Am besten lässt sich Irland mit dem Auto bereisen, da viele Sehenswürdigkeiten nicht mit öffentlichen Transportmitteln zu erreichen sind. Jedoch ist das Mieten eines Autos teuer und während der Hochsaison sollte man zur Sicherheit schon von zu Hause aus einen Wagen buchen. Wie in Großbritannien herrscht auch in Irland Linksverkehr. Die Größe des Landes kann täuschen - das Herumreisen mit öffentlichen Transportmitteln ist gar nicht so einfach, wie man vielleicht denken mag. Zwar sind die Busverbindungen im Allgemeinen gut und die Entfernungen nicht allzu groß, aber nur selten gelangt man in einer geraden Linie von einem Ort zum anderen. Im Winter werden die Busverbindungen drastisch reduziert und viele Routen verschwinden nach September einfach vom Plan. Bahnfahren ist besonders teuer. Das Netz weist große Lücken auf und die Häufigkeit von Zügen lässt oft zu wünschen übrig. Neben den vielen Wandermöglichkeiten ist Radfahren eine tolle Art und Weise, das Land kennen zu lernen - wenn einem Berge, schlechte Straßen und nasses Wetter nichts ausmachen. In den Touristeninformationsbüros sind Radwanderkarten für die jeweiligen Gebiete erhältlich. West Cork eignet sich besonders gut zum Radfahren.
Von vielen europäischen Städten werden direkte Flugverbindungen u. a. nach Belfast, Dublin, Shannon oder Cork angeboten. Die Flughafengebühren sind im Preis inbegriffen. Wer mit dem Auto anreist, kann entweder die Direktfähre von den französischen Orten St. Malo, Cherbourg, Le Havre, Roscoff und Brest nehmen oder aber über England fahren. In diesem Fall bietet sich z. B. eine Überfahrt von Calais nach Dover an sowie eine zweite Überfahrt von Holyhead in Wales nach Dublin. Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Fährverbindungen, über die man sich bei der Irischen Fremdenverkehrszentrale oder in Reisebüros informieren kann.
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