Sehenswürdigkeiten

Wer Malta besucht, sollte das Beste aus der kleinen GrÖße des Landes machen: enge Straßen und Festungen in Valletta, der alte unterirdische HypogÄum-Tempel, ein Tag im exquisiten Mdina, Entspannung pur an einem Strand der wunderbaren Golden Bay, eine Kliffwanderung und ein Ausflug zur beeindruckenden Blauen Lagune.

Hal Saflieni HypogÄum Hal Saflieni HypogÄum

Das Hal Saflieni HypogÄum ist eine unglaubliche unterirdische Totenstadt, die 1902 bei Bauarbeiten entdeckt wurde. Sie besteht aus Hallen, Kammern und GÄngen, die in Felsen gehauen wurden, und man geht davon aus, dass sie aus der Zeit um 3600 bis 3000 v.Chr. stammt. Hier kÖnnten SchÄtzungen zufolge 7000 Leichen begraben sein.

Es gibt hervorragende 50-minÜtige FÜhrungen durch die Anlage. Die FÜhrungen starten mit einer kurzen einfÜhrenden Ausstellung und einem mehrsprachigen Film Über die Menschen, die den Tempel erbaut haben und Über HypogÄums Beziehung zu den anderen Überirdischen Tempelstellen in Malta. Es ist zwar faszinierend, doch wirft am Ende mehr Fragen zu dieser alten Zivilisation auf, als es beantworten kann.

Das HypogÄum war 10 Jahre lang fÜr die Öffentlichkeit geschlossen und wurde Mitte 2000 wiedererÖffnet. Das ausgeatmete Kohlendioxid der Besucher fÜhrte zu schlimmen SchÄden an den empfindlichen KalksteinwÄnden der Grabkammern. In dem nun restaurierten Komplex (dank Geldern der Unesco) wird das Mikroklima streng Überwacht, um die Anlage erhalten zu kÖnnen. Man sollte auf jeden Fall im Voraus buchen (mindestens zwei Wochen frÜher oder sogar vier Wochen in der Hochsaison).

San Anton Palace & Gardens San Anton Palace & Gardens

Der Palast wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts als Landvilla fÜr den Großen Meister Antoine de Paule erbaut. Er diente spÄter als offizielle Residenz des britischen Gouverneurs von Malta und ist heute die Residenz des maltesischen PrÄsidenten. Die bezaubernden kleinen GÄrten erstrecken sich zwischen dem Palast und dem Haupteingang. Sie bieten Zitrus- und Avocadohainen und einer Voliere ein Zuhause. Der Adlerbrunnen direkt hinter dem Haupttor stammt aus den 1620ern.

Grand Master's Palace Grand Master's Palace

Der Palast aus dem 16. Jahrhundert war einst die Residenz der Herrenmeister der Ritter des Johanniterordens. Heute ist er Sitz des maltesischen Parlaments und die offizielle Residenz des maltesischen PrÄsidenten. Besucher kÖnnen das Zeughaus und die PrunkgemÄcher besichtigen.

Der rechte Bogen fÜhrt zum Prinz-Alfred-Hof, auf dem zwei steinerne LÖwen den Eingang zur Great Hall bewachen. Ein 1745 erbauter Uhrenturm schlÄgt zur vollen Stunde mit Bronzefiguren maurischer Sklaven die Zeit an. Der linke Bogen fÜhrt in den Neptun-Hof, der nach einer Bronzestatue des Meeresgottes aus dem 17. Jahrhundert benannt ist, die sich hier befindet.

Das Zeughaus befindet sich in den ehemaligen Herrenmeisterstallungen. Eine Treppe neben dem Eingang zum Zeughaus bietet Zugang zu den PrunkgemÄchern. Es kÖnnen nur wenige RÄume besichtigt werden, je nachdem, welche RÄume gerade genutzt werden.

St. John's Co Kathedrale St. John's Co Kathedrale

Die St. John's Co Kathedrale ist Maltas beeindruckendste Kirche. Sie wurde vom Architekten Gerolamo Cassar entworfen und von 1573 bis 1578 als Ordenskirche des Johanniterordens erbaut. Sie Übernahm die Funktion der San-Lawrenz-Kirche in Vittoriosa als Versammlungsort der Ritter zum gemeinsamen Gebet.

1816 wurde die Kirche durch pÄpstliches Dekret zum gleichen Status erhoben wie die St.-Pauls-Kathedrale in Mdina erhoben - dem offiziellen Sitz des Erzbischofs von Malta. Daher stammt auch der Name "Co-Kathedrale".

Die von zwei GlockentÜrmen gerahmte Fassade ist recht einfach gehalten. Das Innere ist hingegen ein farbenfrohes SchatzkÄstchen des maltesischen Barocks. Jeder Zentimeter ist reich mit Ornamenten verziert, was den Anschein von staubigem Goldbrokat vermittelt. Das Malteserkreuz und das Wappen des Ordens (ein weißes Kreuz auf einem dunkelroten Hintergrund) sind Überall zu sehen. Der Fußboden ist ein Flickenteppich aus marmornen Grabplatten. Das GewÖlbe ist mit GemÄlden von Mattia Preti verziert, die Begebenheiten aus dem Leben Johannes des TÄufers darstellen. Der Altar wird dominiert von einer riesigen Marmorskulptur der Taufe Christi. DarÜber befindet sich ein GemÄlde des Hl. Johannes im Himmel von Preti.

Besucher werden gebeten, sich angemessen fÜr ein Gotteshaus zu kleiden und kein Blitzlicht zu verwenden.

Fort St. Angelo Fort St. Angelo

Die Spitze der Halbinsel Vittoriosa ist mindestens seit dem 9. Jahrhundert befestigt. Vorher befanden sich hier rÖmische und phÖnizische Tempel. Der Johanniterorden Übernahm 1530 das mittelalterliche Fort, woraufhin es neu gebaut und weiter verstÄrkt wurde. Fort St. Angelo diente dem Herrenmeister des Ordens bis 1571 als Residenz und war wÄhrend der Großen Belagerung das Hauptquartier von la Valette.

Im spÄten 17. Jahrhundert wurden von dem begabten Ingenieur Don Carlos Grunenberg weitere Befestigungen hinzugefÜgt. Sein Überladenes Wappen befindet sich noch immer Über dem Tor mit Ausblick auf St. Angelo Wharf.

Im 19.Jahrhundert Übernahmen die Briten das Fort. Von 1912 bis 1979 diente es als HauptstÜtzpunkt der Mittelmeerflotte, zuerst als HMS Egmont und ab 1933 als HMS St. Angelo. Der obere Teil des Forts, einschließlich des Großmeisterpalasts und der St.-Anne-Kapelle aus dem 15. Jahrhundert, wird heute von dem modernen Johanniterorden eingenommen. Der restliche Teil des Forts ist fÜr Besucher nicht zugÄnglich, da es sich in einem sehr schlechten Zustand befindet. Der Zugang durch das Tor Über St. Angelo Wharf ist in der Regel jedoch recht einfach und man kann sich die ungewÖhnliche Mischung aus einer mittelalterlichen Festung und einer verlassenen Offiziersmesse aus dem 20. Jahrhundert ansehen. Das Fort befindet sich in der Anfangsphase eines vielversprechenden, langfristigen Wiederaufbauprojekts.

Cottonera Cottonera

Maltas "drei StÄdte" - Vittoriosa, Senglea und Cospicua - bilden Cottonera, ein Gebiet, das nicht zu sehr mit Touristen Überlaufen ist und einen Einblick in den Alltag der Insel vermittelt. Seit dem Mittelalter war es ein Schiffsbauzentrum. Der Name kommt von den Befestigungen aus dem 17. Jahrhundert, die die Gegend beschÜtzen.

Eine der SehenswÜrdigkeiten ist das Marinemuseum mit seinen AusstellungsstÜcken zu Maltas Seefahrtsgeschichte. Wer einen Sinn fÜr Makabres hat, kann das Museum mit dem irrefÜhrenden Namen Volksmuseum besichtigen, das sich im Inquisitorenpalast in Vittoriosa befindet. Das Museum stellt GerÄtschaften der Inquisition aus und man kann einen Blick in die ominÖse Urteilshalle und das Verlies werfen. Ein paar Kilometer im SÜdwesten befindet sich in dem Vorort von Paola das HypogÄum. Das HypogÄum besteht aus einem 4400 Jahre alten unterirdischen Netzwerk aus HÖhlen, Tunneln und RÄumen, die alle mit Flintsteinwerkzeugen in den Felsen gehauen wurden.

Mosta Mosta

Mosta ist berÜhmt fÜr seine riesige Kirche, die eine der grÖßten stÜtzfreien Kuppeln der Welt hat: Sie hat einen Durchmesser von 40 m. Die Kirche wurde von dem Malteser Architekten Giorgio Grognet de VassÉ entworfen, dessen PlÄne sich eng an das Pantheon in Rom hielten.

Inland Sea Inland Sea

Dieser Abschnitt der WestkÜste von Gozo hat einen der schÖnsten StrÄnde des Mittelmeers. Es handelt sich um ein ruhig gelegenes Becken mit klarem Wasser und Kieselstrand, das kahle Kliffs schÜtzend umgeben. Um den Dwejra Point kann man in den Kliffs das fÜr diese Gegend charakteristische Azure Window sehen - ein riesiger fensterfÖrmiger Bogen im Fels.

Lonely Planet

Malta erkunden

Erweiterte Web-Suche nach Malta

Sponsoren-Links

"Angebote Urlaub Malta"
Malta-Urlaub zum Spitzenpreis: Jetzt günstig online buchen!lastminute.de/urlaubmalta
"Malta Urlaub"
Erholen Sie sich in tollem Panorama Buchen Sie jetzt gleich die Malta.www.expedia.de/malta
"Ihre Malta Reise im Angebot bis zu 65% günstiger"
Ihre Malta Reise buchen. Sonderangebote bis 65% günstiger.www.ab-in-den-urlaub.de
"Malta - Preisvergleich aller Veranstalter"
Urlaub, Reisen & Hotels jetzt 45% 55% bis zu 65% günstiger buchen.www.preisvergleich.de
So werden Sie Sponsor...
© 2009 Lonely Planet Publications Pty Ltd. Alle Rechte vorbehalten.
Gemeinsam mit unseren Partnern bemühen wir uns um möglichst neutrale und wahrheitsgetreue Informationen. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Angaben übernehmen wir jedoch keine Gewähr. Wir empfehlen Ihnen in jedem Fall sich vor Ihrer Abreise bei den zuständigen Stellen über Einreisebestimmungen, Sicherheitshinweise, Impfungen etc. zu erkundigen.
Copyright © 2009 Yahoo! Alle Rechte vorbehalten. Datenschutz - AGB - Impressum - Rechtlicher Hinweis - Billigflüge - Copyright-Richlinien