Sehenswürdigkeiten

Von den schneebedeckten Gipfeln, FlÜssen, Seen und Schluchten der Alpen bis hin zu den Bergriesen und Vulkanspitzen des Zentralmassivs – und natÜrlich entlang der 3.000 km langen KÜstenlinie vom Mittelmeer bis zur Straße von Dover – schenken Frankreichs herrliche Landschaften eine FÜlle an Gelegenheiten fÜr Abenteuerport und AktivitÄten unter freiem Himmel.

Basilika Ste-Madeleine Basilika Ste-Madeleine

Die schlanken GebÄude des prÄchtigen VÉzelay, einem der weniger bekannten Juwele Frankreichs, krÖnen einen Felsenberg, der die sanft gewellte Ackerlandschaft Überragt. Die Reliquien der Heiligen Maria Magdalena, die in der Krypta der Basilika Sainte Madeleine ruhen sollen, machten es seit dem 11. Jh. zu einem bedeutenden Wallfahrtsort.

Die Basilika selbst blickt auf eine turbulente Geschichte zurÜck. Mehrmals wurde sie zwischen dem 11. und 13. Jh. neu aufgebaut, im 16. Jh. von Hugenotten beschÄdigt, und wÄhrend der FranzÖsischen Revolution entging sie nur knapp der vollstÄndigen Entweihung. Mitte des 19. Jh. konnte der philanthropische Architekt Viollet-le-Duc die Basilika glÜcklicherweise vor dem vollstÄndigen Zerfall bewahren und zu ihrer einstigen Pracht restaurieren. Heute ist sie eine der besterhaltenen und schÖnsten Kirchen Frankreichs. Und selbst wer keine religiÖsen GefÜhle hegt, kann sich dem starken Eindruck des Choralgesangs nicht entziehen, der die altehrwÜrdigen WÄnde der Abtei erfÜllt.

Abtei Mont St-Michel Abtei Mont St-Michel

Ehrgebietend erhebt sich die gewaltige Abtei Über der Marschlandschaft. Über dem Ensemble verschiedener architektonischer Stile ragt die schlanke Kirchturmspitze mit der vergoldeten Skulptur des Erzengels Michaels, der einen Drachen tÖtet, in den Himmel. Bei Nacht wird das Bauwerk fantastisch beleuchtet.

MusÉe de la Tapisserie de Bayeux MusÉe de la Tapisserie de Bayeux

Hier ist er, der weltberÜhmte Teppich von Bayeux, der die dramatischen Ereignisse des Normanneneinfalls und seine Vorgeschichte (aus normannischer Perspektive) schildert. Das MusÉe de la Tapisserie de Bayeux beherbergt ihn zusammen mit anderen SchÄtzen der Region.

Château de Versailles Château de Versailles

Das großartige Château de Versailles wurde Mitte des 17. Jh. wÄhrend der Herrschaft des SonnenkÖnigs Ludwig XIV. errichtet, um die absolute Macht der franzÖsischen Monarchie zu demonstrieren, die damals auf dem Gipfel ihres Ruhmes stand. Seine gewaltigen Ausmaße und die verschwenderische Ausstattung reflektieren den Geschmack Ludwig XIV. fÜr ausschweifenden Luxus und grenzenlose Selbstverherrlichung.

Das Schloss umfasst 700 RÄume, 2153 Fenster, 352 Kamine und 67 TreppenaufgÄnge unter DÄchern mit einer FlÄche von insgesamt 11 ha. Auf dem insgesamt 800 ha großen GelÄnde mit GÄrten und Parkanlagen gibt es 200.000 BÄume und 210.000 Blumen, die jedes Jahr neu gepflanzt werden, 50 Brunnen mit 620 Figuren. Die InnenrÄume und WÄnde sind mit 6300 GemÄlden, 2100 Skulpturen, 15.000 Gravuren sowie 5000 Dekorationsobjekten und MÖbeln ausstaffiert.

Eiffelturm Eiffelturm

Die kÜnstlerische und literarische Elite der Stadt artikulierte massives Unbehagen, als der Eiffelturm 1889 anlÄsslich der Weltausstellung errichtet wurde, um an das hundertjÄhrige JubilÄum der FranzÖsischen Revolution zu erinnern. 1909 sollte er sogar abgerissen werden. Die Rettung kam, als man feststellte, dass sich auf der Plattform idealerweise die Antennen der neuen Erfindung Funktelegrafie anbringen ließen.

Die Stahlkonstruktion, die nach dem Architekten Gustave Eiffel benannt wurde, misst mit der Fernsehantenne auf der Spitze 324 m. Dieses Maß variiert jedoch vom Winter zum Sommer um bis zu 15 cm, wenn sich die 10.000 Tonnen Eisen, die von 2,5 Millionen Nieten zusammengehalten werden, ausdehnen.

Toulouse Toulouse

Das zwischen der Mittelmeer- und AtlantikkÜste gelegene Toulouse ist zugleich Studentenstadt, Zentrum fÜr wegbereitende europÄische Technologie und Ort des sÜßen Lebens. Seine ausgelassenen Feste und kÖstlichen Speisen ziehen immer mehr neue Bewohner an.

Am schÖnsten kann man das Flair der „rosafarbenen Stadt“ aufnehmen, wenn man sich von Platz zu Platz durch das Labyrinth der Straßen treiben lÄsst, in denen CafÉs zum Verweilen bei einem Glas Cidre einladen.

Mit seinen Backsteinbauten und ZiegeldÄchern ist Toulouse ist die typischste Stadt Okzitaniens, der Gegend in SÜdfrankreich, die von der Kultur der Langue d'Oc geprÄgt ist. Die Hauptstadt der Midi-PyrÉnÉes hat ihr historisches Erbe vorbildlich bewahrt, pflegt ihre Lebensart und verbindet sie, dank der hohen Studentenpopulation und vieler technologischer Neuerungen, mit dem Blick in die Zukunft.

Chamonix Chamonix

Chamonix liegt in einem von den hÖchsten Gipfeln der franzÖsischen Alpen umgebenen Tal. Gletscher mit tiefen Spalten und der wolkenverhangene Gipfel des Montblanc prÄgen das Gesicht dieser Berglandschaft. Von der Aiguille du Midi, einer einzelnen Felsspitze, die hoch Über die Gletscher, Schneefelder und Felsklippen des Montblanc-Gipfels hinausragt, genießt man ein Ansichtskartenpanorama.

Besonders im SpÄtfrÜhling und im Sommer stellen die Wiesen und BerghÄnge voller Wildblumen, Buschwerk und BÄumen einen reizvollen Kontrast zu Gletschern und Schnee in der Hochgebirgsregion dar. Dies ist die ideale Wanderzeit. Auf Wintersportler warten Skipisten und Langlaufloipen en masse.

Mer de Glace, der zweitgrÖßte Gletscher der Alpen, ist 14 km lang, 1800 m breit und bis zu 400 m dick. Wer den Gletscher von innen erkunden mÖchte, kann eine EishÖhle besuchen, die im FrÜhling jedes Jahr von neuem aus dem Eis gehauen wird. Bis zu einer HÖhe von 1915 m kann man mit dem Zug fahren oder einen der vielen Wanderwege benutzen.

In Chamonix und Umgebung gibt es Gelegenheit zum Mountainbikefahren und Eislaufen. Die blank polierte Sommerrodelbahn hinunterzusausen, macht ebenfalls viel Spaß. Die Schweizer Stadt Martigny liegt nur 40 km nÖrdlich von Chamonix und bietet sich fÜr einen Abstecher zum Schokoladenkauf an.

Arles Arles

An heißen Sommertagen flimmert die Luft Über der Ebene - genau so, wie es van Gogh vor einem Jahrhundert beobachtet hat. Auch heute noch sind die KalksteinhÜgel mit Olivenhainen und Rebzeilen besetzt. Im ruhigen Stadtkern von Arles kann man auf friedlichen PlÄtzen und in StraßencafÉs genÜsslich Pastis schlÜrfen und schnurrbÄrtigen Franzosen beim PÉtanque spielen zuschauen.

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