Man kommt mit Zügen, Trams, Fähren und der U-Bahn so bequem überall hin, dass man sich einen Mietwagen wirklich nicht zumuten muss. Die scheppernden, vorsintflutlichen Straßenbahnen von Lissabon sind ein fester, nicht mehr weg zu denkender Bestandteil des Straßenbilds der portugiesischen Hauptstadt. Die Linie 28 führt durch das historische hügelige Alfama und den Bairro Alto. Insgesamt gibt es vier Bergbahnen, von denen drei mühsam die Steigungen erklimmen, die die Praça dos Restauradores umsäumen, und die vierte von Baixa zu den Flanken der Santa Justa hinaufführt. Taxis sind erschwinglich.
Lissabons Geheimnisse entdeckt man am besten zu Fuß. Für Radfahrer ist Lissabon nervenaufreibend: laut, steil, gefährlich, kurz: ein wahrer Albtraum!
Auf dem Luftweg: Lufthansa und die staatliche portugiesische Fluggesellschaft TAP bieten täglich Direktflüge von Frankfurt, Berlin, Hamburg, Stuttgart, Hannover, Köln und München nach Lissabon. Von Köln aus fliegt auch die portugiesische Gesellschaft Portugàlia. Neben der TAP fliegt die Austrian Airlines von Wien. Günstiger als Linienflüge sind Charterflüge und vor allem die Flieg & Spar-Tarife. Der Flughafen liegt rund 30 km vom Zentrum entfernt; während der Hauptverkehrszeiten sollte man etwa 45 Minuten Fahrtzeit einrechnen.
Mit der Bahn: Die Bahnverbindungen von deutschen Bahnhöfen verlaufen über Paris, wo man in den TGV umsteigt und entweder über Irun mit dem Rapido Sud-Expresso oder über Madrid mit dem Talgo Lusitania Express Lissabon erreicht. Die Reise dauert ab Köln beispielsweise 34 Stunden und kann durchaus teurer sein als ein Flug. Der neue Bus-, Zug- und U-Bahnhof Gare do Oriente ist ein futuristisches Wunderwerk.
Der Autoverkehr in Portugal ist höllisch. Die Verkehrsdichte, die diversen Baustellen und die Ungeduld der Fahrer tragen dazu bei, dass Portugal den europäischen Rekord in der Anzahl der Verkehrsunfälle pro Einwohner hält.
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