Man hat es sicher schon tausend mal gehÖrt: In L.A. kann man morgens Surfen und am Nachmittag Skifahren gehen. Das stimmt auch – solange man frÜh aufsteht und einen warmen Neoprenanzug mitnimmt. Wer StrÄnde mag, kann sich bei SpaziergÄngen entlang der KÜste, der Erkundung von GezeitentÜmpeln, Schwimmen, Surfen, Tauchen, Angeln und Sonnenbaden die Zeit vertreiben.
Los Angeles County Museum of ArtDiese intellektuelle Fundgrube ist eines der besten Kunstmuseen der USA und prÄsentiert herausragende Kunstwerke, Skulpturen und Fotografien aus der ganzen Welt und durch alle Epochen. Zu den HÖhepunkten zÄhlen Werke von Rembrandt und CÉzanne, glasierte Keramik aus China und dem Iran sowie Netsuke, kleine geschnitzte Figuren aus Japan.
Abgerundet wird das Programm von regelmÄßigen Arthouse-FilmvorfÜhrungen, VortrÄgen und freien Jazzkonzerten an Freitagabenden.
La Brea Tar PitsBei den andauernden Ausgrabungen der Asphaltgruben in La Brea wurden bisher Über eine Millionen fossiler Knochen gefunden, von denen zahlreiche im angrenzenden Page Museum zu besichtigen sind. Hier kann jeder, von Kindern bis Wissenschaftsfreaks, den PalÄontologen bei der Untersuchung der Überreste 40.000 Jahre alter ausgestorbener WÖlfe, prÄhistorischer Kamele und SÄbelzahntiger zusehen.
Hollywood BowlEin Picknick unter dem sternenbesetzten Himmel ist immer noch etwas ganz besonderes. Bob Dylan, die Beatles und Igor Stravinsky traten bereits in diesem historischen Amphitheater auf. Dabei kann man schon einmal einen Vorgeschmack auf die Show bekommen, fÜr die morgendlichen Proben ist der Eintritt nÄmlich frei. Das Hollywood Bowl Museum zeigt Filmmaterial berÜhmter Auftritte, Live-Mitschnitte und ErinnerungsstÜcke.
Getty CenterEntgegen der allgemeinen Auffassung hat LA doch eine intellektuelle, gebildete Seite zu bieten. Das Getty Center bringt GemÄlde, Fotografien, dekorative Kunst und weitere Sammlungen an einem spektakulÄren Standort auf dem Gipfel des Berges zusammen, von dem aus man einen hervorragenden Blick auf die Santa Monica Mountains, den Pazifik und die gesamte Stadt hat. Der Eintritt ist frei, was das Getty Center zu einem der besten SchnÄppchen der Stadt macht.
Bewundern Sie die ausgezeichnete Kunstsammlung (von der Renaissance bis David Hockney), die meisterhafte Architektur von Richard Meier und die herausragenden, von Robert Irwin gestalteten GÄrten, die je nach Jahreszeit anders erscheinen. An klaren Tagen lÄsst sich die Liste noch um einen atemberaubenden Ausblick auf die Stadt und das Meer ergÄnzen.
Der weitlÄufige GebÄudekomplex beherbergt die Kunstsammlungen des Ölmagnaten J. Paul Getty (1892-1976) sowie mehrere Forschungs-, Bildungs- und Naturschutzinstitute. Die Dauerausstellungen sind in vier Pavillons untergebracht, wÄhrend in einem fÜnften Wanderausstellungen prÄsentiert werden. Die Sammlung umfasst GemÄlde, Skulpturen, illuminierte Manuskripte, Fotografien, Zeichnungen, MÖbelstÜcke und eine beeindruckende Kollektion dekorativer Kunst. Die GemÄldesammlung besticht vor allem durch europÄische Meisterwerke aus der Zeit vor dem 20. Jahrhundert. Ein Muss sind zum Beispiel Van Goghs Schwertlilien, Claude Monets Heuhaufen, Rembrandts Der Raub der Europa und Tizians Venus und Adonis.
DisneylandDisneyland, das sich selbst als frÖhlichsten Ort der Welt bezeichnet, bietet ein Meisterwerk perfekter Choreographie – sogar die MÜlleimer sind einem bestimmten Motto gewidmet. Der Freizeitpark ist in sieben unterschiedliche LÄnder unterteilt: Adventureland, Frontierland, Fantasyland, Tomorrowland, New Orleans Square, Mickey's Toontown und Critter Country. Ein zuckersÜßes VergnÜgen.
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