Guatemalas zerklÜftete Landschaft gibt viel Raum fÜr Abenteuer: Wanderungen zu Maya-Ruinen in abgelegenen Dschungelgebieten, Erklimmen vulkanischer Gipfel, um Kraterseen zu betrachten oder das Auskundschaften kaum erforschter KalksteinhÖhlen. Beliebt sind auch Flusstouren, Vogel- und Wildtierbeobachtungen, Radfahren und Reiten.
Semuc ChampeySemuc Champey ist wegen seiner 300 m langen natÜrlichen KalksteinbrÜcke bekannt, auf der sich eine Reihe kleiner Seen gebildet hat, die vom Flusswasser gespeist werden und zu einem kÜhlen Bad einladen. Dieses schwer zugÄngliche Paradies ist mit der herrlichen Umgebung und dem perfekt tÜrkisfarbenen Wasser einer der schÖnsten Orte des Landes.
Grutas de LanquínEin Ziel fÜr HobbyhÖhlenforscher sind die Grutas de Lanquín, ein Netz unterirdischer Tunnel nahe Semuc Champey. Durch den ersten HÖhlenabschnitt fÜhrt ein beleuchteter Pfad, der Rest des HÖhlensystems ist noch nahezu unerforscht. Die HÖhlen voller Kalksteinformationen werden von FledermÄusen bewohnt. Zum Sonnenuntergang erheben sie sich in so dichten Wolken, dass sie den Himmel verdunkeln.
El MiradorDer Weg nach El Mirador ist nichts fÜr Weichlinge. Die grÖßte der Maya-StÄdte der vorklassischen Ära liegt tief im Dschungel, und der Rundmarsch vom nÄchstgelegenen Dorf dauert 5 Tage. Die MÜhe wird jedoch mit dem Anblick des grÖßten und am weitesten abgelegenen Komplexes mit Bauwerken in einer Maya-StÄtte belohnt, einschließlich der grÖßten Pyramide der Maya-Welt: El Tigre.
QuetzaltenangoQuetzaltenango, das zum GlÜck fast jeder mit Xela ('Scheh-lah') abkÜrzt, ist ein Ausgangspunkt fÜr Exkursionen zu heißen Quellen, DÖrfern mit alten Kunsthandwerktraditionen und Wanderungen zu Vulkanen, Überdies auch beliebtes Ziel fÜr SprachschÜler und freiwillige Helfer in indigenen Gemeinschaftsprojekten.
Das Herzland des Maya-Stammes der K'iche' war wÄhrend des 19. Jh. ein florierendes Handelszentrum. Die wichtigsten SehenswÜrdigkeiten der Stadt sind der zentrale Platz und seine umgebenden Bauwerke, einige MÄrkte und der allgegenwÄrtige Parque Minerva, der in der Hoffnung errichtet wurde, die Kinder und Jugendlichen Guatemalas zum Lernen zu inspirieren.
Xela ist zwar die zweitgrÖßte Stadt Guatemalas, doch pflegt es weiter den Charakter eines HochlandstÄdtchens. In der NÄhe erreicht man natÜrliche DampfbÄder in Los Vahos und Fuentes Georginas, das Bilderbuchdorf von Zunil, Guatemalas Bekleidungszentrum San Francisco El Alto und den Ort der Wollspinnerei Momostenango.
Guatemala-StadtGuatemala-Stadt ist nicht gerade hÜbsch, aber es ist das grÖßte urbane Ballungsgebiet Mittelamerikas. Die Hauptstadt erstreckt sich Über eine Kette flacher, von Schluchten gekerbter Berge, bedeckt ein komplettes Hochplateau und schwappt nach allen Seiten in die umliegenden TÄler hinunter. Die klapprigen Camionetas und chaotischen MarktplÄtze sehen genauso aus wie auf den Postkarten.
Doch ist die Stadt eher administratives Zentrum und Verkehrsknoten als touristischer Glanzpunkt, und SehenswÜrdigkeiten sind rar. Das Nationale Museum fÜr ArchÄologie und Ethnologie und das Nationale Museum fÜr Moderne Kunst beherbergen jedoch großartige Artefakte der Maya-Kultur und guatemaltekische Kunst des 20. Jh.
Der Parque Central (Plaza de la Constitución) ist ein klassisches Beispiel fÜr die Stadtplanung der spanischen Kolonialisten. In der NÄhe befindet sich das GeschÄftsviertel. Sonntags promenieren hier die Einheimischen in Scharen, sitzen Eis schleckend auf den BÄnken und hÖren Salsa-Musik. Den Platz sÄumen der imposante Palacio Nacional, die zweitÜrmige Catedral Metropolitana und der turbulente Mercado Central, dessen Kunstgewerbe sich vor allem an Touristen wendet.
Das Museo Popol Vuh verfÜgt Über eine fantastische Privatsammlung von Maya- und spanischer Kolonialkunst, das Museo Ixchel del Troje Indígena prÄsentiert die reiche traditionelle Kunst und Trachten der HochlandstÄdte Guatemalas.
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