Norwegen besitzt Tausende Kilometer perfekt instandgehaltener Langlaufloipen und zahlreiche Wintersportorte mit alpinen Skipisten. Norwegens Naturlandschaften laden außerdem zum Bergsteigen, Fischen, Vogelbeobachten und Gletscherwandern ein. Auf keinen Fall versÄumen sollte man eine Fahrt durch den atemberaubenden Sognefjord.
Die Stabkirche von HeddalDie Stabkirche von Heddal ist die am meisten besuchte SehenswÜrdigkeit der Provinz Telemark. Der imponierende Bau stammt wahrscheinlich aus dem Jahr 1242, aber Teile der Kanzel sind bereits aus dem Jahr 1147. Besonders sehenswert sind die Rosenbilder, eine Runeninschrift, der Bischofsstuhl und der Altaraufsatz.
Der Gottesdienst steht allen Besuchern offen, um StÖrungen zu vermeiden, muss man jedoch wÄhrend des gesamten Gottesdienstes bleiben.
Norsk Folkemuseum (VÖlkerkundemuseum)Dieses faszinierende Open-Air-Museum besteht aus ca. 150 GebÄuden aus verschiedenen Regionen. Das Älteste stammt aus dem 13. Jahrhundert. Die GebÄude selbst sind zwar echt, sie sind jedoch zu einer fiktiven Stadtlandschaft angeordnet, die etwas an Disneyland erinnert. Nach ein paar Aass-Bier fÄllt es nicht schwer zu glauben, dass man gerade eine Zeitreise in ein lange zurÜckliegendes Jahrhundert gemacht hat.
Der Spaziergang fÜhrt vorbei an alten Banken, Apotheken, PostÄmtern, Scheunen und BauernhÄusern, und der Besucher kann VolkstÄnze, alte WebstÜhle und traditionelle Trachten bewundern. Die Altstadt stellt ein Stadtzentrum vom Beginn des 20. Jahrhunderts dar, mit Tankstelle, Gemischtwarenladen, alten Spielzeugen, KleidungsstÜcken, Werkzeugen und GerÄten, die aus dem gesamten Land zusammengetragen wurde.
Emanuel Vigeland MuseumWer eine Überstimulierung der Sinne sucht, ist mit einem Besuch des Emanuel Vigeland Museums bestens bedient. Hier ist das Lebenswerk des KÜnstlers ausgestellt, und außerdem befindet sich hier sein Mausoleum - eine speziell gestaltete Kammer, die man nur durch eine niedrige TÜr betreten kann (wobei man sich bÜcken muss und damit der Asche des Verstorbenen seine Ehre erweist, die darÜber aufbewahrt wird). Das Innere der Kammer erinnert an ein Kirchenschiff und liegt fast vÖllig im Dunkeln.
Nachdem sich die Augen an die Dunkelheit gewÖhnt haben, nimmt man nach und nach die riesigen Wandfresken wahr, die bis zur hohen Decke reichen. Diese GemÄlder zeigen das menschliche Leben von EmpfÄngnis bis zum Tod (und sind gelegentlich erotischer Natur). Die komplett mit glattem Stein ausgekleidete Kammer hat so eine unglaubliche Akustik, das Besucher StoffÜberschuhe tragen mÜssen, um den GerÄuschpegel zu dÄmpfen. MitangehÖrtes Handy-GesprÄch: Tut mir Leid, Mama, ich bin gerade in einem pornografischen Kirchenmuseum und kann gerade nicht sprechen. Ich rufe dich spÄter zurÜck!
Nationalpark JotunheimenDer Nationalpark gehÖrt zu den schÖnsten unberÜhrten Naturlandschaften Norwegens. Er ist von einem Netz von Wanderwegen durchzogen, die zu den schÖnsten Gipfeln des Landes fÜhren (Galdhøpiggen, 2.469 m, und Glittertind, 2.452 m). Die Wege fÜhren durch schluchtenartige TÄler und an tiefen Seen und rauschenden WasserfÄllen vorbei. An vielen Strecken bieten HÜtten und PrivatunterkÜnfte ÜbernachtungsmÖglichkeiten.
Schloss und Festung AkershusBei einem Besuch in Oslo ist der Besuch der mittelalterlichen Festungsanlage ein Muss. Auf dem Rundgang durch das Schloss stÖßt man auf die winzigen dunklen Verliese, in denen missliebige AdelsangehÖrige gefangen gehalten wurden. Im Gegensatz dazu stehen die darÜber liegenden feudalen SÄle, in denen Festbankette und StaatsempfÄnge stattfanden.
KÖnig HÅkon V. begann 1299 mit dem Bau der von ErdwÄllen umgebenen Akershus Festung (Akershus Festning). Die Festung liegt strategisch gÜnstig an der Ostseite des Hafens. Vom parkÄhnlichen GelÄnde aus genießt man einen wunderbaren Blick auf die Stadt und den Oslofjord. Im Sommer finden hier Konzerte, Tanz- und TheaterauffÜhrungen statt. Im Akershus Festning Information Centre erfÄhrt man NÄheres zum Bau der Festung. Im 17. Jahrhundert baute Christian IV. das Schloss Akershus (Akershus Slott) zu einem Renaissance-Palast um, die Vorderfront blieb jedoch eindeutig mittelalterlich. In den winzigen dunklen Verliesen wurden in Ungnade gegfallene AdelsangehÖrige hinter Schloss und Riegel gehalten, wÄhrend in den darÜber liegenden feudalen SÄlen Festbankette und StaatsempfÄnge abgehalten wurde.
Die Kapelle, die die GrabstÄtten der KÖnige HÅkon VII. und Olaf V. beherbergt, wird heute noch vom Heer bei besonderen AnlÄssen genutzt. Die FÜhrungen durch das Schloss werden von Studenten in historischen KostÜmen geleitet, die nette Anekdoten zu berichten wissen. Man kann die Anlage allerdings auch auf eigene Faust erkunden.
MittelnorwegenIm mittleren Teil Norwegens liegen die hÖchsten Berge, der grÖßte Gletscher und die spektakulÄrsten Fjorde des Landes. Daher ist es kaum verwunderlich, dass diese Region zu den beliebtesten Reisezielen des Landes gehÖrt. Die historische Stadt Bergen ist der bevorzugte Ausgangspunkt fÜr Fahrten zu den westlichen Fjorden.
Von hier aus erreichbar sind der Sognefjord, Norwegens lÄngster (200 km) und tiefster (1.300 m) Fjord, der malerische Hardangerfjord, der mÄchtige Jostedalsbreen-Gletscher, die beeindruckenden WasserfÄlle am Geirangerfjord und Trollveggen, ein zackiger, meist wolkenverhangener Berggipfel nahe Åndalsnes, der fÜr Bergsteiger in Norwegen die hÖchste Herausforderung darstellt.
Außerdem gibt es hier ein paar wunderschÖne Ferienorte, einen herrlichen Nationalpark und Rundreiserouten durch die faszinierendsten Landschaften Norwegens Nicht versÄumen sollte man die malerische Zugfahrt auf der 470 km langen Strecke zwischen Oslo und Bergen, die durch GebirgszÜge und Über die windgepeitschte Hochebene der Hardangervidda fÜhrt.
OsloNorwegens Hauptstadt, die gleichzeitig die grÖßte Stadt des Landes ist, hat ein sehr einladendes Ambiente, so dass sich der Besucher sofort willkommen fÜhlt. Trotz Oslos Rufs einer eher verschlafenen und nicht unbedingt schÖnen Stadt hat die unauffÄllige Stadt dennoch eine Menge an Sehenswertem zu bieten - sie drÄngt sich nur nicht so in den Vordergrund wie andere.
Oslo wirbt fÜr sich als Stadt zum Leben im Freien, in der freundliche Menschen leben und Luft und Wasser sauber sind. Die Stadt ist stolz darauf, mit wÄrmeren Sommern als ihre Rivalinnen aufzuwarten. In der Tat, ist nett sicher die zutreffendste und vielleicht bestÄndigste Beschreibung, die der Reisende nach einem Besuch in Oslo mit nach Hause nimmt.
Die Stadt ist Überschauber, aber nicht zu klein, sie ist alt, aber nicht heruntergekommen, die Preise sind teuer, aber es gibt auch Ausnahmen und die Stadt ist einladend, ohne dabei aufdringlich zu sein. Mit etwas Kleingeld im GepÄck ist Oslo der ideale Ort, um ein StÜck der SchÖnheit Skandinaviens zu entdecken - auf nach Oslo und viel Spaß ... die anderen sind schon da.
TromsøDas sogenannte „Tor zur Arktis“ stellt einen starken Kontrast zu den eher nÜchternen Orten entlang der NordkÜste Norwegens dar. Tromsø ist eine lebhafte Stadt mit Straßenmusikanten, vielfÄltigen kulturellen Angeboten und den meisten Kneipen pro Einwohner in Norwegen. Daneben hÄlt die Stadt noch eine Vielzahl anderer „skandinavischer Rekorde“. Vor der malerischen Kulisse schneebedeckter Berge hat die Stadt auch eine Reihe interessanter historischer GebÄude zu bieten, und im Tromsø-Museum erfÄhrt man Wissenswertes Über die Kultur der Lappen. Zur Winterzeit ist die Gegend ein gutes Skigebiet
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