Air Senegal bietet täglich Flüge von Dakar nach Ziguinchor (mit Anschluss nach Cap Skirring).
Auf den Hauptstrecken zwischen Dakar, Kaolack, Ziguinchor und anderen großen Städten gibt es regelmäßige Busverbindungen (30 bis 40 Sitzplätze) und bequeme Minibusse (15 bis 30 Sitzplätze). Auf zahlreichen Strecken verkehren aber auch weniger gute Minibusse, die manchmal die etwas irreführende Bezeichnung cars rapides tragen. Sie sind in schlechtem Zustand, langsam, oft überfüllt und nach Möglichkeit zu meiden.
Ein anderes Transportmittel zur Bewältigung längerer Strecken ist das Buschtaxi (taxi brousse). Auf den Hauptstrecken ist das in der Regel ein Peugeot 504 mit drei Sitzreihen, ein komfortables, sicheres und zuverlässiges Fahrzeug. Auf ländlichen Strecken sind die Buschtaxis meistens Pick-Ups (manchmal als bachés bezeichnet), auf deren Ladefläche bis zu zwölf Fahrgäste auf Bänken Platz finden. Die Fahrpreise sind angemessen.
Eine Fahrt mit dem Buschtaxi kostet etwa das Dreifache wie ein Busticket, die Minibusse liegen preislich irgendwo dazwischen. Für Gepäck wird in der Regel ein geringer Zuschlag erhoben.
Innerhalb Senegals gibt es nicht mehr viele Eisenbahnverbindungen. Lediglich zweimal in der Woche fahren Züge nach Thiès und Tambacounda (und von dort aus weiter nach Bamako in Mali).
Ein Auto zu mieten ist in Senegal nicht gerade billig und kostet oft doppelt so viel wie eine Überlandfahrt mit dem Taxi. Die meisten internationalen Autovermietungen haben Niederlassungen in Dakar. Einige kleinere Anbieter haben günstigere Preise.
Für die Anreise aus Europa hat man die Auswahl zwischen zahlreichen Fluglinien, ebenso bei Flügen in andere afrikanische Großstädte, z.B. Bamako, Banjul, Abidjan und Bissau. Die Büros der meisten Fluglinien befinden sich am oder in der Nähe des Place de l'Indépendance in Dakar, doch manchmal ist die Buchung über ein Reisebüro billiger und einfacher.
Die wichtigsten Grenzübergänge nach Gambia befinden sich am Trans Gambia Highway, bei Karang und zwischen Velingara und Basse Sante Su. Daneben gibt es allerdings noch zahlreiche andere Strecken. Zwischen Dakar, Banjul und Ziguinchor existiert neuerdings eine ausgezeichnete Fährverbindung, L'Express du Senegal. Die Kassoumay Kep ist schneller und dabei auch noch wesentlich komfortabler als Bus oder Buschtaxi, die die gleiche Strecke über Land zurücklegen. Zieht man die Spannungen in der senegalesischen Casamance-Region in Betracht, ist die Fähre das mit Abstand sicherste Verkehrsmittel nach Ziguinchor, wenn man einmal vom Fliegen absieht.
Buschtaxis fahren regelmäßig von Dakar nach Rosso an der mauretanischen Grenze; dort kann man dann eine Piroge über den Fluss nehmen. Die Strecke ist in einem Tag zu bewältigen wenn man früh aufbricht. Buschtaxis verkehren außerdem zwischen Dakar und Labé (Guinea) und zwischen Ziguinchor und Bissau (Guinea-Bissau) über São Domingos und Ingore.
Der Schnellzug Dakar-Bamako ist die beste Landverbindung nach Mali, denn die Straße ist in äußerst schlechtem Zustand. Der Zug fährt mittwochs und sonnabends aus Dakar ab und benötigt 30 bis 35 Stunden. Breite und komfortable Sitze der 1. Klasse können im Voraus reserviert werden. In der 2. Klasse ist es voller, und auch die Sitze sind nicht so bequem, aber auf jeden Fall noch akzeptabel. Der Zug hat auch einen Waggon mit Bar und Restaurant, Verpflegung ist zu günstigen Preisen an der Strecke zu haben. Hinweis: An allen Grenzposten muss man sich einen Stempel in den Reisepass drücken lassen. Wird der Pass von einem Kontrolleur im Zug zur Inspektion einbehalten, muss man ihn persönlich im Büro an der Grenze wieder abholen. Über diesen Umstand wird man allerdings nirgends und von niemandem informiert. Also, falls einem der Reisepass abgenommen wird, sollte man nachfragen, wo und wann man ihn sich wieder abholen muss. Bisweilen wird auch ein Stempel von der Polizeistation in Kayes verlangt, das scheint aber recht willkürlich gehandhabt zu werden.
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