Reisetipps

  • PreisgÜnstiges Zimmer: 100-500
  • Hotel mittlerer Kategorie: 300-4600
  • Hotel gehobener Kategorie: 4600-9000


  • PreisgÜnstige Mahlzeit: 1-45
  • Restaurant mittlerer Kategorie: 45-120
  • Restaurant gehobener Kategorie: 120-230
  • Bei der Planung einer Indien-Reise ist das Klima ist ein entscheidender Faktor. Dabei sollte man nicht vergessen, dass sich die klimatischen Bedingungen im hohen Norden stark von denen des extremen SÜdens unterscheiden.

    Man kann das indische Klima in drei verschiedene Jahreszeiten unterteilen: die heiße, die feuchte (Monsun) und die kÜhle Saison, die im Norden lÄnger andauert als im SÜden. Die meisten Besucher ziehen es vor, Indien in der kÜhleren Jahreszeit einen Besuch abzustatten: von November bis etwa Mitte Februar.

    Im Februar beginnt es, in den nÖrdlichen Ebenen Indiens langsam wÄrmer zu werden, ab April bzw. Mai wird es richtig heiß, wobei die Hitze im Juni ihren HÖhepunkt erreicht. In Zentralindien sind Temperaturen von 45°C und hÖher nichts außergewÖhnliches. Und in SÜdindien ist die Hitze in dieser Zeit unertrÄglich.

    Ende Mai machen sich in einigen Gebieten die ersten Vorboten des Monsun bemerkbar: hohe Luftfeuchtigkeit, GewitterstÜrme, kurze RegenfÄlle und StaubstÜrme, die den Tag zur Nacht werden lassen. In der heißen Jahreszeit sollte man das Flachland lieber verlassen und sich in das kÜhlere HÜgelland begeben, wo es in dieser Zeit am angenehmsten ist, wodurch diese Gebiete natÜrlich in dieser Zeit auch recht gut besucht sind.

    Mit dem Monsun kommt schließlich auch der Dauerregen, der normalerweise um den 1. Juni im tiefen SÜden beginnt, sich dann langsam nach Norden vorarbeitet und sich letztendlich Anfang Juli Über das gesamte Land ausbreitet. Der Hauptmonsun kommt aus SÜdwesten, wÄhrend die SÜdostkÜste (und das sÜdliche Kerala) immer wieder von kurzen und feuchten Nordostmonsunen betroffen ist, die von Mitte Oktober bis Anfang Dezember auftreten.

    Aber richtig kÜhl wird es auch in dieser Jahreszeit nicht: das heiße, trockene und staubige Wetter wird schlicht und ergreifend durch Hitze, Feuchtigkeit und Matsch ersetzt. Es regnet zwar nicht den ganzen Tag dafÜr aber normalerweise jeden Tag. Zusammen mit der darauf folgenden Sonne bildet sich dann ein ermÜdendes Dampfbad-Milieu.

    Im Oktober endet der Monsun dann in den meisten Teilen des Landes. Das ist der Moment, in dem die meisten Touristen nach Indien reisen, wobei es dann bereits zu spÄt ist, um Ladakh einen Besuch abzustatten (Mai bis Oktober ist hier die optimale Reisezeit). Im Oktober und November ist es im Allgemeinen nicht allzu heiß und auch nicht zu kalt (im Oktober kann es in manchen Regionen noch warm und/oder feucht sein). Im Winter (Mitte Dezember bis Mitte Januar) kann es in Delhi und anderen nÖrdlich gelegenen StÄdten vor allem wÄhrend der Nacht erstaunlich kalt werden und im hohen Norden herrscht sogar klirrende KÄlte. Im tiefen SÜden nimmt das Wetter in dieser Zeit hingegen angenehme Temperaturen an.

    Sie sollten sich vor Ihrer Reise Über die Daten besonderer FestivitÄten informieren, da in dieser Zeit nicht nur ein riesiges Chaos herrscht sondern auch die Preise in die HÖhe schießen. Im Mai/Juni finden keine besonderen Feste statt. Zwischen November und MÄrz finden die meisten Hochzeiten statt. In dieser Zeit ist die Wahrscheinlich recht groß, dass Sie zumindest eine dieser lebendigen Prozession durch die Straßen ziehen sehen.

    Indien bietet eine FÜlle von eindrucksvollen Festen, von denen einige so spektakulÄr sind, dass Sie sie nicht versÄumen sollten. Den Reigen erÖffnet jedes Jahr im Januar das weltliche Republic Day Festival in Delhi, das mit Elefanten, einem Umzug, viel militÄrischem Pomp und indisch-fÜrstlichem Glanz aufwartet. Holi im Februar/MÄrz ist eines der ausgelassensten Hindu-Feste in Nordindien. Durch dieses Fest wird der FrÜhling eingeleitet. An diesem Tag ÜberschÜtten sich die Menschen gegenseitig mit viel flÜssiger Farbe und rotem Puder.

    Das zehntÄgige schiitische Muharram-Fest, das auch im Februar/MÄrz stattfindet, erinnert an das MÄrtyrertum von Mohammeds Enkel. Es wird mit einer großen Parade begangen, und demÜtige BÜßer geißeln sich in religiÖsem Eifer mit Peitschen. Am besten beobachtet man es in Lucknow, der bedeutendsten schiitischen Stadt Indiens. Sein Datum variiert basierend auf dem islamischen Kalender. Das große Kumbh Mela-Fest gedenkt eines alten Kampfes zwischen GÖttern und DÄmonen um einen Krug (kumbh), in dem der Nektar der Unsterblichkeit enthalten ist. WÄhrend des Gerangels fielen angeblich vier Tropfen GÖttertrank aus dem Krug und landeten in Allahabad, Haridwar, Nasik und Ujjain. Auch das Mela-Fest findet alle drei Jahre abwechselnd in einer dieser StÄdte statt. Das nÄchste Kumbh Mela findet im Jahr 2007 in Nasik statt.

    Verwechseln Sie das große Rath Yatra (Wagenfestival) nicht mit einem Autorennen. Bei diesem Spektakel, das im Juni/Juli in Puri stattfindet, geht der riesige Tempelwagen des Gottes Jagannath, von Tausenden eifriger GlÄubiger gezogen, auf seine jÄhrliche Reise. Eines der grÖßten Ereignisse des Jahres in Kerala ist das Nehru Cup Snake Boat Race auf den Backwaters von Alappuzha (Alleppey), das am zweiten Samstag im August ausgetragen wird.

    Das Fest Ganesh Chaturthi im August/September ist dem beliebten elefantenkÖpfigen Gott Ganesh geweiht. Es wird vielerorts gefeiert, mit besonderer Inbrunst jedoch in Mumbai und Pune. Es werden Schreine aufgestellt, KnallkÖrper gezÜndet, Tonfiguren in FlÜsse oder ins Meer getaucht und jeder versucht zu vermeiden, dabei den Mond anzuschauen.

    Im September/Oktober findet das Dussehra (Durga Puja) Festival, bei dem es sich wahrscheinlich um das spektakulÄrste Fest in Kullu, Mysore, West-Bengalen und Ahmedabad handelt.

    Im Oktober/November findet das große, farbenfrohe Camel Fair in Pushkar (Rajasthan) statt. Diwali (oder Deepavaali) ist das frÖhlichste Fest der Hindus und wird Über fÜnf Tage im Oktober/November gefeiert. Bei dieser Feier zu Ehren einer Reihe von GÖttern spielen vor allem SÜßigkeiten, Öllampen und KnallkÖrper eine Rolle.

    Die wichtigsten Feste sind in der Regel Feiertage. Diese variieren von Staat zu Staat.

    Lonely Planet

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