Auch die matten Pariser sind jetzt echte Fintessfreaks (obwohl sie es immer noch schaffen dies mit einer guten Portion an Genuss auszugleichen). Fitnesscenter kosten ein Groschen im Dutzend, die Parks sind voller Cardio-Hasen und Extremsportarten sind trÉs chic.
Bateaux MouchesBateaux Mouches betreibt das grÖßte Unternehmen fÜr Bootsrundfahrten auf der Seine Die Fahrten starten und enden an der Pont de L'Alma und passieren die Freiheitsstatue und Eiffelturm im Westen sowie die Île St-Louis im Osten. Das nÄchtliche Schauspiel eines in der Seine wiederscheinenden Paris an einem Sommerabend ist ein unvergessliches Erlebnis.
CathÉdrale de Notre DameWenn Paris ein Herz hat, dann ist es das. Notre Dame de Paris ist nicht nur ein MeisterstÜck der franzÖsischen Gothik, sondern war auch fÜr sieben Jahrhunderte das zeremonielle Zentrum des katholischen Paris. Das gewaltige Innere der Kathedrale, ein Wunder der mittelalterlichen Baukunst, fasst mehr als 6.000 Menschen und verfÜgt Über spektakulÄre Rosettenfenster.
Obwohl Notre Dame als erhabene architektonische Leistung gilt, gibt es alle Arten kleinerer Annormalien, die das Ergebnis jahrhundertelanger Ästhetischer Eingriffe sind. Darunter befindet sich ein Trio an HaupteingÄngen, von denen jeder anders geformt ist und von Statuen geschmÜckt wird, die einst farbig waren, um sie als Bibelstunde fÜr die Hoi Polloi eindrucksvoller zu gestalten. Das Innere wird von einer Orgel mit 7.800 Pfeifen dominiert, die restauriert wurde, aber seitdem nicht mehr richtig funktioniert. Es ist die MÜhe wert, die 387 Stufen des Nordturms zu erklimmen. Man gelangt so auf die Spitze der Westfassade und sieht Angesicht von Angesicht viele der furchteinflÖssendsten Gargoyles der Kathedrale, die einen unglaublichen Blick auf Paris genießen.
EiffelturmGebaut fÜr die Exposition Universelle (Weltausstellung) 1889 und beibehalten zur Erinnerung an die Hundertjahrfeier der Revolution war der Eiffelturm mit 320 m bis zur Vollendung des Chrysler Buildings die weltweit hÖchste Konstruktion. AnfÄnglich von der kÜnstlerischen und literarischen Elite der Stadt abgelehnt, wurder der Turm 1909 beinahe abgerissen.
Die Rettung des Turmes nahte, als er sich als ideale Plattform fÜr die in der neuen Wissenschaft der Radiotelegraphie notwendigen Antennen erwies. Gleich sÜdÖstlich des Turms erstrecken sich grasbedeckte FlÄchen, die einmal Ort der weltweit ersten BallonflÜge waren und nun von Teenangern als Skateboardarena und von Aktivisten zum Herziehen Über Chirac genutzt werden. Wenn Sie ausreichend durch die TrÄger nach oben gestarrt haben, sind drei Plattformen fÜr die Öffentlichkeit zugÄnglich. Es gibt AufzÜge an die Spitze, jedoch mit langen Warteschlangen. Sie kÖnnen die Warteschlangen vermeiden, indem Sie die Treppen in der sÜdlichen SÄule bis zur ersten oder zweiten Plattform benutzen. Es werden auch gefÜhrte Touren angeboten.
MusÉe du LouvreDer Louvre mag das weltgrÖßte Kunstmuseum sein - aber es ist auch dasjenige, das von den Parisbesuchern am ehesten gemieden wird. Entmutigt von der GrÖße und seines Überbordenden Reichtums begeben sich viele Leute in kleinere Ausstellungen. Wenn Sie jedoch nur das geringste Interesse an den FrÜchten der menschlichen Zivilisation von der Antike bis ins 19. Jahrhundert haben, ist ein Besuch ein Muss.
Die ehemalige Festung hat ihre Karriere als Öffentliches Museum 1793 mit 2.500 GemÄlden begonnen - heute sind mehr als 30.000 ausgestellt. Die bekanntesten Werke der Antike umfassen den Sitzenden Schreiber, die Juwelen von Rameses II und das armlose Duo - die Nike von Samothrake und die Venus von Milo. Aus der Renaissance darf man Michelangelo's Sklaven, Leonardo da Vinci's Mona Lisa und Werke von Raphael, Botticelli und Titian nicht Übergehen. FranzÖsische Meisterwerke des 19. Jahrhunderts beinhalten Ingres' Die Große Odaliske, GÉricault's Das Floß der Medusa und die Arbeiten von David und Delacroix. Das Grand Louvre-Projekt hat das Museum mit vielen neuen und renovierten Gallerien, die jetzt der fÜr die Öffentlichkeit zugÄnglich sind, verjÜngt. Um die Warteschlangen an der Pyramide zu vermeiden, kaufen Sie Ihre Eintrittskarte im voraus und/oder durch das unterirdische Einkaufszentrum.
Catacombes de Paris1785 wurde in Paris beschlossen, das Problem der ÜberfÜllten FriedhÖfe durch die Exhumierung der Knochen von Begrabenen zu lÖsen und diese in die Tunnel der ungenutzten SteinbrÜche zu bringen, was die Schaffung der Katakomben zur Folge hatte. Besucher dieser verstÖrenden "Attraktion" finden sich 20 m unter der ErdoberflÄche wieder, wÄhrend sie sich ihren Weg durch mit Knochen gefÜllte Korridore bahnen.
WÄhrend des Zweiten Weltkrieges wurden die Tunnel als Hauptquartier der Resistance genutzt. Besucher Über 60 Jahre haben freien Eintritt, was viel Über den franzÖsischen Sinn fÜr Humor aussagt. Die Route durch die Katakomben beginnt in einem kleinen, dunkelgrÜnen GebÄude im Stil der Belle Époque im Zentrum einer begrÜnten FlÄche der Av. Colonel Henri Roi-Tanguy, dem neuen Namen fÜr den Place Denfert Rochereau. Der Ausgang findet sich nach 83 Stufen an der Rue Remy Dumoncel, 700 m sÜdwestlich des Place Denfert Rochereau, wo Aufsichtspersonal die Taschen nach "geliehenen" Knochen durchsucht. TatsÄchlich werden sogenannte Kataphile auf der Suche nach Nervenkitzel oft bei nÄchtlichen Touren durch die Tunnel erwischt (die Strafe betrÄgt 60 Euro).
Centre PompidouIm Centre Pompidou, das auch einfach als Beaubourg bekannt ist, geht es einzig um moderne und zeitgenÖssische Kunst des 20. Jahrhunderts. Teilweise dank seinem heftigen Programm an zeitgenÖssischer Kunst is es die am meisten besuchte kulturelle Attraktion in Paris. Zwei Stockwerke sind mehr als 40.000 Werken des MusÉe Nationale d'Art Moderne gewidment, der nationalen Sammlung fÜr Kunst des 20. Jahrhunderts.
Die Architektur des Centre Pompidou hat seit dem Beginn der Bauarbeiten 1972 fÜr kritische Kommentare gesorgt. Um die Ausstellungshallen frei zu halten, haben die Architekten die "Inneneinrichtung" des GebÄudes nach außen gelegt, mit jedem Durchgang, Rohr und Luftdurchlass in einer anderen Farbe: AufzÜge und Rolltreppen sind rot, elektrische Leitungen gelb, Rohrleitungen grÜn und die LÜftung blau. Nach einer grundlegenden Renovierung von 1998 bis 1999 verfÜgt das Centre Über eine atemberaubende, neu bearbeitete Westfassade, erweitertem AusstellungsrÄumen, einem neuen Kino, Restaurant und Cybercafe - plus neuer Einrichtung fÜr Tanz, Theater, CD und Video. Die oberen Stockwerke bieten einen herrlichen Blick auf Paris, wÄhrend der Place George Pompidou darunter StraßenkÜnstler, Musiker und Maler anzieht.
Basilique du SacrÉ CœurDie Basilika vom Heiligen Herzen, die auf der obersten Spitze des Butte de Montmartre (Montmartre-HÜgel) sitzt, wurde von den Spenden der Pariser, die diese als Reueakt fÜr den FranzÖsisch-Preussischen Krieg von 1870/71 tÄtigte, gebaut. Der Bau begann 1873, aber die Basilika wurde erst 1919 geweiht.
Obwohl die Kuppel der Basilika ein allseits beliebter Teil der Pariser Skyline ist, ist der Überwiegende Teil der Architektur nicht besonders anmutig. Im Schiff ist es immer dunkel und das enorme Mosaik eines schlechthin wÜtenden Christus Über dem Hauptaltar trÄgt nur wenig zur Vertreibung der Schwermut bei. Ein Aufstieg von 234 Stufen einer schmalen Wendeltreppe bringt Sie auf die Kuppel, wo einer der spektakulÄrsten Panoramen von Paris wartet. Es ist jedoch draußen auf den Stufen, wo ein buntes Treiben herrscht: PÄarchen, Straßenmusikanten, Einheimische und Touristen kommen sich nÄher, um die Aussicht und einander zu bestaunen.
MusÉe RodinAls er starb hinterließ der bekannte Bildhauer Auguste Rodin (1840 bis 1907) seine prachtvolle Residenz aus dem 18. Jahrundert und eine große Zahl an Werken dem Staat anstelle von Miete. Da es sich um einen der entspanntesten Orte in der Stadt handelt, ist das MuÉe Rodin bei den Besuchern auch eines der beliebtesten Pariser Museen.
RÄume auf zwei Stockwerken des Hauses stellen außergewÖhnlich lebendige Bronze- und Marmorskulpturen aus, sowie GÜssen von einigen der gefeiertsten Werke Rodins. Die Hand Gottes, Johannes der TÄufer, Balzac, Kathedrale und Der Kuss. Ausgestellt werden auch Werke von Rodins Modell und Geliebter, Camille Claudel 81864 bis 1943), deren sanftmÜtigeres Talent von Rodins ungeheurem Genius (und dem dazu passenden Temperament) ÜbewÄltigt wurde. Sie verbrachte die letzten 30 Jahre ihres Leben in einem Heim auf der île St-Louis, unfÄhig zu arbeiten. L'Age Mûr (Das reife Alter) ist eine Reflektion ihrer quÄlenden Beziehung mit Rodin; die alte Frau ist seine Ehefrau. Der reizvolle Rosengarten in englischem Stil (der drittgrÖßte private Garten in Paris) ist gefÜllt mit schattigen BÄumen und Skulpturen, einschließlich der Originalversion des Werkes, das alle Besucher betrachten wollen: Der Denker.
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