Jedes Jahr nach dem 31. August wird die Bremse gezogen und die islÄndische Touristensaison kommt bald darauf zum Stillstand. Viele Hotels, Herbergen und Campings außerhalb der Hauptstadt schließen, die Frequenz der Busverbindungen nimmt abrupt ab oder sie werden bis zum nÄchsten Mai oder Juni eingestellt, das Hochland im Landesinneren wird unpassierbar und sogar die Papageientaucher und Wale machen sich in sÜdlichere Gefilde davon. Aber die Natur Islands ist das ganze Jahr Über faszinierend. Wem kurze, dunkle Tage und eisige Temperaturen nichts ausmachen, findet in Reykjavík immer noch genÜgend Bustouren fÜr AusflÜge, und fÜr die HÄrte der Jahreszeit entschÄdigt das Schauspiel der Ätherischen Nordlichter.
Der wichtigste landesweite Feiertag ist derUnabhÄngigkeitstag (17. Juni), der mit bunten Paraden, Straßenmusik und -tanz, Freilufttheater und allgemeinem VergnÜgen gefeiert wird. Andere landesweite Feste sind: Sjómannadagurinn (erste Juniwoche). Zur Feier der Seefahrer werden Schwimmwettbewerbe, Tauziehen und RettungsmanÖver auf See veranstaltet. Mitsommerfest (24. Juni). Der Überlieferung nach werden dem Mittsommernachtstau magische HeilkrÄfte zugeschrieben. Sich nackt in ihm zu wÄlzen soll 19 verschiedene Gesundheitsprobleme heilen.Sumardagurinn Fyrsti (3. Donnerstag im April), karnevalsartige Feier des ersten Sommertags nach dem alten Kalender. Zu den Örtlichen Festen zÄhlenPjóðhátíð (August), ein geradezu erderschÜtterndes Ereignis, zu dem riesige Freudenfeuer, Camping, Tanz, Gesang, Speis und Trank einschließlich alkoholseliger FrÖhlichkeit gehÖren. An verschiedenen Inselorten wirdVerslunarmannahelgi (August) mit Grillfesten, Pferde- und Reitwettbewerben, Campingtouren, Familientreffen und StrÖmen von Alkohol gefeiert.
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