Sehenswürdigkeiten

Tausende von Kilometer markierter Wanderwege erwarten Naturfreunde im Tatra- und Sudetengebirge, sowie im Nationalpark von Białowieża. Polen ist relativ flach und damit ein beliebtes Reiseziel fÜr Fahrradfahrer. Viele Nationalparks verfÜgen Über ausgewiesene Fahrradwanderwege. Zakopane ist das Mekka der Skifahrer, Yachten und Kayaks findet man dagegen Überall auf der Masurischen Seenplatte.

Nationalpark Białowieźa Nationalpark Białowieźa

Białowieża war einst das Zentrum der Jagd und der Forstwirtschaft. Heute ist es Polens Ältester Nationalpark. Seine Bedeutung wird noch von der ungewÖhnlichen Anerkennung der UNESCO unterstrichen, die Białowieża sowohl zum BiosphÄrenreservat als auch zum Weltkulturerbe erklÄrt hat.

In den WÄldern hier gibt es 120 verschiedene Spezies von VÖgeln neben Elchen, Wildschweinen und WÖlfen. Besonders außergewÖhnlich ist der Bestand an europÄischen Bisons, die einst außerhalb der Zoos vÖllig ausgerottet waren, inzwischen aber erfolgreich wieder ausgewildert wurden.

Beachten Sie, dass der Naturpark wegen des unbarmherzigen Wetters gelegentlich geschlossen bleibt.

Museum Czartoryski Museum Czartoryski

Dieses Museum ist eines der GlanzstÜcke Krakaus Zu den bekanntesten StÜcken der Ausstellung gehÖren Leonardo Da Vincis Frau mit Hermelin und Rembrandts Landschaft mit dem Gleichnis vom barmherzigen Samariter (1638). Neben tÜrkischen Waffen und GegenstÄnden kann man hier auch ein Truppenzelt aus dem Krieg um Wien 1683 bewundern.

Die Sammlung wurde im Jahre 1800 eingerichtet und blickt auf eine turbulente Geschichte zurÜck. Einige der von den Nazis entwendeten StÜcken sind nie wieder aufgetaucht. Dennoch gibt es eine Menge zu sehen: Griechische, rÖmische, Ägyptische und etruskische Werke, orientalissche Waffen, kunstvolles Handwerk aus Europa und Asien, sowie alteuropÄische GemÄlde, vor Allem italienischer, hollÄndischer und flÄmischer KÜnstler.

Słowiński Nationalpark Słowiński Nationalpark

Der Nationalpark Słowinski Nationalpark erstreckt sich 33 Km entlang der KÜste und enthÄlt zwei große Seen, die dazugehÖrigen Torfmoore, Wiesen und WÄlder. Es gibt auch eine Reihe von interessanten DÖrfern. Den Park kann man auf Schusters Rappen erkunden, per Boot, Fahrrad, Elektrokarren oder stilvoll in einer Pferdekutsche.

Die WanderdÜnen innerhalb des Parks sind die einzigen ihrer Art auf der ganzen Welt. Sie bestehen aus einer AnhÄufung von Sand, der von den Wellen an den Strand geworfen wird. Von Sonne und Wind getrocknet werden die SandkÖrner dann weggeblasen und bilden DÜnen, die immer weiter ins Landesinnere wandern. Der 'weiße Berg' wandert mit einer Geschwindigkeit von 2 - 10 Metern pro Jahr und begrÄbt dabei alles unter sich, was sich ihm in den Weg stellt.

Burg Malbork Burg Malbork

Europas grÖßte gotische Burg und einst als Marienburg bekannt, das Hauptquartier der teutonischen Ritter. Es handelt sich dabei um Polens Ältestes und gleichzeitig schÖnstes Beispiel einer klassichen, mittelalterlichen Festung mit mehreren FestungswÄllen, einem Labyrinth von Zimmern und SÄlen und ein paar exquisiten Details.

Die Burg wurde 1276 von den Rittern erbaut und 1309 zum Ordenssitz ernannt. Die SchÄden, die ihr im 2. Weltkrieg beigebracht wurden, sind inzwischen behoben worden, seit 1997 steht die Malborg auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes.

Auschwitz Auschwitz

Auschwitz wurde 1940 in ein paar ungenutzten Armeebarracken eingerichtet. Es sollte ursprÜnglich dazu dienen, polnische Gefangene zu verwahren, entwickelte sich aber zum grÖßten Massenvernichtungsverlager fÜr europÄische Juden. Nach Auschwitz wurden noch zwei weitere Konzentrationslager eingerichtet: Birkenau und Monowitz. WÄhrend die Lager in Betrieb waren wurden dort zwischen 1 und 1,5 Millionen Menschen getÖtet.

Auschwitz wurde von den flÜchtenden Nazis nur zum Teil zerstÖrt, viele der OriginalgebÄude blieben als grausames Zeugnis der Geschichte des Lagers erhalten. Etwa in einem Dutzend der 30 noch stehenden GefÄngnisbarracken ist das Staatliche Museum Auschwitz-Birkenau untergebracht.

In dem Kino im Besucherzentrum wird ein kurzer Film Über die Befreiund des Lagers durch sowjetische Truppen am 27. Januar 1945 gezeigt.

Die Masurische Seenplatte Die Masurische Seenplatte

Im Inneren Masuriens befindet sich die grÖßte Ansammlung von Seen in Polen. Über 15% des Gebietes liegt unter Wasser. Die grÖßten Seen, der Śniardwy (Spirdingsee) und der Mamry (Mauersee) sind durch FlÜsse und KanÄle miteinander verbunden und bilden ein großes Wasserwege-Netzwerk. Das ideale Reiseziel fÜr Segler und Kanufahrer!

Rund um die Seen gibt es eine Reihe von kleinen DÖrfern, die grÖßten davon sind Giżycko und Mikołajki. Mikołajki (Nikolaiken) bietet die besten Angebote in Bezug auf Unterkunft und Gastronomie, aber viele der HÄuser schließen in der Nebensaison. Der Öffentliche Nahverkehr ist noch nicht sehr weit entwickelt, es empfiehlt sich, die Region mit dem Fahrrad zu erkunden.

Warschau Warschau

Warschau erhob sich nach dem 2. Weltkrieg wie ein PhÖnix aus der Asche und ist bis heute im Wesentlichen eine Nachkriegsstadt. Die wenigen geschichtstrÄchtigen GebÄude wurden liebevoll restauriert. Das Stadtbild ist jedoch von modernen GebÄuden geprÄgt, darunter die langweiligen Errungenschaften der Stalin-Ära bis hin zu kreativeren Versuchen der letzten Jahre.

Ein Jahrzehnt nachdem der Kommunismus fÜr beendet erklÄrt wurde, ist Warschau inzwischen zu einer aufregenden und geschÄftigen Stadt herangewachsen, die sich schnell den westlichen Vorgaben angepasst hat. Warschau ist sicher Polens kosmopolitischste Stadt, dynamisch und progressiv mit vielen Luxushotels, eleganten Boutiquen und einem großen Serviceangebot.

Obwohl die Stadt erst spÄt in der polnischen Geschichte gegrÜndet wurde (zu Beginn des 14. Jh.), ist sie doch seit 1611 Hauptstadt des Landes. Warschau liegt fast iin der Mitte des Landes und bildet eine gelungene Mischung aus Alt und Neu. das gilt sowohl fÜr ihr Aussehen, als auch fÜr die Menschen, die hier leben.

Krakau Krakau

Krakau hat den 2. Weltkrieg weitgehend unbeschadet Überstanden. Das 20. Jh. mit seinem sauren Regen hat mehr Schaden verursacht. Die Stadt wartet auch heute noch mit einem großen Angebot alter Architektur unterschiedlicher Schaffensperioden auf. Die Skyline Krakaus ist von den TÜrmen der alten Kirchen geprÄgt. Es ist eine lebendige Stadt mit viel Charakter und Seele.

Von Parklandschaften umringt ist die Altstadt nicht nur sehr charmant, sondern auch kompakt und leicht zu erkunden. Der große Marktplatz wird von historischen GebÄuden, Museen und Kirchen flankiert. Die Adalbertkirche gehÖrt zu den Ältesten und wurde bereits im 10. Jh. errichtet. Und das Museen der Museen, das Czartoryski-Museum, bietet eine faszinierende und beeindruckende Sammlung europÄischer Kunst.

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