Wer sich von den Spieltischen losreißen kann wird feststellen, dass die Stadt von einer rauen WÜstenlandschaft umgeben ist, die sich ideal fÜr diverse FreizeitaktivitÄten eignet. Die steilen, zerklÜfteten TÄler und roten Canyons in der Umgebung Las Vegas bieten gute Wander- und KlettermÖglichkeiten.
Luxor KasinoDiese dreißigstÖckige Pyramide mit seiner 10 Stockwerke aufragenden Sphinx kann man gar nicht Übersehen. Im Inneren befindet sich das grÖßte Atrium der Welt, dessen Lichtstrahl so stark ist, dass er aus dem Weltall sichtbar ist. Und fÜr diejenigen, die sich fÜr Ägyptische Geschichte interessieren, bietet das King Tut Museum herausragende Nachbildungen antiker Artefakte.
Elvis-A-Rama Museum *GESCHLOSSEN*Auch wenn der King das GebÄude verlassen hat, erfreuen sich seine Imitatoren und die grÖßte private Sammlung von ErinnerungsstÜcken immer noch hÖchster Beliebtheit. Es ist grell, kitschig und Übertrieben, also ganz so wie es Elvis gefallen hÄtte.
Eigentlich sollte man glauben, dass ein dem „King“ gewidmetes Museum doch ein wenig zu viel wÄre, aber seine Fans sind da anderer Meinung. Die Sammlung umfasst 2000 persÖnliche GegenstÄnde, die einst dem King of Rock'n'Roll gehÖrten – der fanatische EigentÜmer des Museums bezahlte hierfÜr stolze $5 Millionen. Zu sehen sind solch nette SammlerstÜcke wie Presleys Armeeuniform, ein leidenschaftlicher Liebesbrief an eine Freundin und sogar einige seiner Autos. Die Pflege des Museums steht dabei nicht gerade an erster Stelle, denn die AusstellungsstÜcke sind eher willkÜrlich angeordnet. Der Eintrittspreis lohnt sich doch allein schon fÜr die 15-minÜtige Show der Elvis-Imitatoren, die mehrmals am Tag auf einer kuriosen BÜhne im Cabaret-Stil stattfindet. Besonders beliebt sind die nachmittÄglichen Tribut-Shows, bei der gleich mehrere Kings in vollem Outfit auftreten.
MirageDieses Kasinohotel war das erste der Übertrieben theatralischen PalÄste, die dem modernen Las Vegas ihr Gesicht verliehen. Nach der AbenddÄmmerung findet jede Stunde ein kÜnstlicher Vulkanausbruch statt, bei dem Flammen aus dem orangefarbenen Wasser empor schießen und ein tiefes Grollen die Fenster zum Wackeln bringt.
Bei der ErÖffnung des Mirage im Jahre 1989 wollte der damalige Besitzer Steve Wynn eine Anlage schaffen, die „so ÜberwÄltigend sei, dass dieses alleine Grund wÄre, nach Las Vegas zu kommen“. Und tatsÄchlich konnte das $630 Millionen teuere Hotel diesem Anspruch nachkommen.
Seine tropische Kulisse mit einem riesigen, regenwaldbedeckten Atrium unter einer 30 Meter hohen Glaskuppel, welches mit Dschungelpflanzen, sich windenden FlÜssen und beruhigenden WasserfÄllen ÜbersÄht ist, beflÜgelt die Vorstellungskraft. Durchzogen wird diese Wasserlandschaft von Dutzenden in Sonnenlicht getauchten Bromelien, die durch ein computergesteuertes System bewÄssert werden. Der von tropischen GerÜchen erfÜllte Anmeldungsbereich ist mit einem 75.000 Liter fassenden Aquarium ausgestattet, in dem sich Kugelfische und PygmÄenhaie neben Seetang tummeln.
Liberace MuseumKein Besuch in Vegas ist komplett ohne einen Besuch dieses Schreins, der zu Ehren eines der wahren Schutzheiligen der Stadt gebaut wurde. Das Museum zeigt unter anderem Liberaces extravagante, mit Pailletten besetzte UmhÄnge, Strassschmuck, protzige Autos und mÄrchenhafte Kronleuchter.
Liberace, der in der ganzen Welt als „Mr Showmanship“ bekannt und beliebt war, wurde zu seinen Lebzeiten mit zwei Emmy Awards, sechs Goldenen Schallplatten und zwei Sternen auf dem Walk of Fame in Hollywood ausgezeichnet. Nach seinem Tode im Jahre 1987, nur wenige Monate nach seinem letzten Auftritt in der Radio City Music Hall in New York, wurde der große Entertainer mit der Schaffung dieses haarstrÄubend kitschigen Museum in der NÄhe des Strips geehrt.
Einen Besuch wert sind allein Liberaces Lieblingspianos fÜr seine BÜhnenauftritte – ein strassbesetztes Baldwin und ein mit Spiegeln ÜbersÄter KonzertflÜgel. Zu sehen gibt es auch seltenere Pianos, wie ein handlackiertes Pleyel, auf dem Chopin einst spielte, und ein Chickering-KonzertflÜgel, der Gershwin gehÖrte. Die Fahrzeugsammlung beinhaltet ein handlackiertes, rot-weiß-blaues Rolls-Royce-Cabrio, ein komplett mit Spiegelkacheln verkleideter Rolls-Royce sowie ein mit Österreichischem Strass besetzter Roadster.
Besonders fesselnd sind auch die Garderobe und der Schmuck des Entertainers. Hier findet man gefederte UmhÄnge, paillettenbesetzte AnzÜge und kostspielige Pelze, deren Sonderbarkeit gleichzeitig amÜsant und beÄngstigend ist.
Besucher sollten ihren Besuch so planen, dass sie an einer der kostenlosen FÜhrungen der leidenschaftlichen, doch selbstkritischen Liberace-Fans („Red Hatters“) teilnehmen kÖnnen. Die Zeiten kÖnnen im Voraus telefonisch erfragt werden.
BellagioDie Eingangshalle des Bellagio besticht durch eine 5,5 Meter hohe Decke mit 2000 handgeblasenen Glasblumen, die in allen mÖglichen Farben schimmern. Die Bellagio Gallery of Fine Art zeigt wechselnde AusstellungsstÜcke herausragender KÜnstler und der beeindruckende kÜnstliche See vor dem Eingang dieses Glanzpalastes erwacht jede Nacht mit mehr als 1000 choreografierten WasserfontÄnen zum Leben.
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