Sehenswürdigkeiten

Sowohl zu Fuß in den wundervollen Bergen des Nordens als auch auf dem Kamel in der WÜste von Rajhastan zÄhlt Trekking zu den beliebtesten AktivitÄten von Indienreisenden. Es gibt aber auch durchaus weniger komplizierte MÖglichkeiten, wie beispielsweise Skifahren, Wildwasser-Rafting sowie (gen SÜden) Schwimmen und Schnorcheln.

Jaisalmer Fort Jaisalmer Fort

Dies ist die wahrscheinlich lebhafteste Festung Indiens. Etwa 25% der Älteren StadtbevÖlkerung lebt innerhalb der Festungsmauern. Versteckte HÄuser, mit kaleidosopischen Spiegeln verkleidete GeschÄfte und StÄlle und mit Stickereien verzierte Kleidung im Rajasthani-Stil.

Traurigerweise leidet die Festung unter den TouristenschwÄrmen aber auch unter der GleichgÜltigkeit seitens der Regierung und steht auf der Liste der 100 am meisten gefÄhrdeten WeltdenkmÄler. Die Festung wurde im Jahre 1156 von dem Radschput-Herrscher Jaisala errichtet. Sie thront auf den 80 m hohen Trikuta-Bergen. Man gelangt durch eine Reihe massiver Tore in die Festung, die auf einen großen Hof fÜhren. Auf diesen Hof blickt der ehemalige siebenstÖckige Maharadscha-Palast. Der 360°-Grad-Blick von seiner Spitze ist einfach spektakulÄr.

Kerala Backwaters Kerala Backwaters

Die Backwaters (WasserlÄufe) an der KÜste Keralas sind ein weites Netz an Lagunen, Seen, FlÜssen und KanÄlen. Durch die Backwaters zu reisen, stellt eines der Highlights des Kerala-Besuchs dar. Die grÖßeren Boote sind motorisiert, viele kleinere Boote werden jedoch durch das Stoßen mit einer langen Bambusstange angetrieben.

Die Boote Überqueren flache, von Palmen gesÄumte und mit chinesischen Fischernetzen ÜbersÄte Seen und fahren enge, schattige KanÄle entlang, in denen coir (Kokosnussfasern), copra (getrocknetes Kokosnussfleisch) und CashewnÜsse verladen werden. Entlang des Weges befinden sich kleine Siedlungen, in denen die Menschen auf engen, nur wenige Meter breiten Landzungen zusammenleben.

Obwohl sie hier so gut wie vollkommen von Wasser umgeben sind, schaffen sie es trotzdem noch irgendwie, KÜhe, Schweine, HÜhner und Enten zu halten und kleine GemÜsegÄrten anzubauen. Sie zÜchten Garnelen und Fische, wozu auch der hochgeschÄtzte "karimeen" zÄhlt und fischen MeeresfrÜchte mit der Hand, die spÄter mit Kohlenstaub verbrannt werden, um so Kalk herzustellen.

Im FremdenverkehrsbÜro erhalten Sie den The Backwaters of Kerala Tourist Guide, in dem sÄmtliche Backwater-Touren in Kerala aufgefÜhrt sind. In der BroschÜre finden Sie auch Preise und die entsprechenden Nummern, um telefonisch eine Tour buchen zu kÖnnen. Weitere Informationen sind auf ihrer Webseite erhÄltlich.

Taj Mahal Taj Mahal

Das Taj Mahal, das als extravagantestes Bauwerk, das je aus Liebe errichtet wurde, gilt, ist fÜr Touristen das Wahrzeichen Indiens schlechthin. Viele haben in der Vergangenheit versucht, seine SchÖnheit in Worte zu fassen, aber selbst den Dichtern der damaligen Zeit ist es nicht gelungen, diesem wundervollen GebÄude gerecht zu werden.

Dieses eindrucksvolle Mausoleum aus weißem Marmor scheint heute noch genauso unbefleckt zu sein, wie zu dem Zeitpunkt als es errichtet wurde, auch wenn die Sorge um das Taj aufgrund der steigenden Luftverschmutzung in den letzten Jahren stetig zunimmt.

Das Taj Mahal wurde von Großmogul Shah Jahan zum Gedenken an seine zweite Frau Mumtaz Mahal errichtet, die im Jahre 1631 im Kindbett starb. Der Tod von Mumtaz soll dem Herrscher so großes Leid beschert haben, dass sein Haar Über Nacht ergraut sein soll.

Das Taj Mahal erreicht man Über einen Außenhof, dessen drei Tore in den Westen, den SÜden und den Osten blicken (die meisten Touristen kommen durch das Westtor, welches am nÄchsten am Parkplatz liegt). Um in das Innere zu gelangen, muss man durch das große rote Eingangstor aus Sandstein an der SÜdseite des Vorhofs gehen, in welches Verse aus dem Quran auf Arabisch eingraviert sind.

Das Taj Mahal wurde auf einer erhobenen Marmorplattform am nÖrdlichen Ende des ornamentalen Gartens errichtet. SÄmtliche Ecken der Plattform sind mit dekorativen weißen Minaretten verziert. Die rote Sandsteinmoschee im Westen der Hauptstruktur stellt einen wichtigen Treffpunkt fÜr die Muslime Agras dar.

Besonders beeindruckend ist das Taj Mahal im Sonnenuntergang, in dem der weiße Marmor zuerst einen goldenen Schein annimmt, der dann durch das wechselnde Licht langsam rosafarben, rot und schließlich blau wird.

Mumbai Mumbai

Der Bubblegum-Glamour der Bollywood-Filme, Einkaufszentren mit Designer-Klamotten, Cricket auf dem Oval Maidan, Familien, die am Strand von Chowpatty spazierengehen und bhelpuri essen, rote Doppeldeckerbusse die in Verkehrsstaus feststecken und die berÜchtigten "cages" des Rotlichtviertels: das ist Mumbai.

Dieses Tauziehen um die Seele der Stadt vollzieht sich vor dem Hintergrund einer viktorianischen Stadtlandschaft, die eher an eine wohlhabende englische Industriestadt des 19. Jh. erinnert, als an irgendetwas, was man sich am Rande des Arabischen Meeres erwarten wÜrde. Die Stadt bietet ihren Besuchern ein vibrierendes Straßenleben, das beste Nachtleben Indiens und jede Menge Bazare.

Das moderne Mumbai, das Über ein Reihe von miteinander verbundenen Inseln verteilt ist, stellt den industriellen Knotenpunkt Indiens dar. Hier wird von Textilien bis Petrochemikalien alles hergestellt und die Gesamtproduktion Mumbais macht die HÄlfte des indischen Außenhandels aus. Hier befindet sich der indische Aktienmarkt - die Bombay Stock Exchange - und es sind PlÄne in Vorbereitung, nach denen Nordmumbai in eine Wolkenkratzer-Stadt wie Singapur verwandelt werden soll. Der aufkommende Wohlstand wirkt sich wie ein krÄftiger Magnet auf die Armen aus den lÄndlichen Gebieten aus, die in Scharen die Slums Mumbais bevÖlkern, wodurch die Spannungen zwischen den stark veramten Stadtteilen stetig zunehmen.

Darjeeling Darjeeling

In der Mitte des 19. Jh. wurde in Darjeeling ein Erholungszentrum fÜr die britischen Truppen eingerichtet, wodurch die Stadt schnell zur bevorzugten "Hill Station" der Briten wurde. Sie bietet Besuche buddhistischer KlÖster, Touren zu Teeplantagen, Einkaufsbummel Über geschÄftige Basare und Wanderungen in der Gebirgsregion im Norden.

Darjeeling erstreckt sich in einer HÖhe von Über 2100 m im hohen Norden West-Bengalens Über einen Bergkamm. Wie bei vielen Orten im Himalaya besteht das halbe VergnÜgen schon in der Anfahrt: Darjeeling erfreut sich einer einmaligen Attraktion in Form der berÜhmten Schmalspurbahn, die sich in Kurven und Serpentinen in einer 10-stÜndigen Plackerei, Ruß und Rauch ausstoßend, von der Ebene hochwindet.

Zu den HÖhepunkten der Stadt zÄhlt der Passenger Ropeway, der erste Sessellift, der in Indien gebaut wurde. Er verbindet Darjeeling mit dem weit unten am Little Ranjit Fluss gelegenen Singla Bazaar. Dies ist ein wunderbarer Ausflug, der fÜr nicht-schwindelfreie Personen allerdings ungeeignet ist. Leider fÄhrt der Sessellift nicht immer, daher sollten Sie vorher anrufen und sich vergewissern, dass die Anlage in Betrieb ist. In der NÄhe liegt der "Zoological Park", in dem sibirische Tiger und seltene kleine Pandas (KatzenbÄren) unter traurigen Bedingungen leben. Wer sich Über den komplexen Prozess der Teeherstellung informieren mÖchte, kann die Happy Valley Tea Estate besuchen. Im imposanten Gymkhana Club, einst Klubhaus der Briten, kann man den Tee in idealem Ambiente kosten.

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