Sehenswürdigkeiten

Sollten Ihnen die Museen, Galerien und der Espresso nicht ausreichen, um Ihre Zeit in Italien auszufÜllen, so kÖnnen Sie zwischen den folgenden Optionen fÜr Adrenalin-SÜchtige wÄhlen: Mit ihren gut ausgezeichneten Wegen und den strategisch untergebrachten ZufluchtstÄtten eignen sich die italienischen Alpen hervorragend zum Langstrecken-Bergwandern. DarÜber hinaus gibt es eine FÜlle von exzellenten Skigebieten in den italienischen Alpen, vor allem natÜrlich in den Dolomiten, die eine besonders dramatische Kulisse bieten. Windsurfen und Segeln sind extrem populÄr und in den meisten StrandbÄdern kann man sowohl Boote als auch die entsprechende AusrÜstung mieten. Radfahren eignet sich hervorragend dazu, das Land kennenzulernen.

Cenacolo Vinciano Cenacolo Vinciano

Eines der weltweit bekanntesten Bilder: Leonardo da Vincis wundervolles WandgemÄlde "Das letzte Abendmahl" dekoriert eine Mauer des Cenacolo Vinciano, dem Speisesaal, der an die Kirche Santa Maria delle Grazie grenzt. Das Werk wurde in den Jahren zwischen 1495 und 1498 gemalt und stellt den Moment dar, in dem Jesus die Worte "Einer von euch wird mich betrÜgen'" aussprach. Das GemÄlde wurde ausgiebig restauriert.

Pompeji Pompeji

Pompeji wurde Opfer einer der weltweit berÜhmtesten VulkanausbrÜche. 2,3 Millionen Besucher kommen jÄhrlich, um den prachtvollen Ruinen von Pompeji einen Besuch abzustatten und dabei scheinen die alten Straßen so ÜberfÜllt zu sein, wie sie es wohl auch damals gewesen sein mÜssen. Seitdem Plinius der JÜngere den Ausbruch des Vesuvs im Jahre 79 n. Chr. beschrieben hat, ist die Stadt zum beliebten Inhalt von SchulbÜchern und Romanen sowie ein perfektes Thema fÜr die große Leinwand geworden.

Tal der Tempel Tal der Tempel

Die Via dei Templi fÜhrt mitten durch den archÄologischen Park und trennt diesen in zwei Gebiete. Die wichtigsten Tempel befinden sich auf der rechten Seite. Beim Tempel des Herkules handelt es sich um den Ältesten der fÜnf Tempel des Parks, die nachts alle wundervoll beleuchtet werden. In dem Komplex befindet sich auch ein Museum, in dem eine Sammlung von Artefakten beherbergt wird.

Schiefer Turm von Pisa Schiefer Turm von Pisa

Willkommen an der grÖßten architektonischen Fehlkonstruktion der Welt. Der Architekt des Turms, Bonanno Pisano, geriet in große Schwierigkeiten, als dieser begann, sich in Richtung SÜden zu neigen. Und dieser Zustand verschlimmerte sich um etwa 1 mm pro Jahr, was es aber zumindest Galileo Galilei ermÖglichte, Steine vom Glockenturm zu werfen, um seine Theorie von der Schwerkraft zu testen. Heute betrÄgt seine Neigung 4,1 m.

Kolosseum Kolosseum

Obwohl seine GrÖße noch immer jenes Reich in Erinnerung ruft, das mit Hilfe von EinschÜchterung, BrutalitÄt und nach unten gedrehten Daumen regierte, befindet sich das Kolosseum heute eher in einem recht demÜtigenden Zustand. Die Christen fressenden LÖwen haben sich in Straßenkatzen verwandelt (die alles fressen, unabhÄngig von der GlaubenszugehÖrigkeit) und zwischen den 50 000 SitzplÄtzen hÄufen sich GlimmstÄngel.

Mit seiner Errichtung wurde im Jahre 72 n. Chr. von Kaiser Vespasian begonnen, der hierzu das GrundstÜck von Neros privatem Park ausgewÄhlt hatte. Es wurde im Jahre 80 n. Chr. von seinem Sohn Titus eingeweiht. Die Einweihungsfeierlichkeiten dauerten 100 Tage und NÄchte, in denen etwa 5 000 Tiere geschlachtet wurden.

Nach dem Fall des Reichs wurde das Kolosseum sich selbst Überlassen und wucherte mit exotischen Pflanzen zu, da mit den wilden Bestien (Krokodile, BÄren, Tiger, Elefanten und Nilpferde usw.) ungewollt auch verschiedene Arten an Samen in die Arena gebracht worden waren. Im Mittelalter wurde das Kolosseum zu einer Festung, die von zwei der kriegsfÜhrenden Familien der Stadt besetzt wurde.

Es wurde mehrmals von Erdbeben beschÄdigt und spÄter als Travertin- und Marmor-Steinbruch fÜr den Palazzo Venezia und andere GebÄude benutzt. Trotz allem hat es nichts von seiner Statur eingebÜßt und ein Besuch lohnt sich auch heute noch.

San Gimignano San Gimignano

Obwohl nur noch 14 der ehemals 72 TÜrme vorhanden sind, ist San Gimignano eine wundervoll erhaltene mittelalterliche Stadt in der Toskana, die auch heute noch als Stadt der TÜrme bekannt ist. Die TÜrme spiegeln eine sehr streitsÜchtige Epoche der italienischen Geschichte wider.

Mit Zinnen versehene Palazzi und sich erhebende TÜrme sÄumen die grÖßten Piazzas der Stadt, wobei der Torre Grossa mit seinen 54 m den hÖchsten Turm darstellt. Eine romanische Kathedrale, eine Festungsruine, eine mit Fresken verzierte Kirche und ein Museum, in dem Werke der Sieneser und der Florentinischen Schule ausgestellt werden, runden den speziellen Charme dieser Stadt ab.

Florenz Florenz

Die kulturelle und historische Bedeutung von Florenz (oder Firenze) ist einfach ÜberwÄltigend. Florenz zÄhlt zu den schÖnsten und stimmungsvollsten StÄdten Italiens, die auch heute noch stark dem kleinen Zentrum aus dem SpÄtmittelalter Ähnelt, welches so sehr zur kÜnstlerischen und politischen Entwicklung Europas beigetragen hat.

Seine wundervollen GebÄude, die beeindruckenden Galerien und die mit SchÄtzen ÜberfÜllten Kirchen sind ein Zeugnis der florentinischen Liebe zum Detail. Auch lange nachdem Florenz an politischer und wirtschaftlicher Bedeutung verloren hatte, hat Florenz seine elegante Erscheinung beibehalten: die Skyline, die rostroten DÄcher und erhabenen Kuppeln sind in der Tat sehr pittoresk.

Der Ruhm von Florenz ist stark in seiner Vergangenheit verwurzelt. Die Stadt wurde Über mehrere Jahrhunderte von der Familie Medici beherrscht, welche in ihrer Rolle als MÄzen den Einfluss der Renaissance auf die Stadt fÖrderte. Sie hinterließen unauslÖschliche Spuren in der Stadt: Ihr Familienwappen mit den sechs Kugeln schmÜckt noch heute viele Öffentliche GebÄude und die FÖrderung zahlreicher Kunstformen seitens der Medici ist in den Straßen der Stadt kaum zu Übersehen.

Amalfi-KÜste Amalfi-KÜste

Die Amalfi-KÜste erstreckt sich Über 50 km, von dem auf einem Felsvorsprung gelegenen Sorrent bis nach Salerno und zÄhlt zu den schÖnsten KÜstenstreifen Europas. Die Straße fÜhrt Über die engen Biegungen und Kurven der KlippenkÜste, wobei man einen herrlichen Blick Über das blaue Wasser hat und an Postkarten-DÖrfern vorbeifÄhrt, die wie SpielzeughÄuser auf den Klippen liegen.

Nach dem Verlassen von Sorrent stÖßt man zuerst auf das außergewÖhnlich schÖne Positano. Hier schweben gestaffelte rosa- und honigfarbenen HÄusern prekÄr Über dem schillernden Meer, entfernt von den großartigen CafÉs und Hotels.

Als nÄchstes kommt Amalfi. Ihr ehemaliger Status als hÖchste Seemacht, die mit Pisa und Genua rivalisierte, ist vom antiken Arsenal und dem beeindruckenden Dom aus nicht zu Übersehen.

Ravello liegt wie ein Balkon Über der Bucht. In seinem Dom befindet sich eine interessante Kanzel mit sechs eingravierten LÖwen. DarÜber hinaus zÄhlen zahlreiche Villen und ihre prachtvollen GÄrten zu seinen Attraktionen.

In Salerno trifft man auf alle Epochen: von den Etruskern Über die RÖmer bis hin zum Mittelalter. UnglÜcklicherweise wurde die Stadt wÄhrend des Zweiten Weltkriegs stark beschÄdigt und wurde zu einem der StÜtzpunkte der Alliierten auserwÄhlt.

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