Reisehinweise

Kenia besitzt etwa 250 Landepisten (unterschiedlichster Qualität) und zahlreiche Fluglinien, die Nairobi mit Mombasa, Kisumu, Nanyuki, Malindi, Lamu und den Nationalparks und Reservaten Amboseli, Masai Mara und Samburu verbinden. Allerdings sind die Flüge, mit denen man relativ sicher und günstig weite Entfernungen überwinden kann, sehr schnell ausgebucht. Auch Kenias Eisenbahn ist ein beliebtes Fortbewegungsmittel, wenngleich die Wartung der Waggons und Gleise in den letzten Jahren deutlich vernachlässigt wurde. Die Züge sind im Allgemeinen pünktlich und wesentlich sicherer als Reisen mit dem Bus oder dem matatu (Minibus). Es besteht eine Verbindung von Mombasa nach Nairobi und weiter nach Malaba an der kenianisch-ugandischen Grenze.

Kenia hat ein dichtes Netz regelmäßig verkehrender Busse, matatus, Sammeltaxis und Privattaxis. Angesichts der weiten Entfernungen zwischen den Orten und des chaotischen Verkehrs auf den Landstraßen ist Radfahren weitgehend auf die Städte beschränkt.

Wer mit dem eigenen Wagen nach Kenia einreist, muss an der Grenze eine kostenlose Genehmigung für drei Monate beantragen. Voraussetzung ist ein gültiges carnet de passage. Zu beachten ist, dass es in Nordostkenia Strecken gibt, die nur mit polizeilicher Genehmigung befahren werden dürfen. Mietwagen sind in Kenia verhältnismäßig teuer; für die Fahrt in die Nationalparks etwa dennoch eine überlegenswerte Alternative. Die Straßen sind in Kenia im Allgemeinen in gutem Zustand.

Wer sich gerne auf dem Wasser fortbewegt, der wird eine Segelfahrt auf einer Dhau entlang der ostafrikanischen Küste sicherlich zu den schönsten und eindrucksvollsten Erlebnissen einer Keniareise zählen. Ausgangspunkt für die beliebtesten (und teuersten) Dhau-Kreuzfahrten ist Nyali auf dem Festland gegenüber Mombasa Island.

Nairobis Flughafen Jomo Kenyatta International ist die Drehscheibe des ostafrikanischen Luftverkehrs und bietet Flugverbindungen in zahlreiche europäische und amerikanische Städte. Inlandflüge sind von hier aus meist relativ günstig; von Europa aus kann man auch billige Charterflüge nach Mombasa buchen. Für internationale Flüge wird eine Flughafengebühr erhoben.

Zwischen Kenia und Tansania verkehren Busse. Die Hauptrouten führen von Mombasa oder Nairobi nach Dar es Salaam und von Nairobi nach Arusha und Moshi. Einmal wöchentlich fährt ein Zug von Voi in Kenia nach Moshi in Tansania. Mombasa ist mit Sansibar und Dar es Salaam auch durch Fähren und gelegentlich Dhaus verbunden.

Der Hauptgrenzübergang nach Uganda ist Malaba; wer aus Richtung Kisumu kommt, kann auch über Busia fahren. Nairobi und die ugandische Hauptstadt Kampala sind über Straße und Schiene miteinander verbunden. In Moyale gibt es einen von Reisenden und Überlandlastwagen stark frequentierten Grenzübergang nach Äthiopien. Zur Zeit gibt es keine Möglichkeit, auf dem Landweg von Kenia nach Somalia oder in den Sudan zu reisen bzw. umgekehrt.

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