AktivitÄten rund ums Wasser - egal ob flÜssig oder gefroren - sind in den Niederlanden Äußerst beliebt: Windsurfing, Segeln, Kanu fahren, Schlittschuh laufen... Es gibt auch viele begeisterte Biker und Inline-Skater. HollÄnder sind große FußgÄnger und Wanderer, die vor (fast) keinem Wetter und Ort zurÜckschrecken.
Das RijksmuseumMit seinen milliardenschweren Sammlungen ist das Rijksmuseum der Tempel der klassischen niederlÄndischen Kunst, aber bis zum Ende der Renovierungsarbeiten 2008 sind nur 400 MeisterstÜcke zu sehen. Wenn alles planmÄßig verlÄuft, wird das GebÄude wieder in der Originalpracht von 1885 erstrahlen. Aber lassen Sie sich von dem Staub nicht die Freude an den wundervollen niederlÄndischen und flÄmischen GemÄlde aus der Goldenen Zeit verderben, die auch weiterhin ausgestellt sind.
Auch das GlanzstÜck des Museums befindet sich hier: Rembrandts hynotisierende Nachtwache (1650), das geniale GruppenportrÄt der BÜrgerwehr-Truppe, die von Frans Banningh Cocq, dem spÄteren BÜrgermeister angefÜhrt wurde, der augenscheinlich nicht gerade der Hellste ist.
Andere HÖhepunkte des Museums sind die Sammlungen von Skulpturen und Angewandter Kunst und die Asiatische Sammlung (einschließlich des berÜhmten Tanzenden Shiva aus dem 12. Jhd. sowie Highlights aus den 800.000 Drucken und Zeichnungen aus den BestÄnden des Museums.
Auch von außen ist das GebÄude mit Kachelfriesen, neogotischen TÜrmen und schimmernden Vergoldungen, die an die ReichtÜmer des Goldenen Zeitalters erinnern, eine reine Augenweide. Die fantastische UnterfÜhrung mit der trÄumerischen Akustik ist wÄhrend der Renovierungsarbeiten geschlossen - sehr zum Bedauern der Örtlichen Straßenmusiker.
Der Keukenhof-GartenDer Keukenhof ist der grÖßte Garten der Welt. Er zieht jÄhrlich 800.000 Besucher an, aber seine SchÖnheit, die sich nur 2 Monate im Jahr entfaltet, ist schon ein RÄtsel. Hier kombinieren sich die Gaben der Natur mit niederlÄndischer PrÄzision in einem Garten, in dem jedes Jahr Millionen von Tulpen und Osterglocken blÜhen - jede an ihrem Platz.
Die Gartenanlage dehnt sich Über weite FlÄchen aus und außer den kurzlebigen Tulpen gibt es TreibhÄuser voller anderer, empfindlicherer Blumensorten. Die Anwesenheit tausender anderer Touristen werden Sie sicher entschuldigen, sie kann kaum die Üppige Farbenpracht der Natur beeintrÄchtigen. Der Spaziergang durch die TulpengÄrten kann leicht einen halben Tag in Anspruch nehmen. Vom Rande des Gartens kÖnnen Sie einen Blick auf die kommerziellen Tulpenfelder werfen, die sich mit ihrer geometrisch steifen SchÖnheit in alle Richtungen ausdehnen.
Nationalpark Hoge VeluweDer grÖßte Nationalpark der Niederlande, der Hoge Veluwe, ist schon wegen seiner Marschen, WÄlder und SanddÜnen unbedingt einen Besuch wert, und das fantastische KrÖller-MÜller-Museum sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Der Park wurde 1914 von Anton und Helen KrÖller-MÜller erworben, einem wohlhabenden deutsch-hollÄndischen Ehepaar. Er wollte ein Jagdgebiet, sie ein Museum. So bekamen sie beides.
Der Besitz wurde 1930 dem Staat gestiftet und 1938 wurde fÜr Helenes bemerkenswerte Kunstsammlung ein Museum erÖffnet. Ein Besuch in dem Park kann tagesfÜllend sein und wer kein Fahrrad hat, kann sich eins der berÜhmten, kostenlosen "weißen RÄder" leihen, von dem hunderte im Park zur VerfÜgung stehen.
Schon das Besucherzentrum im Herzen des Parks ist sehenswert. Es zeigt eine Ausstellung der Fauna und Flora des Parks, einschließlich eines Beispiels dessen, was passiert, wenn ein Reh einen schlechten und eine KrÄhe einen guten Tag hat.
Nur wenige Autostraßen fÜhren durch den Park, aber es gibt viele Rad- und Wanderwege und drei signalisierte Routen. Der interessanteste Teil ist die Wildbaan sÜdlich des KrÖller-MÜller-Museums. Am Nordrand des Parks liegt das Jachthuis St. Hubert, der herrschaftliche Jagdsitz, den Anton erbaut hatte. Nach dem Schutzpatron der JÄger (nicht der Gejagten) benannt, kann das mit viel Holz gestaltete Interieur des Hauses besichtigt werden.
ZuiderzeemuseumDas Zuiderzeemuseum besteht aus zwei Teilen: Im Buitenmuseum sind Über 130 wieder aufgebaute WohnhÄuser und WerkstÄtten zu sehen; das Binnenmuseum ist der Landwirtschaft, dem Fischfang und der Schifffahrt gewidmet. Das faszinierende Buitenmuseum (Freilichtmuseum) wurde 1983 erÖffnet und aus HÄusern, BauernhÖfen und Scheunen zusammengestellt, die aus der ganzen Umgebung herbei gebracht wurden, um das Leben in Zuidersee um die Zeit von 1880 bis 1932 anschaulich darzustellen.
Kein Detail wurde dabei vernachlÄssigt, von der Zaundekoration Über die BÜsche und GewÄchse bis zur gesamten Dorfstruktur. Das Ergebnis sieht wirklich echt aus. Die Einwohner tragen die GewÄnder der Epoche und es gibt richtige GeschÄfte wie eine BÄckerei, eine Apotheke und einen SÜßigkeitenladen. Wer den speziellen Poststempel erhalten mÖchten, kann seine Briefe in dem alten Postamt von Den Oever aufgeben.
Gehen Sie 300 m bis zum Binnenmuseum. Der Museumskomplex liegt neben dem Peperhuis, dem frÜheren Wohn- und Warenhaus eines niederlÄndischen Seekaufmanns. Hier sind auch GegenstÄnde aus der Epoche zu sehen wie regionale Trachten, Porzellan, Silber und Schmuck, die Zeugnis Über den Reichtum Hollands in jenen Zeit ablegen.
Van Gogh MuseumDas Van Gogh-Museum ist eines der weltbesten Museen fÜr impressionistische Kunst und zeigt etwa 200 GemÄlde, die vorwiegend von dem gequÄlten LieblingskÜnstler stammen, einschließlich berÜhmter Werke wie den Kartoffelessern und dem Gelben Haus von Arles. Auch einige GemÄlde seiner Freunde und Zeitgenossen, wie Gauguin und Monet, sind hier ausgestellt.
Das Museum enthÄlt die Sammlung, die van Goghs Bruder Theo gehÖrte. Auch die japanische Drucke, die den alten Ohrenschlitzer inspirierten, befinden sich hier.
AmsterdamAmsterdam gilt als einer der beliebtesten Szenetreffs der Welt, eine gekonnte Mischung aus Alt und Neu: Die Kunstinstallationen radikaler Hausbesetzer hÄngen von Gesimsen aus dem 17. Jahrhundert, BMWs gewÄhren FahrrÄdern Vorfahrt und von MÖnchen gebrautes, dreifach starkes Bier wird in glÄnzenden, minimalistischen CafÉs serviert.
Der Stadt scheint ihre VielfÄltigkeit gut zu bekommen und trotz der Touristenmassen ist das Wesen der Stadt immer noch eindeutig hollÄndisch. Die alten, krummen HÄuser, die gepflasterten Gassen, die baumgesÄumten KanÄle und die Über die Stadt verteilten, großzÜgigen Parks tragen zur AtmosphÄre bei.
Die Stadt ist eine gekonnte Mischung aus Alt und Neu: Die Kunstinstallationen radikaler Hausbesetzer hÄngen von Gesimsen aus dem 17. Jahrhundert, BMWs gewÄhren FahrrÄdern Vorfahrt und von MÖnchen gebrautes, dreifach starkes Bier wird in "Grand CafÉs" aus Glas und Stahl serviert. Amsterdam kombiniert eine gehÖrige Dosis GroßstadtÜberfluss mit kleinstÄdtischer Übersichtlichkeit. Es gehÖrt nicht viel mehr dazu, als sein Fahrrad an eine BrÜcke zu ketten, um ein GefÜhl der Verbundenheit mit diesem Ort zu entwickeln.
Der kosmopolitische Schmelztiegel Amsterdam zieht schon seit vielen Jahrzehnten Auswanderer und Nonkonformisten an. Und die ausgesprochen faszinierende Stadt macht es vielen Besuchern schwer, wieder abzureisen - zumindest erwecken die Unmengen von AuslÄndern, die auf ihren RÄdern wie Einheimische wirken wollen, diesen Eindruck.
Amsterdam scheint gut mit seiner extravaganten Mischung zu leben und man spÜrt nur sehr wenig von der TouristenmÜdigkeit, die in vielen StÄdten mit Ähnlich regem Backpacker-Verkehr herrscht. Vielleicht liegt es daran, dass Überall das hollÄndische Wesen Amsterdams durchscheint: Die Stimmung wird von der Architektur aus dem 17. und 18. Jahrhundert, den Flotten von FahrrÄdern, den baumgesÄumten KanÄlen und den Über die Stadt verteilten Parks geprÄgt.
Hoge VeluweDer Hoge Veluwe ist der grÖßte Nationalpark des Landes und beheimatet u. a. das wundervolle KrÖller-MÜller Museum. Der 5500 Hektar große Park besteht aus einer ungewÖhnlichen Mischung von Wald, Flugsand und Heidemoor und vermittelt ein GefÜhl der Abgeschiedenheit und Einsamkeit, das an keinem anderen Ort auf dem niederlÄndischen Festland zu finden ist.
Rotwild, Wildschweine und Mufflons (ein mediterranes Schaf) laufen frei herum. Im KrÖller-MÜller Museum sind 278 Arbeiten Van Goghs sowie kleinere Sammlungen von Picasso und Mondrian ausgestellt. Hoge Veluwe ist von Arnhem aus mit dem Bus erreichbar; Arnhem liegt etwa eine Stunde per Zug Östlich von Amsterdam. Im Park selbst kÖnnen Besucher kostenfrei die "weißen" FahrrÄder benutzen.
MaastrichtDas kosmopolitische Maastricht ist bekannt fÜr Gastronomie der Weltklasse, Spitzen-Events und seine elegante AtmosphÄre. Die Perle des niederlÄndischen SÜdens widerlegt die hollÄndischen Stereotypen zu Gunsten eines verfeinerten, paneuropÄischen Flairs. Aber warten Sie mal - in welchem Land sind wir doch gerade? Hier gibt es ja sogar HÜgel!
Die lebhafte Stadt hat sogar im eigenen Land den Ruf, ein bisschen auslÄndisch zu sein. Man kann sich durch die KÜchen der benachbarten LÄnder probieren und im Februar mit anderen PartywÜtigen den grÖßten Karneval der Niederlande feiern.
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