Tauch- und Schnorchelbegeisterten steht zur AusÜbung ihres Sports eine ganze Reihe atemberaubender Inseln an der malaysischen OstkÜste zur Auswahl. Auch fÜr Landratten bieten sich genÜgend AktivitÄten an, so stehen unter anderem Radtouren, Trekking, Fischen, Vogelbeobachten und Dschungeltrekking zur Auswahl. Auch Kanufahrten, Fischertrips und HÖhlenwanderungen kÖnnen schnell organisiert werden.
Das Sepilok Orang-Utan RehabilitationzentrumSepilok ist eines von nur vier Orang-Utan-Tierheimen auf der Welt und zÄhlt zu den beliebtesten Touristenattraktionen in Sabah. Das geht oft soweit, dass die AtmosphÄre mehr an einen Zirkus oder Zoo erinnert. Ein Besuch in Sepilok zahlt sich aber trotzdem immer aus. Die Orang-Utans sind gewaltige Tiere, das trifft vor allem auf die jÜngeren Artgenossen zu. Diese anmutigen Wesen mit ihrem rotbraunen Fell und ihren intelligenten Augen kÖnnen einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Batu-HÖhlenEin StÜck nÖrdlich von Kuala Lumpur liegt ein emporragender Kalksteinausschluss, in dem die beeindruckenden Batu-HÖhlen beheimatet sind. Die HÖhlen wurden „offiziell“ vor ungefÄhr 120 Jahren von dem amerikanischen Naturalisten William Hornaday entdeckt. Kurze Zeit spÄter wurde ein kleiner Hindu-Schrein in dem weiten offenen Raum gebaut, der spÄter als die TempelhÖhle bekannt wurde.
Ein Aufgang aus 272 Stufen fÜhrt in die TempelhÖhle. Jenseits der gewaltigen HaupthÖhle, mÜndet der Raum in eine weiter hinten liegende HÖhle, die einem Atrium gleicht. Viele Besucher sind von den Affen, die in der Lage sind, an den senkrechten FelswÄnden emporzuklettern, mehr beeindruckt, als von den Schreinen selbst, die im Vergleich zur schieren GrÖße der HÖhle etwas untergehen. Seit kurzem wirkt das Gesamtbild durch eine neu hinzugekommene imposante Goldstatue noch dramatischer: Die Figur stellt Murugan dar, der auch unter dem Namen Lord Subramaniam bekannt ist und dem die HÖhlen gewidmet sind.
Jedes Jahr Ende Januar oder Anfang Februar wird diese Stelle wÄhrend des drei Tage andauernden Thaipusam-Festes von bis zu einer Million Pilgern besucht. Lord Murugas silberner Wagen wird vom Sri-Mahamariamman-Tempel in Kuala Lumpurs Chinatown zu den HÖhlen geleitet.
Lake GardensDiese 92ha (227ac) gepflegter GÄrten liegen westlich des Merdeka Square und waren einst Residenz des amtierenden britischen Kolonialvertreters. Hier gibt es viele Attraktionen: einen Schmetterlingspark, ein Planetarium, ein Insektenmuseum, eine Außenvoliere, einen Orchideen- und Hibiskusgarten. Auf dem Tasik Perdana (Premier Lake) werden Boote vermietet.
StadthuysDas beeindruckendste Relikt aus der hollÄndischen Zeit in Melaka ist das imposante rote Ratshaus, die Residenz des Gouverneurs, die zwischen 1641 und 1660 erbaut wurde und als das Älteste hollÄndische GebÄude in der Östlichen Welt gilt. Es zeigt alle typischen Anzeichen hollÄndischer Kolonialarchitektur. Heute dienen die frÜheren Stadthuys-HÄuser als ein etwas in die Jahre gekommenes, aber Äußerst informatives Geschichte- und Ethnografiemuseum.
Taman Negara NationalparkTaman Negara wird in ReisefÜhrern – vielleicht fÄlschlicherweise – als Wildpark beschrieben. Diese wunderschÖne Wildnislandschaft wurde zur Zuflucht vieler bedrohter Tierarten, wie Elefanten, Tigern, Leoparden und Rhinozerosse. Die Zahl der hier lebenden Tiere ist allerdings gering, es werden also selten exotischere Spezies als Schlangen, Eidechsen, Affen, kleine Wildtiere und vielleicht Tapire gesichtet.
Es kann hier aber eine Vielzahl an Vogelarten beobachtet werden. Die Chancen stehen aber auch nicht schlecht, dass Sie noch nie im Leben so viele Insekten gesehen haben. Der Park war in frÜheren Tagen nur vom Fluss aus zu erreichen. Heutzutage kann man jedoch auch Über eine Straße zum Park gelangen. Es empfiehlt sich allerdings trotzdem, sich die Zeit fÜr die Fahrt mit dem Schiff zu nehmen, um den Nationalpark Taman Negara noch intensiver erleben zu kÖnnen.
Der Dschungel des Taman Negara Nationalparks ist so dicht, dass es vorkommen kann, dass man, ohne es zu merken, nur wenige Meter an einem grÖßeren Tier vorbeigeht. Je weiter Sie sich von der Parkverwaltung und dem starken Verkehr in ihrer NÄhe entfernen, desto grÖßer ist die Chance, wild lebende Tiere entdecken zu kÖnnen. Sichtungen kÖnnen aber niemals garantiert werden. Manche Reisende sind deshalb nach ihrem Besuch enttÄuscht. Vielleicht verstehen sie aber nicht, was das wirklich Besondere an diesem Nationalpark ist: Bei einem Besuch im Nationalpark von Taman Negara geht es darum, dass man sich in einem der letzten erhalten gebliebenen, vÖllig naturbelassenen PrimÄrregenwÄlder befindet, der als der Älteste Dschungel der Welt gilt: Keine Eiszeit hatte Auswirkungen auf Taman Negara und das Gebiet blieb auch von vulkanischer AktivitÄt und geologischen VerÄnderungen verschont.
PenangIn Penangs weitlÄufiger Hauptstadt Georgetown sind imposante Tempel sowie beeindruckende Architektur aus der Kolonialzeit zu bewundern. Außerdem gibt es hier eine lebhafte chinesische Kultur, ausgezeichnete EinkaufsmÖglichkeiten und sogar noch besseres Essen. Der altmodische Charakter dieser von Geschichte geradezu durchdrungenen Stadt scheint langsam am Verschwinden zu sein, dennoch lockt sie die meisten Touristen der Insel an.
Ein Rundgang durch Penang fÜhrt Sie durch eine einzigartige Landschaft aus Dschungeln, Ackerland und FischerdÖrfern. Die StrÄnde der NordkÜste sind leicht zugÄnglich und der neue Nationalpark befindet sich auf der nordwestlichen Landzunge. Auf keinen Fall sollten Sie sich Penang Hill und den Kek-Lok-Si-Tempel, den grÖßten buddhistischen Schrein des Landes, entgehen lassen.
Zu den etwas weiter abgelegenen SehenswÜrdigkeiten zÄhlt das beklemmende Kriegsmuseum von Penang, der etwas glitschige Schlangentempel und die Binnenstadt Balik Pulau. Georgetown bietet auch Flug- und Busverbindungen zu anderen StÄdten in Malaysia und anderen Destinationen an.
Cameron HighlandsDie Cameron Highlands im Zentrum der Malaiischen Halbinsel bestehen aus einer Reihe von HÜgelstationen in einer HÖhe von 1.500 bis 1.800m (4.920 bis 5.904ft). Dieses fruchtbare Gebiet ist das Zentrum der malaysischen Teeindustrie und wird von Besuchern und Einheimischen gerne aufgesucht, um der Hitze zu entkommen.
Zu den hiesigen Attraktionen zÄhlen Dschungelwanderungen, WasserfÄlle, FÜhrungen durch die Teeplantagen und die wunderschÖnen GÄrten. Durch das kÜhle Wetter lassen sich Besucher gerne dazu hinreißen, sich kÖrperlich zu verausgaben. Hier lÄsst sich die Zeit mit Golf, Tennis, und langen Wanderungen vertreiben – AktivitÄten, die am Meer nicht denkbar wÄren: Der ideale Platz fÜr alle die nicht unbedingt heiß auf den Strand sind und sich stattdessen lieber an etwas kolonialer Nostalgie erfreuen mÖchten.
Kuala LumpurKuala Lumpur – ein asiatischer Tiger, dessen GebrÜll nicht zu ÜberhÖren ist: In beinahe 150 Jahren ist die Stadt aus dem Nichts zu einer modernen, pulsierenden Metropole herangewachsen. Lassen Sie zuerst den Anblick der unvergleichlichen Triumphe dieser Stadt vom Ausblicksdeck des hÖchsten GebÄudes der Welt auf sich wirken, und tauchen Sie dann in den Hintergassen von Chinatown in seine traditionellere Kultur ein.
Kuala Lumpur ist eine moderne asiatische Stadt aus glÄnzenden Wolkenkratzern und behÄlt doch noch immer viel von dem Farbenreichtum, der in anderen wachsenden asiatischen Metropolen wie beispielsweise Singapur verloren gegangen ist. Im Zentrum finden Sie eine Vielzahl kolonialer GebÄude, das dynamische Chinatown mit seinen StraßenhÄndlern und NachtmÄrkten und auch das pulsierende Little India.
KL (wie Kuala Lumpur gemeinhin abgekÜrzt wird) ist FÖderationsgebiet und als solches direkt unter der Kontrolle der malaysischen Bundesregierung. Die Ausuferung des Stadt reicht jedoch bereits weit Über die Grenzen dieses Gebietes hinaus bis hin in den umliegenden Bundesstaat Selangor. Das trifft vor allem auf das Klang Valley zu, das „Kraftwerk“ der malaysischen Wirtschaft, in dem sich der Großteil der Industrie und ihres ArbeitskrÄftepotenzials angesiedelt hat.
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