Spanien und Portugal teilen sich die Iberische Halbinsel, ein ungefähr quadratisches Gebiet ganz im Südwesten Europas. Spanien nimmt etwa 80% der Halbinsel ein und erstreckt sich über fast 505.000 km². Es ist damit nach Frankreich das zweitgrößte Land Westeuropas. Über die Hälfte des Landes wird von einer riesigen Hochebene eingenommen - den mesetas - und fünf große Bergketten durchziehen das Land. Mit einer Durchschnittshöhe von 650 m, ist Spanien nach der Schweiz das am höchsten gelegene Land Europas. Die unterschiedlichen Landschaften reichen von den Wüsten Andalusiens zu den üppinge Feuchtgebieten Galiziens, von den sonnenverbrannten Ebenen von Kastilien-La Mancha zu den zerklüfteten, schneebedeckten Picos de Europa und Pyrenäen.
Spaniens Küsten sind so abwechslungsreich wie das Binneland. Die lange Mittelmeerküste verfügt über felsige Buchten und Meeresarme und flachere, gerade Küertenstreifen mit einigen langen Sandstränden. An der Atlantikküste ist das Wasser kälter und die Strände weiß und sandig. Die Costa de la Luz an der Straße von Gibraltar und der portugisischen Grenze bietet viele lange Sandstrände mit Dünen. Galizien im Nordwesten wird von vielen langen Meeresarmen eingekerbt, die rías heißen, und von vielen Sandstränden umrahmt werden. Hier findet man außerdem Spaniens spektakulärste Klippen bei Cabo Ortegal und der Serra da Capelada. Am Gollf von Biskaya reichen die Cordillera Cantábrica fast bis zur Küste, und die Strände befinden sich zumeist in kleinen Buchten, sind aber noch immer sandig.
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