Nepal sitzt unbequem auf der Schulter des sÜdlichen Himalaya, eingequetscht zwischen China im Norden und Indien im SÜden. Der LÄnge und Breite nach betrachtet ist Nepal nur ein kleiner Staat von vielen, die es auf der Welt gibt. Doch in HÖhenmetern gemessen ist Nepal unschlagbar. Von den Tiefebenen des Terai steigt die Landschaft in die HÖhen des Himalaya-Gebirges empor, wo sich auch der Mount Everest, der hÖchste Gipfel der Welt befindet. TatsÄchlich befinden sich 8 der 14 hÖchsten Berge der Welt in Nepal.
Hier befinden sich nicht nur die hÖchsten Gipfel der Welt, sondern auch die jÜngsten – die vor etwa 50 Millionen Jahren entstanden und immer noch an HÖhe gewinnen. Zwischen dem Terai und dem Himalaya liegen die tiefen Schluchten und fruchtbaren TÄler der Chure-Berge und der Mahabharat-Kette. Der intensiv bewirtschaftete GÜrtel zwischen der Mahabharat-Kette und der Grenze zu Indien ernÄhrt den Großteil der BevÖlkerung. Die einzigen grÖßeren StÄdte in den Bergen sind Kathmandu, Patan, Bhaktapur und Pokhara. Jenseits des Himalaya erstrecken sich die WÜsten des tibetischen Hochlands, eine der bevÖlkerungsÄrmsten Regionen der Welt.
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