Das zerrissene InselgelÄnde hat im Laufe der Zeit eine widerstandsfÄhige, unabhÄngige Kultur unter den NachkÖmmlingen der Bauern und Krieger hervorgebracht, die der Tyrannei des mittelalterlichen Skandinaviens entflohen waren. In dem neuen, noch unbesiedelten Land erbauten sie robuste Siedlungen und HÖfe und begrÜndeten mit den Sagas eine reiche literarische Kultur, in der von KÄmpfen, Schlachten, Helden, Religionen und Fremdherrschaft erzÄhlt wird, die auf historischen Begebenheiten beruhen. Die Sagas zÄhlen zu den besten Werken des Mittelalters. Island hat auch einige bedeutende Namen zur modernen Literatur beigesteuert. Halldór Laxness, der wohl berÜhmteste Autor Islands, erhielt 1955 den Nobelpreis fÜr Literatur. Die traditionelle Musik - zumeist Hirtenlieder und melancholische Wiegenlieder, ist nach wie vor populÄr, wÄhrend die Ex-LeadsÄngerin der Sugarcubes, BjÖrk, schwindelerregende, internationale Erfolg verbucht. Die KÜche Islands ist modern und verarbeitet viel frischem Fisch und MeeresfrÜchte sowie Lammfleisch. Wer bringt es Übers Herz, die niedlichen, kleinen VÖgel zu essen? Papageientaucher stehen auf der Insel Heimaey auf fast allen Speisekarten und viele Gourmetrestaurants servieren Lummen (Svartfugl).
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