Sehenswürdigkeiten

Honduras ist ein Paradies fÜr Outdoor-AktivitÄten: ob Schnorcheln, Tauchen, Kajak- oder Wildwasserfahrten, Wandern, Bergsteigen und sogar Rudern. Kein Platz fÜr Langeweile!

Basílica de Suyapa Basílica de Suyapa

Am Hang von Suyapa gelegen, dominiert die riesige Basílica de Suyapa die Landschaft. Die Jungfrau von Suyapa ist die Schutzpatronin von Honduras und ganz Mittelamerika. Begonnen wurde der Bau dieser Basilika 1954 – und noch ist er hier und da nicht ganz abgeschlossen. Beeindruckend sind die berÜhmten Buntglasfenster mit ihren leuchtenden Farben.

La Virgen de Suyapa, der man Hunderte von Wundern zuschreibt, ist eine kleine hÖlzerne Statue – sie misst ganze 6 cm. An Feiertagen wird sie in die imposante Basilika gebracht, besonders zur alljÄhrlichen Feria de la Virgen de Suyapa, die am 2. Februar, dem Namenstag der Heiligen, beginnt und eine Woche dauert; die Feierlichkeiten ziehen Pilger aus ganz Mittelamerika an.

Die meiste Zeit jedoch befindet sich die Statue auf dem Altar der ausgesprochen schlichten Iglesia de Suyapa (wer die Augen zusammenkneift, kann sie erkennen). Diese Kirche, erbaut Ende des 18. bis Anfang des 19. Jahrhunderts, steht hinter der eindrucksvollen Basilika.

Pulhapanzak-Wasserfall Pulhapanzak-Wasserfall

Der Pulhapanzak-Wasserfall (43 m) des Río Lindo ist mit seinen aus großer HÖhe herabstÜrzenden Wassermassen ein spektakulÄres Ziel fÜr einen Zwischenstop entlang der Route von Tegucigalpa nach San Pedro Sula oder eine Tagesreise vom Lago de Yojoa. Seine Lage in einem Üppigen Park mit Badestellen am Fluss macht ihn zu einem beliebten Ort, an Wochenenden und Feiertagen kann es allerdings auch recht voll werden.

Wrack der El Águila Wrack der El Águila

Tauchen zur Águila war ein großes Erlebnis, bis Hurrikan Mitch kam und das Schiff in drei Teile zerlegte – jetzt ist es spektakulÄr. Auf dem Weg nach unten kann man schon mal eine Gruppe hier ansÄssiger MurÄnen zu Gesicht bekommen oder Zackenbarsche auf der Suche nach einem Snack treffen. Ein faszinierender Anblick, aber ein guter Grund, beim Tauchen oder Schnorcheln keine Tiere zu fÜttern - sie kÖnnen aufdringlich werden, manchmal sogar aggressiv.

Galería Nacional de Arte Galería Nacional de Arte

Ein Besuch der Galería Nacional de Arte, untergebracht in einem Konvent aus dem 17. Jahrhundert, ist auf jeden Fall lohnend. Sieben AusstellungsrÄume zeigen moderne Kunst, GemÄlde aus der KolonialÄra und religiÖse Kunstwerke. Ferner gibt es eine kleine Ausstellung von Piktogrammen, die in Honduras gefunden wurden (es handelt sich hier allerdings um Repliken). Die BroschÜren (in Spanisch) bieten gute Hintergrundinformationen zur Sammlung der Galerie. Die Beschilderung ist grÖßtenteils englisch und spanisch.

Tela Tela

Tela ist fÜr viele Reisende der bevorzugte honduranische Badeort - ein kleines, ruhiges StÄdtchen mit einem hervorragenden Angebot an Fisch und MeeresfrÜchten, guten ÜbernachtungsmÖglichkeiten und einigen der schÖnsten StrÄnde der NordkÜste. Der beste Strand liegt Östlich des Ortes vor dem Hotel Villas Telamar. Hier gibt es hellen Pudersand und eine Gruppe schattiger Kokospalmen. Entspannen und das einfache Leben genießen!

Tela hat normalerweise eine recht ruhige, sogar einschlÄfernde AtmosphÄre. Eine Ausnahme davon ist die Semana Santa, wÄhrend derer Tela (und der Rest der NordkÜste) von Urlaubern aus dem ganzen Land Überschwemmt wird.

Tegucigalpa Tegucigalpa

Die Hauptstadt von Honduras schmiegt sich in eine schÜsselfÖrmige Senke auf 1000 m Über dem Meeresspiegel; vielleicht nicht gerade die schÖnste Stadt der Welt, doch schon bald hat man sich mit ihr angefreundet. Tegucigalpa hat einige exzellente Kirchen im Kolonialstil zu bieten, eine Handvoll lohnender Museen und diverse Restaurants.

Der Name Tegucigalpa bedeutet ungefÄhr "Ort bemalter Steine", wovon hier tatsÄchlich einige Highlights zu finden sind. Die Einheimischen nennen die Stadt kurz Tegus oder la capital (die Hauptstadt), und ersparen AuslÄndern so die Peinlichkeit, sich in all den Buchstaben des vollen Namens zu verheddern.

Bay Islands (Islas de Bahía) Bay Islands (Islas de Bahía)

Roatán, Guanaja and Utila - 50 km vor der KÜste von Honduras - sind die Fortsetzung der Riffs von Belize und bieten erstklassige Schnorchel- und Tauchbedingungen. Die Wirtschaft der Insel lebt hauptsÄchlich vom Fischfang, der Tourismus gewinnt jedoch immer weiter an Bedeutung.

Auf Utila ist das Angebot fÜr Touristen nach wie vor bescheiden, wÄhrend Roatán sich allmÄhlich – wie bereits Guanaja – zu einem hochpreisigen RÜckzugsort entwickelt. Die meisten Reisenden begeben sich nach West End auf Roatán, doch die preisgÜnstigste Insel fÜr einen Besuch bleibt Utila. Egal, zu welcher Insel die Reise geht – reichlich Insektenabwehrmittel sollte immer dabei sein.

Die Inseln haben eine interessante Geschichte, nicht zuletzt durch die Besiedlung der Maya. Kolumbus landete 1502 auf Guanaja, doch dann versklavten die Spanier die Insulaner und schickten sie zur Arbeit auf die Pflanzungen nach Kuba oder in die Gold und Silberminen Mexikos. 1528 waren die Inseln vollkommen entvÖlkert. Daraufhin ließen sich englische, franzÖsische und niederlÄndische Piraten auf den Inseln nieder, gefolgt von den Garífuna, die nach einem Aufstand auf St. Vincent von den Briten hierher verschifft wurden. In vielfacher Hinsicht orientieren die Inseln sich mehr an England und den USA als am honduranischen Festland, und Hauptsprache ist eine reichlich "karibisierte" Version des Englischen.

Copán Ruínas Copán Ruínas

AdobehÄuser mit rot gedeckten DÄchern sÄumen die Kopfsteinpflasterstraßen dieses hÜbschen Dorfes, Mayaruinen gleichen Namens befinden sich ganz in der NÄhe. UngefÄhr eine Autostunde vom Dorf entfernt gibt es heiße Quellen; das nahegelegene Santa Rosa de Copán ist ein malerisches BergstÄdtchen mit einer schÖnen Plaza und einer Kirche.

Die archÄologische StÄtte neben den Ruinen ist tÄglich geÖffnet; hier kann man die Stelen des Hauptplatzes von 613 v. Chr. bewundern, die die Herrscher von Copán abbilden, ferner den Ballspielplatz und die Hieroglyphentreppe sowie die Akropolis mit ihren Überaus kunstvoll gestalteten Reliefs der 16 KÖnige von Copán.

Lonely Planet

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