Der Verkehr und seine Abgase sind ein großes Handicap fÜr sportbegeisterten New Yorker. Bagels und Cream Cheese auch. Obwohl die meisten New Yorker keine Fitnessfreaks sind, findet man an fast so gut wie jeder Straßenecke ein Fitnessstudio. Im Chelsea Piers Complex kann man den verschiedensten Sportarten nachgehen, von Beach Volleyball bis Golf.
New Museum of Contemporary ArtDieses kÜrzlich von SoHo hierher umgezogene Museum will Kunstwerke aus dem letzten Jahrzehnt der Öffentlichkeit prÄsentieren. Ein erneuter Umzug steht an, sobald der Bau seines zukÜnftigen Heims an der Lower East Side abgeschlossen ist. Ein kÜrzliches Highlight war eine Ausstellung von Werken des aus Vancouver stammenden KÜnstlers Brian Jungen, der aus AlltagsgegenstÄnden wie BaseballmÜtzen und Turnschuhen großartige Skulpturen schafft.
Ebenfalls interessant sind die Video- und Audioinstallationen in der Media Z Lounge sowie die beeindruckende Auswahl an Fachliteratur und Monographien im Buchladen.
Central ParkWer das GlÜck hat, beim Landeanflug auf New York den Central Park zu Überfliegen, wird weniger von den Wolkenkratzern Manhattans beeindruckt sein, sondern vom Fehlen derselben. Das knapp 340 Hektar umfassende, rechteckige Areal steht in krassem Kontrast zur SteinwÜste des restlichen Manhattan. Eine grÜne Oase inmitten der großen Stadt und unbedingt einen Besuch wert.
Saftige Wiesen, kÜhle WÄlder, blÜhende BlumengÄrten, kleine Seen und schlÄngelnde Fußwege bieten den gestressten New Yorkern Ruhe und Entspannung vom ganz normalen Wahnsinn der Großstadt. Am Wochenende wimmelt es im Park nur so vor Joggern, Inline-Skatern, Musikern und Touristen. Unter der Woche ist es um einiges ruhiger. Der Park erfreut sich auch im Winter reger Beliebtheit, vor allem wenn es ausgiebig geschneit hat, sodass man Langlauf treiben, Schlitten fahren oder einfach nur einen Spaziergang durch die herrliche Winterlandschaft genießen kann. An Silvester starten Übrigens jedes Jahr Tausende von LÄufern zum Mitternachtslauf durch den Central Park. Im Februar 2005 konnte man Christos Installation „Gates“ im Park bewundern, bei der man auf einer Gesamtstrecke von 37 Kilometern durch 7503 mit goldgelben Stoffbahnen geschmÜckte Tore spazieren konnte. Einige New Yorker waren begeistert, andere weniger – und die Besucher kamen in Scharen, um dieses einzigartige und aufregende Spektakel zu erleben.
Empire State BuildingSeinen berÜhmtesten Auftritt hatte das Empire State Building wohl in dem Hollywood-Klassiker „King Kong“, in dem der gleichnamige Riesengorilla auf der Spitze des GebÄudes gegen Flugzeuge kÄmpft. Abgesehen davon ist es eines der Wahrzeichen von New York. Das weltberÜhmte SandsteingebÄude wurde in nur 410 Tagen bzw. 7 Millionen Arbeitsstunden wÄhrend des HÖhepunkts der großen Depression errichtet und kostete Über 40 Millionen Dollar. Die Aussicht von der Besucherplattform ist einfach sagenhaft.
Die berÜhmte Antenne des Empire State Building sollte ursprÜnglich zum Verankern von Luftschiffen dienen. Die Hindenburg-Katastrophe bedeutete jedoch das Ende der Luftschifffahrt.
American Museum of Natural HistoryDieses 1869 gegrÜndete Museum ist genau das Richtige fÜr Kinder. Die faszinierende Sammlung umfasst mehr als 30 Millionen Objekte und Exponate. Besonders sehenswert ist das neue Rose Center for Earth & Space, das im Jahr 2000 seine Pforten Öffnete. FÜr einen Besuch sollte man mindestens einen ganzen Tag einplanen
Das Museum ist vor allem fÜr seine drei großen, kÜrzlich renovierten Dinosaurierhallen berÜhmt sowie fÜr den lebensgroßen (unechten) Blauwal, der im Bereich Hall and Ocean Life von der Decke hÄngt. Hier gibt es fÜr Kinder jeden Alters etwas, sei es der ausgestopfte AlaskabraunbÄr, der „Stern von Indien“ (der grÖßte jemals gefundene Saphir) oder der SchÄdelknochen eines Pachycephalosaurus – eines pflanzenfressenden Dinosauriers, der vor 65 Millionen Jahren auf der Erde lebte. In allen Bereichen des Museums stehen enthusiastische Helfer bereit, um Fragen zu beantworten.
Die Hauptattraktion ist jedoch das im Jahr 2000 erÖffnete Rose Center for Earth & Space. Alleine die Fassade – eine gewaltige Glaskonstruktion, in deren Zentrum eine riesige Kugel zu schweben scheint, in der das Planetarium untergebracht ist – wirkt faszinierend, vor allem bei Nacht, wenn die Beleuchtung angeht.
Museum of Modern ArtDas MoMA, ein Kunstuniversum mit mehr als 100.000 Exponaten, ist nicht nur fÜr seine bedeutende Sammlung moderner Kunst berÜhmt, sondern auch fÜr das architektonische Design des GebÄudes. Im zentralen Atrium sind auf fÜnf Etagen Werke von Kunstgiganten wie Matisse, Picasso, Cezanne, Rothko und Pollock ausgestellt. Weitere Kunstwerke kann man im Skulpturengarten des Museums bewundern, der jetzt wieder die GrÖße hat, mit der ihn Philip Johnson in den 50er-Jahren geplant hatte.
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