische Kulisse und einen erstklassigen Blick auf die Stadt.

Das moderne Chiang Mai ist zurÜckhaltend, sympathisch und den Reisenden gegenÜber sehr freundlich eingestellt. Es ist fÜr seine Restaurants sehr bekannt und hat außerdem haufenweise gute GasthÄuser (wÄhrend die Safes der Hotels dafÜr berÜchtigt sind, es nicht zu sein). Chiang Mai ist ein guter Ausgangspunkt fÜr AusflÜge in das Gebirge, und nahezu jedes Gasthaus wirbt mit Wanderungen, bei denen die in der Umgebung lebenden BergstÄmme besucht werden. Meistens erstrecken sich diese Wanderungen Über fÜnf Tage und beinhalten Übernachtungen in den DÖrfern. Vielleicht mÖchten Sie sich die Teilnahme an diesen Exkursionen noch einmal Überlegen, wenn sie Bedenken haben, die traditionellen Lebensmuster in den Gebieten der BergstÄmme zu stÖren. Dieser Teil von Thailand ist im letzten Jahrzehnt sehr ÜbermÄßig bewandert worden: Erwarten Sie also keine unberÜhrten DÖrfer von BergstÄmmen. Gleichzeitig ist es ein Privileg, in diesem Teil der Welt zu sein: Kommen Sie also mit einer respektvollen Einstellung hierher und hinterlassen Sie nur Ihre Fußspuren.

Bangkok Bangkok

Bangkok dominiert die stÄdtische Hierarchie Thailands und dessen politisches, wirtschaftliches und kulturelles Leben schon seit Ende des 18. Jahrhunderts. Bangkok ist ausgeprÄgt modern und westlich orientiert, aber gleichzeitig auch ein verschlafenes thailÄndisches Dorf mit lautem Verkehr und Nachtleben.

Bangkok liegt am Ostufer des Mae Nam Chao Phraya (Chao Phraya-Fluss) und zieht die lÄndlichen ThailÄnder tÄglich in sein Gewirr. Berichten zufolge sinkt die Stadt jedes Jahr um 5cm (2 Zoll) aber die ThailÄnder haben zu viel sànùk (ein thailÄndischer Sinn fÜr Humor), um sich davon herunterziehen zu lassen.

Es lohnt sich auf jeden Fall, sich einmal dem Herzinfarkt fÖrdernden Verkehrsstau, den Abgasen und dem stickigen Wetter auszusetzen, um die Kontraste der Stadt kennen zu lernen: GebÄude aus Glas und Stahl, die mit den glitzernden Tempelspitzen um Platz am Himmel wetteifern; Jasminzweige auf den bordeigenen Schreinen der Busse und Taxis, die UnfÄlle abwenden sollen; kahlkÖpfige MÖnche in orangefarbenen Kutten, die mit ihren Handys telefonieren. Wie jeder gute Buddhist mÜssen Sie erst ein wenig kÄmpfen, bis Sie in Bangkok die Stufe der Erleuchtung erlangt haben, aber wenn es Sie erst einmal erwischt hat, werden Sie das berÜhmte LÄcheln der ThailÄnder verstehen.

Lonely Planet

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