Wer wenig Zeit hat und nicht zu knapp bei Kasse ist, kann bei großen Distanzen auf Inlandsflüge zurückgreifen. Das Schienennetz der ONCF gehört zu den modernsten Afrikas; es verbindet fast alle größeren Städte miteinander. Zugfahren ist meist bequem, schnell und angenehmer als Busfahren - besonders, wenn man die Schlafwagen nutzt. Das Netz reicht Richtung Süden bis Marrakech. Wer den Zug verpasst hat, kann zur Not auch mit dem Bus fahren. Das gut ausgebaute Busnetz deckt fast alle Landesregionen ab. Mietautos sind teuer in Marokko, aber gelegentlich kann man bei kleineren Unternehmen günstige Konditionen aushandeln. Benzin ist so gut wie überall erhältlich. Als Autofahrer muss man auf Straßensperren durch Polizei und Zollbehörden gefasst sein.
In den größeren Städten gibt es Nahverkehrsbusse. Petit taxis sind typisch für das Straßenbild marokkanischer Städte. Sie können bis zu drei Personen befördern und werden gerne in Anspruch genommen, um der Hitze und/oder aufdringlichen Händlern zu entfliehen.
Über die internationalen Flughäfen in Casablanca, Tanger und Agadir ist Marokko gut an Europa, Afrika und den Nahen Osten angebunden. Kein Problem ist es, das eigene Auto nach Marokko mitzunehmen. Autofähren und die schnellen Tragflügelboote (nur für Personen) verkehren zwischen dem spanischen Algeciras und Tanger sowie Ceuta in Marokko. Zweimal pro Woche gibt es eine Fährverbindung von Gibraltar nach Tanger. Je nach Jahreszeit fährt auch mehrmals pro Woche eine Fähre vom französischen Sète bei Montpellier nach Tanger.
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