So schwer diese Wahrheit auch zu verkraften ist, es geht nicht immer nur um Tequila. Stellen Sie also das Glas ab und lassen Sie sich von der Vielfalt sportlicher MÖglichkeiten Überzeugen, die Mexiko zu bieten hat. Wie wÄre es mit einem Trekkingausflug auf einem der vielen Vulkane Mexikos, oder mit Sportfischen draußen an der PazifikkÜste oder mit Surfen in der „mexikanischen Pipeline“ – das klingt doch alles wirklich cool!
PaquimÉ RuinenDiese Ruinen geben Casas Grandes (Große HÄuser) seinen Namen. ZerbrÖckelte LehmziegelÜberreste einer frÜheren Siedlung in Nordmexiko zwischen 900 und 1340 n. Chr. Das teilweise ausgegrabene und restaurierte Netzwerk von erodierten WÄnden erinnert an ein Labyrinth. Die ZugÄnge sind mit Ketten versperrt, um eine weitere BeschÄdigung der WÄnde zu verhindern.
PopocatÉpetl & IztaccíhuatlMexikos zweit- bzw. dritthÖchster Berg PopocatÉpetl und Iztaccíhuatl bilden den Östlichen Rand des Valle de MÉxico. WÄhrend der kraterlose Iztaccíhuatl nur ein ruhender Vulkan ist, spuckt PopocatÉpetl in den letzten Jahren wiederholt Gas- und Aschewolken aus. Iztaccíhuatl ist weiterhin fÜr Kletterer zugÄnglich und ist vielleicht gerade wegen der unvorhersagbaren AusbrÜche seines Nachbarn als Kletterziel umso beliebter.
TeotihuacánDas fabelhafte archÄologische Gebiet Teotihuacán liegt in einem von Bergen umringten AuslÄufer des Valle de MÉxico. Wo heute noch die großen Pirámides del Sol y de la Luna (Pyramiden der Sonne und des Monds) stehen befand sich einst Mexikos grÖßte vorspanische Stadt, die auch Hauptstadt des wahrscheinlich grÖßten Reiches der vorspanischen Zeit war. Einen Tag an diesem Ort zu verbringen, kann ein einzigartig schÖnes Erlebnis sein, wenn Sie ihn sich nicht von den StraßenhÄndlern verderben lassen.
Der krÄfteraubendste Abschnitt dieses StÄtte ist die berÜhmte Straße der Toten, eine monumentale, 2 km (1,2 mi) lange Bahn, gesÄumt von den frÜheren PalÄsten der oberen Zehntausend von Teotihuacán. Im SÜden davon liegt das pyramidenverzierte La Ciudadela, das die Residenz des frÜheren hÖchsten Herrscher gewesen sein soll. In den WÄnden der Zitadelle liegt der Quetzalcóatl Tempel mit seinen eindrucksvollen in die WÄnde eingearbeiteten Schlangenmotiven.
Richtung Norden verlÄuft die Straße an der drittgrÖßten Pyramide der Welt vorbei: eine ehrfurchtgebietende 70 m (230 ft) hohem 248stufige Pyramide der Sonne. Die Pyramide war ursprÜnglich bemahlt und erstrahlte einst von der Sonne beschienen mit blutroter Farbe.
Die Straße endet an der Pyramide des Mondes, die von 12 Tempelplattformen des Plaza de la Luna umgeben ist. Ganz in der NÄhe stehen der mit wunderschÖnen Fresken verzierte Schmetterlingspalast, der Jaguarpalast und der Tempel der gefiederten Schnecken. Die berÜhmteste Wandmalerei Teotihuacáns, das Paradies von Tláloc, befindet sich im Tepantitla-Palast, eine Priester-Residenz nordÖstlich der Pyramide der Sonne. Ein Besuch im hiesigen Museum kann die ZusammenhÄnge etwas verdeutlichen; Sie sollten eine Kopfbedeckung, Wasser und Wanderschuhe mitbringen.
Mexico CityMexico City ist die drittgrÖßte Stadt der Welt (nur Tokyo und New York sind grÖßer). Hier finden Sie auch die beliebtesten und die unbeliebtesten Aspekte Mexikos: Musik und LÄrm, braune Luft und grÜne Parks, KolonialpalÄste und Wolkenkratzer, weltbekannte Museen und immer grÖßer werdende Slums.
Einen Augenblick lang pulsiert die Stadt mit lateinamerikanischen Beats, Glamour und Aufregung; im nÄchsten Moment Überwiegt Trostlosigkeit, Armut, die erstickenden Massen und der widerliche Gestank. Trotz all der negativen Seiten hat Mexico City eine unglaubliche Anziehungskraft sowohl fÜr Touristen als auch fÜr Mexikaner. In dieser vielschichtigen Stadt wird Ihnen niemals langweilig.
Die Hauptstadt schafft es, ihre Besucher immer wieder zu Überraschen. Sie ist dafÜr bekannt, dass Touristen oft viel lÄnger bleiben, als sie es geplant hatten. Sie hat großartige Museen zu bieten, wie das großflÄchige Museo Nacional de Antropología mit seiner unÜbertroffenen Sammlung von Artefakten der großen mesoamerikanischen Zivilisationen. Ihr kulturelles Erbe ist durch die Vergangenheit geprÄgt, in dem auch Platz fÜr Freigeister wie Frida Kahlo und Diego Rivera ist. Und dann gibt es noch das pulsierende Leben auf der Straße, das alleine schon durch die schiere BevÖlkerungsdichte bereichert wird.
GuadalajaraViele der Traditionen die als „typisch mexikanisch“ angesehen werden, stammen eigentlich aus Guadalajara, der zweitgrÖßten Stadt des Landes. Guadalajara ist verantwortlich fÜr Mariachi-Musik, Tequila, den mexikanischen Huttanz, den Sombrero mit seinem breiten Rand sowie das mexikanische Rodeo.
Einer der GrÜnde, warum Guadalajara so anziehend auf Touristen wirkt, ist, dass es einerseits viele der Attraktionen von Mexico City aufweist – eine lebhafte Kultur, erlesene Museen und Galerien, atemberaubende historische GebÄude, ein aufregendes Nachtleben und hervorragende Restaurants und Hotels – auf der anderen Seite jedoch nur wenige der Probleme der Hauptstadt teilt. Guadalajara ist eine helle, moderne, gut organisierte und saubere Stadt, die genÜgend SehenswÜrdigkeiten anzubieten hat, um auch den wÄhlerischsten Touristen zufriedenzustellen. Zu den Highlights der Stadt zÄhlen die gigantische Kathedrale mit ihren zwei TÜrmen und die romantischen Plazas, die sie umgeben, das Instituto Cultural de CabaÑas und seine von JosÉ Clemente Orozco gestalteten Fresken, der Plaza de los Mariachis, falls Sie masochistisch veranlagt sind, und die beiden fÜr ihr Kunsthandwerk berÜhmten Zwillingsbezirke Tlaquepaque und Tonalá.
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