SÜdafrika bietet alles von Straußenreiten bis zum hÖchsten Bungee Jump der Welt. Auf herrlichen Wanderungen, fantastischen Wildsafaris sowie beim Surfen und Drachenfliegen kann man die unglaubliche Landschaft in vollen ZÜgen genießen. Vogel- und Blumenliebhaber kommen ebenfalls voll auf ihre Kosten und auch das Mountainbiken erfreut sich bei den SÜdafrikanern zunehmender Beliebtheit, sodass man inzwischen fast Überall Mountainbikestrecken findet.
Cango CavesDie nach dem Khoisan-Wort fÜr „feuchter Ort“ benannten Cango Caves sind inzwischen zwar schon recht kommerzialisiert, aber trotzdem immer noch sehr beeindruckend. Man kann aus verschiedenen Touren auswÄhlen. Richtig Spaß machen die lÄngeren Touren, bei denen man sich allerdings auch schon mal durch ziemlich enge Stellen zwÄngen muss. Wer unter Klaustrophobie leidet oder kÖrperlich nicht der fitteste ist, sollte sich besser fÜr eine der „bequemeren“ Touren entscheiden.
Addo Elephant National ParkDieser Nationalpark liegt in der NÄhe der Zuurberge im Sundays River Valley. Im Park leben hunderte Elefanten und man muss schon sehr großes Pech haben, keinen zu sehen zu bekommen. Diese Elefanten sind die Reste der einst riesigen Herden des Ostkaps. Nach schweren RegenfÄllen schließt der Park, da die Pisten dann unpassierbar werden kÖnnen. Im Zweifelsfall am besten vorher anrufen.
Blyde River Canyon Nature ReserveDas Blyde River Canyon Nature Reserve, eines von SÜdafrikas landschaftlichen Highlights, ist fÜr seine spektakulÄren Aussichtspunkte Wonder View and God's Window bekannt. FrÜher konnte man hier in Ruhe sein Auto abstellen und ungestÖrt die atemberaubende Aussicht genießen. Heute gibt es Eingangstore und SchwÄrme von SouvenirverkÄufern. Die meisten Reisenden steigen gleich wieder ins Auto ein und fahren weiter. Es lohnt sich jedoch durchaus, sich etwas Zeit zu nehmen, um die beeindruckenden Felsformationen und den Regenwald zu Fuß zu erkunden.
Kgalagadi Transfrontier ParkIn diesem herrlichen Park, der ungefÄhr doppelt so groß wie der Kruger National Park und von HalbwÜstenlandschaft geprÄgt ist, leben zahlreiche VÖgel, Reptilien, Nagetiere, kleinere SÄugetiere und Antilopen. Die beste Besuchszeit ist im Juni und Juli, wenn es tagsÜber etwas kÜhler ist und die Tiere sich bei den BohrlÖchern (aus denen Wasser an die OberflÄche gepumpt wird) entlang der ausgetrockneten Flussbetten aufhalten.
Kruger National ParkDer Kruger National Park ist einer der bekanntesten, grÖßten und Ältesten Wildparks der Welt - 1998 feierte er sein 100-jÄhriges Bestehen. Hier kann man in freier Wildbahn die „Großen FÜnf“ (LÖwen, Leoparden, Elefanten, BÜffel und NashÖrner) zu Gesicht bekommen, außerdem Geparden, Giraffen, Flusspferde, verschiedene Antilopenarten und kleinere Tiere.
Die meisten Menschen haben wahrscheinlich schon einmal afrikanische Tiere im Zoo gesehen. Sie in Freiheit in ihrem natÜrlichen Lebensraum zu beobachten, ist jedoch etwas ganz anderes und ein unvergessliches Erlebnis. Obwohl der Kruger nicht die ultimative Erfahrung unverfÄlschter Wildnis bietet, sondern weithin erschlossen, durchorganisiert und viel besucht ist, wird man hier Erlebnisse haben, von denen man noch Jahre zehrt.
Die beiden Hauptanfahrtswege zum Park sind die Über Skukuza und Nelspruit, beide etwa eine Tagesfahrt von Johannesburg entfernt. Die Unterbringung erfolgt Üblicherweise in einfachen, aber tadellosen HÜtten, die vom National Parks Board gemanagt werden. Ihre Einrichtung reicht von schlicht (mit Gemeinschaftsdusche) bis zu luxuriÖs (mit Aircondition).
Die Shipwreck CoastDieser KÜstenstrich der Provinz Ostkap, der zahlreichen Seeleuten zum nassen Grab wurde, ist noch ziemlich unberÜhrt. Es gibt hier zwar ein paar Badeorte sowie das unvermeidliche Kasino, aber man kann dem Rummel leicht entfliehen, z.B. auf dem 64 km langen Shipwreck Hiking Trail, der mehrere, leicht erreichbare ZugÄnge und AbgÄnge besitzt.
Dies ist eines der wenigen Wandergebiete SÜdafrikas, wo sich Naturfreunde nach Lust und Laune bewegen, fast Überall ein Zelt aufschlagen und ein Lagerfeuer anzÜnden dÜrfen (vorausgesetzt, sie tun dies auf sandigem Untergrund, in sicherer Entfernung zur Vegetation). Wer harte FußmÄrsche nicht scheut,
wird mit menschenleeren StrÄnden, einer herrlichen KÜstenvegetation, wunderschÖner Landschaft und einer artenreichen Vogelwelt belohnt. Beim Feuermachen bitte darauf achten, dass kein Funke Überspringt und das Paradies in Flammen aufgeht! Die meisten Besucher der Shipwreck Coast entscheiden sich bei der Anfahrt fÜr die Strecke Über East London oder Port Elizabeth.
KapstadtSelbst wer sich nur auf der Durchreise befindet, wird die EindrÜcke nicht so schnell vergessen, die diese Metropole hinterlÄsst: der gewaltige Tafelberg, herrliche StrÄnde, bezaubernde WeingÜter, wilde Landschaften sowie gleichermaßen wunderliche wie wundervolle Pflanzen und Tiere.
Kapstadt ist bekannt fÜr seine Gastfreundschaft und sein Mix trendiger Locations kann es problemlos mit jeder anderen Metropole aufnehmen. Es gibt eine lebhafte Kulturszene (vor allem in musikalischer Hinsicht), die in allen Ecken der Stadt anzutreffen ist. Kapstadt gilt Übrigens als die toleranteste und entspannteste Stadt SÜdafrikas.
SÜdafrikas parlamentarische Hauptstadt Kapstadt funktioniert als Stadt, wie es nur wenige StÄdte auf dem afrikanischen Kontinent tun. Historische GebÄude wurden erhalten, die Wirtschaft boomt, die KriminalitÄt nimmt allmÄhlich ab und sogar einen Parkplatz wird man nur selten vergeblich suchen. Dazu kommen die herrlichen Berge, wunderschÖne StrÄnde und großartige Surfreviere. Wen wundert es da, dass man beim Erkunden dieser einzigartigen Stadt schon einmal die Zeit vergisst?
JohannesburgEine Stadt erstaunlicher Kontraste, eine riesige Metropole, in der Üppiger Wohlstand und verzweifelte Armut Seite an Seite anzutreffen sind: Johannesburg ist das faszinierende, dynamische Herz dieses turbulenten Landes. Wer das wirkliche SÜdafrika erleben - und verstehen lernen - will, kommt um Jo'burg nicht herum.
Jo'burg, Jozi, eGoli oder „Stadt des Goldes“ - aber hierzulande niemals Johannesburg genannt - ist mit Abstand die grÖßte Stadt SÜdafrikas. Es ist ein raues Pflaster, auswuchernd und vielerorts abstoßend hÄsslich, gleichzeitig aber auch wohlhabend, lebendig und mit einem angenehmen Klima gesegnet. Wenn man sich nicht leichtfertig in Gefahr begibt und auf die Einheimischen hÖrt, kann man diese Stadt sicher und gefahrlos genießen.
In einem Land, in dem die Rassenschranken auch heute noch tief bis in die Wurzeln der menschlichen Existenz reichen, bietet diese Stadt eine große Chance, Schwarzen auf relativ gleichberechtigter Basis zu begegnen. Im Unterschied zu vielen anderen sÜdafrikanischen StÄdten, in denen man so wenigen schwarzen Gesichtern begegnet, dass man fast vergessen kÖnnte, dass man sich in Afrika befindet, ist die Innenstadt von Jo'burg „schwarz“ und die BÜrgersteige sÄumen Verkaufs- und EssensstÄnde schwarzer HÄndler. Obendrein gibt es hier eine im Anwachsen begriffene multirassische Musik- und Theaterszene.
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