Im Oktober/November beginnt die Trockenzeit und damit in vielerlei Hinsicht die schönste Zeit des Jahres: das Klima ist mild, die Luft klar, die Sicht wunderbar, und dank der vorausgegangenen Monsunregen grünt und blüht es überall im Land. Zwischen Februar und April geht die Trockenzeit zu Ende, und diese Zeitspanne ist die zweitgünstigste Reisezeit: Zwar ist die Sicht wegen des Dunstes etwas eingeschränkt, doch ist es warm und viele der herrlichen nepalischen Wildblumen stehen in Blüte. Im Dezember und Januar sind Wetter und Sicht gut, doch es kann empfindlich kalt werden: Die billigen Hotels in Kathmandu besitzen keine Heizung, obwohl es am Abend meist ziemlich frisch ist. Die übrige Zeit des Jahres ist zum Reisen wenig geeignet: Im Mai und Anfang Juni ist es in der Regel zu heiß und dunstig, und der Monsun von Mitte Juni bis September hüllt die Berge in Wolken und verwandelt Wanderwege und Straßen in Schlammpfade.
In Kathmandus Festkalender jagt ein Ereignis das andere. Dasain, landesweit im Oktober gefeiert, ist das wichtigste aller nepalischen Feste und geht mit den umfangreichsten Tieropfern des ganzen Jahres einher. Auf der Beliebtheitsskala gleich darauf folgt Tihar, das im November gefeiert wird und bei dem, im Gegensatz zu Dasain, die Tiere nicht geschlachtet, sondern geehrt werden. Ebenfalls landesweit begangen wird das Wasserfest Holi (März) und das Chaitra Dasain (April), ein weiterer schwarzer Tag für die Tiere. Zu den Hindu-Festen zählt das Gai Jatra (August), bei den Buddhisten wird das Buddha Jayanti (Mai) festlich begangen.
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