Sehenswürdigkeiten

In Istanbul kÖnnen Sie zahlreiche tÜrkische Traditionen kennenlernen, wie beispielsweise den Besuch in einem hamam (Dampfbad) und eine Partie Backgammon bei duftendem Tee. Sollten Sie hingegen eine etwas westlichere, sportlichere Art von Erfahrung suchen, haben Sie die Wahl der Qual. Machen Sie zum Beispiel einen Spaziergang: Istanbul eignet sich hervorragend, um einen Erkundungsspaziergang zu machen.

Topkapı-Palast Topkapı-Palast

ZurÜck bei Selim dem SÄufer, der in die Badewanne fiel, nachdem er zu viel Champagner getrunken hatte und İbrahim dem VerrÜckten, der seinen Verstand verlor, nachdem er vier Jahre lang in dem anrÜchigen Palast kafes (KÄfig) eingesperrt gewesen war. Seitdem ist der berÜhmte Topkapı-Palast zum Gegenstand zahlreicher farbenprÄchtiger Geschichten geworden.

Mehmet der Eroberer ließ den ersten Topkapı-Palast kurz nach der Eroberung im Jahre 1453 errichten und lebte schließlich hier bis zu seinem Tod im Jahre 1481. Die folgenden Sultane lebten in dieser einzigartigen Umgebung bis ins 19. Jh. Mahmut II. hat als Letzter diesen Palast bewohnt. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich der Topkapı-Palast zwar stark verÄndert, sein Grundentwurf mit den vier HÖfen blieb allerdings unverÄndert. Versuchen Sie, frÜh in den Topkapı-Palast zu gehen und statten Sie als erstes dem Harem einen Besuch ab, bevor es dort zu voll wird.

Werfen Sie zuerst einen Blick auf die verzierten Strukturen des gepflasterten Platzes direkt beim Tor, bevor Sie schließlich durch das Kaiserliche Tor (Bab-ı HÜmayun) des Topkapi-Palastes schreiten. Dies ist der Brunnen von Sultan Ahmet III., den der Sultan selbst im Jahre 1728 errichten ließ. Sein Vorliebe fÜr Tulpen war so groß, dass sein Reich auch das "Zeitalter der Tulpen" genannt wurde.

Blaue Moschee (Moschee von Sultan Ahmet) Blaue Moschee (Moschee von Sultan Ahmet)

Ein Triumph der Harmonie, der Proportionen und der Eleganz: Die Moschee von Sultan Ahmet (bekannt als die Blaue Moschee) hat insgesamt 6 Minarette und besitzt den grÖßten Hof aller osmanischen Moscheen. Auch das Innere der Moschee ist Äußerst prachtvoll: Die blauen Kacheln, die diesem GebÄude den inoffiziellen Namen verleihen, belaufen sich auf mehrere zehntausend StÜck. DarÜber hinaus hat die Moschee 260 Fenster und extrem viel Platz zum Beten.

Um die Bauart der Moschee richtig wÜrdigen zu kÖnnen, sollten Sie sich ihm aus der Mitte des Hippodroms nÄhern, anstatt vom Sultanahmet-Park aus durch die Menschenmassen zu laufen. Sobald Sie sich im Hof befinden, der dieselbe GrÖße hat wie der Innenraum der Moschee, kÖnnen Sie die perfekten Proportionen des GebÄudes bewundern.

Im Inneren der Moschee ziehen die Buntglasfenster und die Kacheln sofort die Aufmerksamkeit auf sich. Obwohl es sich bei den Fenstern um neue Fenster handelt, haben sie die gleiche Leuchtkraft wie die Originale, die aus Venedig stammten. Von hier aus sehen Sie auch sofort, warum die Struktur der zwischen 1606 und 1616 errichteten Blauen Moschee sehr viel solider ist, als jene der ein Jahrtausend zuvor gebaute Hagia Sophia: Vier riesige SÄulen in Form von ElefantenfÜßen tragen die Kuppel, eine weniger elegante dafÜr aber sehr viel stabilere LÖsung.

İstanbul Archaeological Museum İstanbul Archaeological Museum

Das GebÄude ist in drei Museen unterteilt: Das ArchÄologie-Museum, das Museum der alten orientalischen Werke und das gekachelte Haus. In diesem Komplex wird die von dem ArchÄologen Osman Hamdi (1842-1910) wÄhrend des 19. Jh. zusammengestellte Sammlung des Palastes aufbewahrt. In den Museen befinden sich zahlreiche rÖmische Sarkophage, tÜrkische faïence (glasierte Tonware) und hethitische Artefakten.

Das erste GebÄude nach dem Eingang ist das Museum der alten orientalischen Werke. Es wurde von Alexander Vallaury entworfen und im Jahre 1883 errichtet, um die Akademie der Feinen KÜnste zu beherbergen. Von hier aus hat man einen phantastischen Blick Über den Park. In diesem Museum werden anatolische StÜcke aus dem Hethitischen Reich und prÄislamische StÜcke aus dem Osmanischen Reich ausgestellt.

Eine rÖmische Statue des Gottes Bes begrÜßt Sie hingegen, sobald Sie das ArchÄologie-Museum auf der anderen Seite des Hofes betreten. Wenn Sie im Raum 1 nach links und dann weiter in die dahinterliegenden schwach beleuchteten RÄume gehen, stoßen Sie auf die wichtigsten SchÄtze des Museums: Hier sind Sarkophage aus der KÖniglichen Nekropole von Sidon ausgestellt.

In der anschließenden Galerie im Erdgeschoss befindet sich das Kinder-Museum. Kinder sind in der Regel sehr beeindruckt von dem riesigen Modell des Trojanischen Pferdes, in das sie hineinklettern kÖnnen. Neben dem Kinder-Museum befindet sich die "Galerie der an Istanbul grenzenden Kulturen" mit einer byzantinischen Sammlung, die ein atemberaubendes Mosaik umfasst, auf dem Orpheus dargestellt wird sowie ein ebenso beeindruckendes kleines Mosaik der heiligen Eudocia.

Beim letzten GebÄude des Komplexes handelt es sich um das farbenprÄchtige Gekachelte Haus des Sultans Mehmet dem Eroberer. Das Älteste noch vorhandene nicht-religiÖse GebÄude in Istanbul wurde im Jahre 1472 als Außenpavillon des Topkapı-Palastes errichtet und zu Sportveranstaltungen genutzt.

Hagia Sophia Hagia Sophia

Kaiser Justinian (527-65) ließ die Hagia Sophia (auch Kirche der GÖttlichen Weisheit genannt) errichten, um seinen BemÜhungen, die Bedeutung des RÖmischen Reiches wiederherzustellen, Ausdruck zu verleihen. Bis zum Jahre 1453 galt sie als die grÖßte Kirche des Christentums. Von Mehmet dem Eroberer wurde sie dann in eine Moschee konvertierte, bis AtatÜrk sie schließlich im Jahre 1935 zu einem Museum erklÄrte.

Als Justinian die Moschee vor 1500 Jahren das erste Mal betrat, rief er: "Ehre sei Gott, dass er mich eines solchen Meisterwerks fÜr wÜrdig befand. Oh, Salomon! Ich habe dich Übertroffen!". Wenn man das GebÄude heute betritt, fÄllt es einem nicht schwer, seinen selbstherrlichen Ton zu entschuldigen. Das Innere der Moschee mit ihrer prachtvollen Decke, die sich in Richtung Himmel erhebt, ist so erhaben schÖn, dass viele, die sie das erste Mal betreten, fÖrmlich in Stille versinken.

TraditionsgemÄß verfÜgt jede Moschee Über einen hamam (Bad), der entweder in den GebÄudekomplex integriert ist oder sich direkt neben ihm befindet. Die Hagia Sophia war diesbezÜglich keine Ausnahme. Das elegante symmetrische GebÄude, das als Haseki HÜrrem Hamamı (BÄder der Lady HÜrrem) bekannt ist, wurde in den Jahren 1556-57 von Sinan entworfen und schließlich auf der gegenÜberliegenden Straßenseite errichtet. Dieser Hamam ist nur einer von 32 von Sinan entworfenen Hamams, wird aber als sein bestes Werk angesehen. Er war bis zum Jahr 1910 in Betrieb und beherbergt heute ein TeppichgeschÄft, das vom Kulturministerium betrieben wird.

Kapalı çarşı (Großer Bazar) Kapalı çarşı (Großer Bazar)

Der Kapalı çarşı (Großer Bazar) gilt seit der Mitte des 15. Jh. als das Einkaufsmekka schlechthin. Damals wurde das ehemalige kleine Lager von einem Schwall an HÄndlern in einen wimmelnden Bazar verwandelt, in dem von Teppichen bis hin zum KÜmmel alles verkauft wurde. Heute ist er ein phantastischer, ungeheuerlicher, labyrinthÄhnlicher Einkaufsbazar, in dem es zugeht wie in einem Taubenschlag.

In den Touristenshops in den Hauptstraßen wird jede Menge glitzernder Kleinkram verkauft, aber sobald Sie in die etwas versteckteren Straßen kommen, finden Sie auch heute noch "Istanbullus", die Ihnen Stoff am Meter, einen goldenen Armreif fÜr den Geburtstag Ihrer Tochter, ein schÖnes handgemachtes vergoldetes "Auge" zum Abwehren des Teufels oder einen antiken Teppich verkaufen mÖchten. Bereiten Sie sich gut auf den Besuch vor! Sie sollten gute Laune mitbringen und genÜgend Energie haben, um mit den Hunderten von VerkÄufern ein freundliches SchwÄtzchen zu halten, die versuchen werden, Sie in ihre LÄden zu locken. Lassen Sie vor allem den ReisefÜhrer im Hotel und lassen Sie sich einfach treiben.

Die Straßen dieses verwirrenden Labyrinths waren ehemals nach den in ihnen verkauften Ware benannt (Spiegelmacher-, PerlenhÄndler-, Fesmacher-Straße usw.) und auch heute noch ist es mÖglich, wertvolle Edelsteine, alte MÜnzen und handgemachten Schmuck in der Juwelier-Straße zu erstehen. DarÜber hinaus ist der Große Bazar auch fÜr seine SchnÄppchen-Abteilung bekannt, in der Sie Felle, Lederwaren, Kilims und viele Arten von handgemachten SÜßigkeiten kaufen kÖnnen. Und vergessen Sie dabei Ihre gute Laune nicht!

Lonely Planet

Istanbul erkunden

Erweiterte Web-Suche nach Istanbul

Sponsoren-Links

"Angebote Istanbul Urlaub"
Sensationelle Angebote: Urlaub in Istanbul zu Spitzenpreisen!lastminute.de/urlaubistanbul
"Ihre Istanbul Reise im Angebot bis zu 65% günstiger"
Ihre Istanbul Reise buchen. Sonderangebote bis 65% günstiger.www.ab-in-den-urlaub.de
"Istanbul - Preisvergleich aller Veranstalter"
Urlaub, Reisen & Hotels jetzt 45% 55% bis zu 65% günstiger buchen.www.preisvergleich.de
"Istanbul - Günstige Pauschalreisen bei Opodo"
Pauschalreisen bei Opodo, mit Geld-zurück-Garantie und TÜV-geprüft.www.opodo.de
So werden Sie Sponsor...
© 2009 Lonely Planet Publications Pty Ltd. Alle Rechte vorbehalten.
Gemeinsam mit unseren Partnern bemühen wir uns um möglichst neutrale und wahrheitsgetreue Informationen. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Angaben übernehmen wir jedoch keine Gewähr. Wir empfehlen Ihnen in jedem Fall sich vor Ihrer Abreise bei den zuständigen Stellen über Einreisebestimmungen, Sicherheitshinweise, Impfungen etc. zu erkundigen.
Copyright © 2009 Yahoo! Alle Rechte vorbehalten. Datenschutz - AGB - Impressum - Rechtlicher Hinweis - Billigflüge - Copyright-Richlinien